FRANKFURT AM MAIN, Deutschland, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die DN Group AG (ISIN: DE000A3DW408) berichtet über aktuelle, positive Entwicklungen bei ihrem Portfoliounternehmen SW Save the Water GmbH und dem Produkt Soapeya. So hat Soapeya vom unabhängigen Institut Dermatest ein umfassend positives Prüfungsurteil mit der Bestnote „exzellent" erhalten. Parallel dazu haben sich die ersten Praxisanwendungen der wasserlosen Seife im Rahmen eines Einsatzes der Hilfsorganisation Plan International in Ghana als erfolgreich erwiesen.
Dabei kommt Dermatest zu dem Ergebnis, dass die Verwendung der wasserlosen Seife von Soapeya zu einer zuverlässigen Entfernung von Schmutzpartikeln sowie einer deutlichen Reduktion von Keimen führt, ohne die Haut auszutrocknen und die Umwelt mit künstlichen Zusatzstoffen zu belasten. Das Produkt erzielte eine signifikante Reinigungsleistung von 99,5 Prozent bei zuvor stark verschmutzten Händen und verfügt damit über eine nachgewiesene technologische Effizienz im Vergleich zu einer modernen Flüssigseife und Wasser. Damit eignet sich Soapeya für den Einsatz auch dort, wo fließendes Wasser nicht verfügbar ist.
Die Inhaltsstoffe unterstützen zudem den Erhalt des gesunden Mikrobioms der Haut, während herkömmliche Seifen und Desinfektionsmittel dieses oftmals schädigen können. In einem hochkomplexen Verfahren auf Basis einer rRNA-Gensequenzierung wurde nachgewiesen, dass Soapeya das natürliche Mikrobiom der Haut nicht angreift und die mikrobielle Diversität stabil hält. Das Produkt hat sich damit für das „Microbiome-Friendly"-Siegel qualifiziert. Dermatest-Siegel erhalten ausschließlich Produkte, die hautverträglich und sicher sind, sodass das Urteil eine belastbare Grundlage gegenüber Handelspartnern, Beschaffungsstellen und Endkunden schafft.
Alle Inhaltsstoffe von Soapeya sind darüber hinaus biologisch abbaubar, da sie auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Nachteilige Einflüsse auf die Umwelt wie bei herkömmlichen Seifen entstehen entsprechend nicht, bei gleichzeitig sehr guter Wirksamkeit und vollständiger Wasserersparnis. Soapeya verbindet damit ökologische Nachhaltigkeit mit messbarem dermatologischem Nutzen.
Auch in der Praxis haben sich die Soapeya-Produkte bereits erstmalig etabliert. Im Rahmen eines Einsatzes der Hilfsorganisation Plan International in Ghana wurden die Produkte von der ländlichen Bevölkerung getestet und dort durchgehend positiv beurteilt. Insbesondere Frauen, die körperlich schwere Feldarbeit leisten, profitieren von Soapeya, da sie während ihrer Arbeit eine effektive Möglichkeit zur Handhygiene und Hautpflege erhalten, auch wenn kein Wasser zur Verfügung steht. Durch Soapeya konnten laut den Erfahrungen im Praxiseinsatz beispielsweise auch Schwielen an den Händen deutlich reduziert werden, und auch Hautrisse gingen innerhalb weniger Tage zurück. Damit bestätigt der Feldeinsatz die Laborergebnisse unter realen Bedingungen.
In den kommenden Monaten ist der weitere Produkt-Roll-out von Soapeya für verschiedene Anwendungen in nationalen und internationalen Märkten geplant. Das Dermatest-Urteil und die Erfahrungen aus dem Einsatz in Ghana dienen dabei als Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Produkts gegenüber potenziellen Partnern und Kunden. Die DN Group AG begleitet das Portfoliounternehmen bei diesem Wachstum als Investor und Berater.
Ole Nixdorff, CEO der DN Group AG: „Die neusten positiven Entwicklungen bei SW Save the Water zeigen hohe Anwenderfreundlichkeit bei gleichzeitig positivem Impact dieser Beteiligung auf Umwelt und wasserarme Gebiete. Damit wird erneut die Werthaltigkeit unseres Impact-Beteiligungsportfolios untermauert. Nun soll im nächsten Schritt der positive ökologische und gesellschaftliche Impact durch ökonomischen Erfolg ergänzt werden. Wir freuen uns, die Beteiligung bei ihrem weiteren Wachstum als Investor und strategischer Berater begleiten zu dürfen."
Über die DN Group AG
Die DN Group AG investiert in Impact-Unternehmen mit hohen Wachstumschancen in Zukunftsbranchen wie AI, Mobilität, zirkuläre Ökonomie, Ernährung, Gesundheit und Energie und begleitet diese bei erfolgreichen Börsengängen. Dabei ist die DN Group AG einer der führenden Anbieter bei der Beratung von Börsengängen und Kapitalmarkttransaktionen und verbindet schnell wachsende ESG-Unternehmen mit internationalen institutionellen Investoren. Die DN Group AG berät ihre Portfoliopartner bankenunabhängig zu allen Instrumenten des Kapitalmarktes.
Kontakt: DN Group AG Frankfurt am Main, Deutschland E-Mail: info@dn-ag.com
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.