SHENZHEN, China, 5. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Kürzlich wurde der erste Proband in die in China durchgeführte klinische Phase-I-Studie zu GB10 Injection aufgenommen und erhielt die erste Dosis. GB10 Injection ist ein innovatives ophthalmologisches Arzneimittel, das von Shenzhen Kexing Pharmaceutical Co., Ltd. („Shenzhen Kexing"), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Kexing Biopharm, eigenständig entwickelt wurde. GB10 wurde zur Behandlung der neovaskulären altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD) entwickelt. Der Fortschritt bei GB10 markiert einen wichtigen Meilenstein in der vom Unternehmen beschleunigt vorangetriebenen F&E-Pipeline für innovative Arzneimittel.
GB10 ist eine hochkonzentrierte, proteinbasierte Arzneimittelformulierung für ophthalmologische Anwendungen, die von Shenzhen Kexing eigenständig entwickelt wurde. Sie enthält einen bispezifischen Antikörper, der gegen VEGF und Ang-2 gerichtet ist. Mit einer hohen Konzentration von 140 mg/ml ermöglicht GB10 Injection ein geringeres Injektionsvolumen oder eine höhere Dosierung und verlängert dadurch das Verabreichungsintervall. Es wird erwartet, dass ein Dosierungsschema von „einmal alle vier Monate" erreicht wird, wodurch die Therapietreue der Patienten deutlich verbessert wird. Präklinische Daten deuten darauf hin, dass GB10 Injection sowohl in Bezug auf die biologische Aktivität als auch auf die In-vivo-Wirksamkeit international wettbewerbsfähig ist. In einem durch Laser induzierten Affenmodell der choroidalen Neovaskularisation (CNV) wurde eine wirksame Hemmung pathologischer okulärer Neovaskularisationen im Augenhintergrund nachgewiesen.
Die neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (nAMD) zählt weltweit nach wie vor zu den häufigsten Erblindungsursachen bei Menschen über 50 Jahren. Aufgrund der rasanten Verbreitung des Internets, zunehmender Bildschirmzeiten sowie einer alternden Bevölkerung steigt der klinische Bedarf an ophthalmologischen Behandlungen stark. Therapieschemata mit verlängerten Verabreichungsintervallen setzen an zentralen klinischen Herausforderungen wie einer hohen Injektionshäufigkeit und geringer Therapietreue der Patienten an.
Kexing Biopharm beschleunigt zugleich seine eigenständige Forschung und Entwicklung an einer ophthalmologischen Pipeline für Antikörper mit zwei Zielstrukturen und führt aktiv extern entwickelte ophthalmologische Produkte für internationale Märkte ein, darunter Aflibercept-Biosimilars und Olopatadinhydrochlorid-Augentropfen. Diese Bemühungen sollen die globale Präsenz des Unternehmens erweitern und die Internationalisierung durch kontinuierliche Innovation vorantreiben.
Mit Blick auf die Zukunft wird das Unternehmen an seiner Philosophie „Präzise Produkte, vorhersehbare Wirkungen, Gesundheitsschutz" festhalten und Patienten weltweit hochwertige und zugängliche Behandlungsmöglichkeiten bereitstellen.
In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.
„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.
Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.
Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.