Rockwell Automation erweitert EtherNet/IP-Schaltschranklösung um neue Funktionen zur Motorsteuerung und Stromversorgung

14.05.2026

Neue Version integriert zusätzliche Motorsteuerungskomponenten, verbessert Diagnostikfunktionen und vereinfacht die Gestaltung des Control Panels s

MILWAUKEE, Wisconsin, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute neue Funktionen seiner EtherNet/IP™-Schaltschranklösung bekannt gegeben, um zusätzliche Motorsteuerungs- und Schutzgeräte zu unterstützen. Mit diesem Update können Hersteller mehr Komponenten in das Control Panel  integrieren, die Verdrahtung vereinfachen und tiefere Diagnoseerkenntnisse gewinnen, ohne ihre bestehende Architektur umgestalten zu müssen.

Rockwell Automation expands EtherNet/IP In-cabinet Solution with new motor control and power connection capabilities

Wenn Unternehmen die Produktivität steigern und Ausfallzeiten reduzieren möchten, sehen sie sich häufig mit Herausforderungen wie eingeschränktem Datenzugriff und komplexen Panel-Installationen konfrontiert. Die EtherNet/IP-Schaltschranklösung setzt genau hier an: Sie optimiert die Kommunikation zwischen Geräten im Panel, erhöht die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten und vereinfacht die Installation, Skalierung und Wartung von Motorsteuerungssystemen.

Die erweiterte Version bietet einen zusätzlichen Einspeisepunkt und erweitert die EtherNet/IP-Konnektivität auf weitere Motorsteuerungskomponenten, darunter die Motorschutzschaltgeräte der Serie 140ME und die elektronischen Überlastrelais der Serie E100, und zwar über ein 100-E-Schütz-Kommunikationsmodul. Diese Verbesserungen helfen Herstellern dabei, intelligentere und besser vernetzte Control Panels zu entwickeln und gleichzeitig die Diagnosefunktionen sowie die allgemeine Systemtransparenz zu verbessern.

„Die EtherNet/IP-Schaltschranklösung verändert grundlegend, wie Kunden Schaltschränke konzipieren und einsetzen", so Kelly Passineau, Product Manager bei Rockwell Automation. „Mit dem zusätzlichen Einspeisepunkt und den Anschlussmöglichkeiten für zusätzliche Panel-Komponenten schaffen wir neue Möglichkeiten für kürzere Installationszeiten, optimierte Diagnosen und um intelligente, datengesteuerte Systeme mit geringerer Komplexität zu errichten."

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Zusätzlicher Einspeisepunkt: Sorgt für stabile Leistung bei wachsender Geräteanzahl, reduziert den Bedarf an überdimensionierten Netzteilen oder zusätzlichen Koppelrelais und unterstützt skalierbare Motorsteuerungsarchitekturen.
  • Erweiterte intelligente Motorsteuerung: Erweitert die EtherNet/IP-Kommunikation auf 140ME-Motorschutzschaltgeräte und elektronische Überlastrelais E100 mithilfe eines 100-E-Schütz-Kommunikationsmoduls.
  • Schnellere Installation: Fallstudien zeigen, dass sich mit der EtherNet/IP-Schaltschranklösung der Verdrahtungsaufwand im Vergleich zu herkömmlichen festverdrahteten Installationen um bis zu 80 Prozent reduzieren lässt, sofern die Umsetzung nach empfohlenen Standards erfolgt.
  • Optimierte Raumnutzung: Dank kompakter Komponenten passen mehr Geräte auf dieselbe Grundfläche, sodass sich die Gesamtgröße des Panels verringert.
  • Verbesserter Datenzugriff: Echtzeitkommunikation zwischen den Geräten erhöht die Produktivität und unterstützt fundierte Entscheidungen. Durch die erweiterte Konnektivität über mehr Komponenten hinweg erhalten Anwender Zugang zu umfassenderen Daten und gewinnen aussagekräftige Einblicke.
  • Skalierbarkeit: Anpassungen an zukünftige Netzwerkanforderungen lassen sich unkompliziert und ohne größere Änderungen der Infrastruktur durchführen.

„Die EtherNet/IP-Schaltschranklösung ist weit mehr als ein Produkt – sie ist ein wachsendes Portfolio, das sich mit Ihrem System weiterentwickelt", so Jimmy Alvarez, Director Portfolio and Business Management bei Rockwell Automation. „Diese Version ist der nächste Schritt auf unserer Roadmap, die neben der Unterstützung zusätzlicher Panel-Komponenten auch tieferen Datenzugang sowie umfangreichere Diagnosefunktionen umfasst – dies verbessert Transparenz und Leistung kontinuierlich. Die Lösung entwickelt sich gemeinsam mit betrieblichen Anforderungen weiter und schafft damit eine flexible, langfristige Grundlage für intelligentere, vernetzte Schaltschrankarchitekturen."

Weitere Informationen zur EtherNet/IP-Schaltschranklösung finden Sie auf der Website von Rockwell Automation.

Was ist neu an der aktuellen Version der EtherNet/IP-Schaltschranklösung?

Diese Version bietet einen zusätzlichen Einspeisepunkt und erweiterte Konnektivität für zusätzliche Motorsteuerungs- und -schutzgeräte, darunter die Motorschutz-Schaltgeräte 140ME und die elektronischen Motorschutzrelais E100.

Für wen ist diese Lösung geeignet?

Dieses Portfolio richtet sich an Experten für den Panelbau, Hersteller und OEMs, denen es wichtig ist, die industrielle Vernetzung zu optimieren, die Verdrahtung im Panel zu vereinfachen und durch den Einsatz einer größeren Anzahl verbundener Geräte ihre Diagnosemöglichkeiten auszubauen.

Welchen Mehrwert bietet dies für Hersteller?

Die EtherNet/IP-Schaltschranklösung reduziert Verdrahtungsaufwand und Komplexität, verbessert den Zugriff auf Echtzeitdaten und ermöglicht Herstellern die Skalierung von Systemen ohne größere Neugestaltung.

Über Rockwell Automation

Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee, Wisconsin, USA. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26 000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.

Rockwell Automation logo

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.