Die Technologie von TeamViewer wird Teil der ServiceNow-KI-Plattform – für IT-Abläufe, die von KI-Agenten End-to-End eigenständig ausgeführt werden
GÖPPINGEN, Deutschland und SANTA CLARA, Kalifornien, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer, ein weltweit führender Anbieter von Lösungen für den digitalen Arbeitsplatz, und ServiceNow, der AI Control Tower für die geschäftliche Neuerfindung, haben heute eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Im Rahmen der mehrjährigen Vereinbarung werden die marktführenden Lösungen von TeamViewer für Digital Employee Experience (DEX) und Remote Connectivity in die KI-Plattform von ServiceNow integriert. Zudem investieren die Unternehmen gezielt in die gemeinsame Vermarktung autonomer End-to-End-IT-Lösungen.
Viele Unternehmen erkennen heute zwar, wo IT-Probleme entstehen, verlassen sich bei der Behebung aber auf einen Flickenteppich aus Einzellösungen und hohen manuellen Aufwand. Das kostet Zeit, bremst die Produktivität und frustriert Mitarbeitende. Hier setzt die Partnerschaft an: Die Technologie von TeamViewer, die direkt auf die Endpunkte zugreift, wird in die KI-Plattform von ServiceNow integriert. Unternehmen können ihren IT-Betrieb so Schritt für Schritt weiterentwickeln – von manuellen Eingriffen hin zu einer durchgängig autonomen IT-Verwaltung auf Basis von KI-Agenten.
Die Lösungen von TeamViewer werden für ServiceNow-Kunden weltweit als integrierte Erweiterung verfügbar sein, unterstützt durch Implementierungs- und Vertriebspartner. Beide Unternehmen bündeln ihre Vertriebs- und Marketingressourcen für die gemeinsame globale Vermarktung in den Bereichen IT Service Management, Field Service Management und Customer Service Management. Darüber hinaus haben beide Partner vereinbart, noch tiefergehende Integrationen und gemeinsame Innovationen zu prüfen, um neue Anwendungsfelder und Märkte zu erschließen.
„Die Zukunft gehört Unternehmen, die Veränderungen sofort erfassen, in Echtzeit entscheiden und unmittelbar handeln können", sagte Bill McDermott, Chairman und CEO von ServiceNow. „Mit dem AI Control Tower von ServiceNow und den Endpunktlösungen von TeamViewer schließen wir den Kreis: von der Erkenntnis am einzelnen Endpunkt bis zu sichtbaren Ergebnissen auf Unternehmensebene. Gemeinsam treiben wir autonome Abläufe in der IT voran, steigern die Produktivität und läuten eine neue Ära agentenbasierter Unternehmensprozesse ein."
„ServiceNow als einer der weltweit führenden KI-Player hat TeamViewer als zentralen strategischen Partner ausgewählt, um seine Vision agentenbasierter Unternehmensprozesse umzusetzen", sagte Oliver Steil, CEO von TeamViewer. „Dies ist ein Beleg für unsere führende Technologie, unsere einzigartige Datenbasis und unsere klare Innovationsstrategie. Unser gemeinsames Angebot wird für die größten Unternehmen der Welt unverzichtbar sein, die ihre Geschäftsabläufe steuern, absichern und automatisieren wollen. Diese Partnerschaft ist auf Expansion ausgelegt."
Über TeamViewer
TeamViewer (XETRA: TMV) behebt IT-Probleme, bevor sie die Produktivität beeinträchtigen. In einer Welt, in der Künstliche Intelligenz die Zahl der Endgeräte, Anwendungen und digitalen Agenten rasant wachsen lässt, verschafft TeamViewer Unternehmen wieder die Kontrolle: Die Plattform erkennt in Echtzeit, wenn etwas nicht rund läuft, behebt viele Probleme eigenständig und holt die Expertise von IT-Teams ein, wenn menschliches Urteilsvermögen gefragt ist. Mit der Plattform TeamViewer ONE vereint das Unternehmen Endpoint Management, Digital Employee Experience (DEX) sowie agentenbasierten Remote Support und treibt so den Wandel hin zum Autonomous Endpoint Management (AEM) voran. Die Plattform baut auf einem einzigartigen Datenschatz auf: Millionen von Problemlösungen erfahrener IT-Experten, die mit KI erfasst und ausgewertet wurden. Auf dieser Grundlage kann sie Probleme selbstständig beheben – und lernt mit jedem gelösten Fall weiter dazu. Mehr als 600.000 Kunden, von mittelständischen Unternehmen bis zu den größten Konzernen der Welt, vertrauen auf TeamViewer, um ihre digitalen und physischen Betriebsabläufe zuverlässig am Laufen zu halten. Weitere Informationen finden Sie unter www.teamviewer.com.
Über ServiceNow
ServiceNow ist der AI Control Tower für die geschäftliche Neuerfindung. Die ServiceNow AI Platform lässt sich in jede Cloud, jedes Modell und jede Datenquelle integrieren, um die Arbeitsabläufe im gesamten Unternehmen zu koordinieren. Durch die Vereinheitlichung von Legacy-Systemen, abteilungsspezifischen Tools, Cloud-Anwendungen und KI-Agenten bietet ServiceNow eine zentrale Oberfläche, die Intelligenz mit der Umsetzung in allen Unternehmensbereichen verbindet. Mit mehr als 95 Milliarden Workflows, die jedes Jahr auf der Plattform ausgeführt werden, hilft ServiceNow Unternehmen dabei, fragmentierte Abläufe in koordinierte, autonome Workflows umzuwandeln, die messbare Ergebnisse liefern. Erfahren Sie unter www.servicenow.de, wie ServiceNow KI für Menschen nutzbar macht.
Hinweis: Aussagen zur zukünftigen Ausrichtung und zu Absichten von TeamViewer und ServiceNow können ohne Vorankündigung geändert oder zurückgezogen werden und stellen lediglich Ziele und Absichten dar.
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.