Hesai Announced as Strategic Lidar Partner and Confirmed Supplier for Mercedes-Benz L3-Enabled Models

19.05.2026

STUTTGART, Germany, May 19, 2026 /PRNewswire/ -- As disclosed in its Q1 2026 earnings release, Hesai Group (Nasdaq: HSAI; HKEX: 2525), a global tech company and a leader in 3D perception, announced that the company serves as strategic lidar partner and confirmed supplier for Mercedes-Benz models enabling L3 autonomy. The new supply agreement supports Mercedes-Benz programs in Europe and China, with lidar production supported by Hesai's new Galileo manufacturing center in Thailand.

About Hesai

Hesai Technology (Nasdaq: HSAI; HKEX: 2525) is a global tech company and a leader in 3D perception. Leveraging full-stack proprietary ASIC capabilities and an integrated R&D-testing-manufacturing approach, Hesai has established industry-leading positions across core physical AI domains, including ADAS-equipped passenger vehicles, autonomous mobility, spatial intelligence, embodied AI, as well as industrial, agricultural, and service robots. Hesai has established offices in Shanghai, Palo Alto, and Stuttgart, and operates in-house factories in China and Thailand, with customers spanning more than 40 countries. As the AI-driven Fourth Industrial Revolution accelerates, Hesai is committed to becoming a key enabler of physical AI - digitizing the real world and redefining how humans and robots perceive and act.

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.