Bestätigung der mittelfristigen Wachstumsprognosen bis zum Geschäftsjahr 2028, Einführung der neuen Geschäftssegmente „Connected Platforms" und „Grid Intelligence" und Details zum finanziellen Framework
CHAM, Schweiz und NEW YORK, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen, hält heute seinen Capital Markets Day (CMD) an der Nasdaq MarketSite in New York ab. Die Konzernleitung gibt dabei einen Überblick über die Wachstumsstrategie, die Technologie-Roadmap und das finanzielle Framework des Unternehmens. Dazu gehört auch die Einführung einer neuen Struktur mit den Segmenten „Connected Platforms" und „Grid Intelligence".

Zu den wichtigsten Punkten des CMD zählen:
Peter Mainz, Chief Executive Officer von Landis+Gyr, sagte: „Mit der Einführung unserer neuen Geschäftssegmente sind wir bestens aufgestellt, um die signifikanten Wachstumschancen in der sich wandelnden Energielandschaft zu nutzen. Gestützt auf die umfangreichste Projektpipeline unserer Unternehmensgeschichte und die steigende Akzeptanz unserer Technologien bei den Kunden haben wir einen Auftragsbestand von rund USD 4 Milliarden aufgebaut. Dieser ermöglicht eine hohe Visibilität zum zukünftigen Umsatz und trägt unser nachhaltiges, berechenbares Geschäftsmodell in der aktuellen Transformationsphase der Energieindustrie."
Davinder Athwal, Chief Financial Officer von Landis+Gyr, fügte hinzu: „Unsere Marktführerschaft, unser starker Auftragsbestand und unser diszipliniertes Geschäftsmodell bilden eine solide Grundlage für langfristige Wertschöpfung. Bei der Umsetzung unserer Strategie konzentrieren wir uns weiterhin darauf, profitables Wachstum voranzutreiben, die Margen zu steigern, einen starken Cashflow zu generieren und attraktive Renditen für die Aktionäre zu erzielen."
Lesen Sie hier die vollständige Ad-hoc-Mitteilung im Detail.
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein global führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen. Wir messen und analysieren die Energienutzung, um aussagekräftige Analytics für das Management von intelligenten Netzen und Infrastrukturen zu erstellen, die es Versorgungsunternehmen und Verbrauchern ermöglichen, den Energieverbrauch zu senken. Unser innovatives und bewährtes Portfolio aus Software, Dienstleistungen und intelligenter Sensortechnologie ist ein wichtiger Faktor für die Dekarbonisierung des Netzes. Weitere Information finden Sie unter www.landisgyr.com.
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Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.