Precisely bietet Google Workspace-Nutzern kontrollierte SAP-Automatisierung mit Unterstützung für Google Sheets in Automate Studio

27.05.2026

Dank dieser neuen Funktion können Geschäftsteams SAP-Datenprozesse direkt aus Google Sheets heraus ausführen – und das unter Einhaltung der für Unternehmen geltenden Governance-Vorgaben

BURLINGTON, Mass., 27. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Precisely, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Datenintegrität, gab heute die Unterstützung von Google Sheets™ in Automate Studio bekannt. Damit werden die No-Code-Funktionen zur SAP®-Automatisierung auf Nutzer von Google Workspace™ erweitert. Aufbauend auf mehr als 20 Jahren Erfahrung in der SAP-Automatisierung ermöglicht die neue Google Sheets-Unterstützung in Automate Studio Geschäftsteams, unternehmensweite SAP-Datenprozesse direkt aus Tabellenkalkulationen heraus auszuführen. Dabei können zudem die von der IT und den SAP-Kompetenzzentren geforderten Validierungs-, Governance- und Nachverfolgbarkeitsanforderungen erfüllt werden.

Precisely is the global leader in data integrity, providing accuracy, consistency, and context in data for 12,000 customers in more than 100 countries, including 93 of the Fortune 100.

Viele SAP-Teams sind nach wie vor auf manuelle Umgehungslösungen angewiesen, um kritische Daten zu verwalten, darunter das erneute Eingeben von Informationen, die Weitergabe von Tabellen per E-Mail und die Abhängigkeit von IT-intensiven Methoden, die zu Verzögerungen, Fehlern und Prozessengpässen führen.

Mit dieser Version kann Automate Studio Unternehmen dabei unterstützen, den manuellen Aufwand bei komplexen, datenintensiven SAP-ERP-Aufgaben um bis zu 90 % zu reduzieren. Es ersetzt langsame, fehleranfällige Prozesse durch einen schnelleren, skalierbaren No-Code-Ansatz, der den Clean Core-Prinzipien entspricht und die Abhängigkeit von benutzerdefiniertem Code in SAP-Umgebungen verringert.

Die Google Sheets-Unterstützung in Automate Studio ermöglicht es Geschäftsanwendern, weiterhin in einer vertrauten Tabellenkalkulationsoberfläche zu arbeiten und gleichzeitig SAP-Validierungsregeln, Benutzerberechtigungen, Sicherheitsanforderungen sowie geregelte Ausführungskontrollen anzuwenden. Darüber hinaus verwandelt Automate Studio durch die direkte Einbettung von Governance und Validierung in tabellenkalkulationsgesteuerte Workflows SAP-Daten in eine schnellere, vertrauenswürdige und kontrollierte Grundlage für nachgelagerte KI- und Automatisierungsinitiativen.

Mit der Unterstützung von Google Sheets durch Automate Studio können Anwender SAP-Daten in Google Sheets erstellen, Daten vor der Buchung validieren und korrigieren sowie Round-Trip-Prozesse durchführen. Dies ermöglicht eine Extrahierung von Daten, Aktualisierungen sowie die erneute Validierung der Informationen und Zurückbuchung in SAP. Dies hilft Unternehmen, wiederkehrende, datenintensive Prozesse wie die Kontoerstellung, Verlängerungen, Preisänderungen und andere Massenaktualisierungen zu beschleunigen, ohne dass Anwender direkt in komplexen SAP-Oberflächen arbeiten müssen.

„Geschäftsanwender nutzen bereits Tabellenkalkulationen, um SAP-Datenprozesse zu verwalten", so Matt Waxman, Chief Product Officer bei Precisely. „Durch die Unterstützung von Google Sheets in Automate Studio ermöglichen wir ihnen, in dieser vertrauten Umgebung zu arbeiten und gleichzeitig die Governance, Validierung und Kontrolle zu gewährleisten, die für den groß angelegten Betrieb von SAP erforderlich sind."

Für SAP-Funktionsteams, Geschäftsbetriebsgruppen, Shared-Services-Organisationen, IT-Teams und Transformationsverantwortliche liegt der Nutzen auf der Hand: eine kollaborative, cloudbasierte Tabellenkalkulationsumgebung, gepaart mit einer unternehmensweiten Kontrolle über die SAP-Ausführung. Anstatt Google Sheets als einfachen Exportzielort zu behandeln, macht Automate Studio es zu einer kontrollierten Ausführungsplattform für operative SAP-Aufgaben.

Erfahren Sie mehr über Precisely Automate und wie es die Clean-Core-fähige SAP-Automatisierung unterstützt: https://www.precisely.com/blog/sap-automation/power-clean-core.

Über Precisely    

Als ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datenintegrität stellt Precisely sicher, dass Ihre Daten genau, konsistent und kontextbezogen sind. Unser Portfolio, einschließlich der Precisely Data Integrity Suite, hilft Ihnen, Daten zu integrieren, die Datenqualität zu verbessern, die Datennutzung zu regeln, Standortdaten zu geokodieren und zu analysieren sowie mit ergänzenden Datensätzen anzureichern, um sichere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Über 12.000 Unternehmen in mehr als 100 Ländern, darunter 95 der Fortune 100, vertrauen auf Software, Daten und Strategiedienstleistungen von Precisely, um KI-, Automatisierungs- und Analyseinitiativen voranzutreiben. Erfahren Sie mehr unter www.precisely.com/de.    

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.