In fünfmonatigem Penetrationstest der US-Cybersicherheitsfirma OnDefend wurden keine kritischen, hohen oder mittleren Risiken ifs für die DJI Air 3S und die DJI Matrice 4E festgestellt
SHENZHEN, China, 28. Mai 2026 /PRNewswire/ -- DJI, der weltweit führende Drohnenhersteller, hat heute die Ergebnisse einer unabhängigen Sicherheitsbewertung veröffentlicht. ie Sie wurde von DJI autorisiert und von OnDefend durchgeführt, einem in den USA ansässigen Cybersicherheitsunternehmen, dem Akteure der nationalen Sicherheit und Unternehmensführungen vertrauen.
Die Bewertung umfasste die DJI Air 3S mit RC 2 Fernsteuerung und die DJI Matrice 4E mit RC Plus 2 Enterprise Fernsteuerung und unterzog beide Systeme fortgeschrittenen adversarialen Tests in den Bereichen Software, Hardware und Funkfrequenz.Um die Integrität der Bewertung zu wahren, wurden Consumer-Einheiten ohne vorherige Benachrichtigung von DJI direkt in Einzelhandelsgeschäften erworben und Enterprise-Einheiten aus dem vorhandenen Händlerbestand bezogen. Alle getesteten Geräte entsprechen der standardmäßigen U.S.-Marktverteilung.
Wichtigste Ergebnisse
Die Bewertung ergab keine kritischen, hohen oder mittleren Risiken. Im Detail wurde festgestellt:
Festgestellte Risiken mit niedrigem Risikopotenzial und Abhilfemaßnahmen
Zehn geringfügige Risiken und dreizehn Beobachtungen wurden identifiziert, im Einklang mit den branchenüblichen Standards für komplexe mobile und eingebettete Systeme. Diese betrafen in erster Linie Konfigurationen der Anwendungssicherheit, Sitzungsverwaltung und drahtlosern Funkverbindungen. Keine davon stellte ein realistisches Risiko für den sicheren Drohnenbetrieb oder für die weitreichende Offenlegung vertraulicher Informationen dar. DJI arbeitete bereits während der Überprüfung mit OnDefend an möglichen Maßnahmen zur Behebung und ist dabei, verbleibende Punkte in nachfolgenden Softwareversionen zu beheben.
„Während des Testzeitraums ergab OnDefends Bewertung der Drohnensysteme Air 3S und Matrice 4E keine eindeutigen Hinweise auf versteckte Backdoors, keine Datenübertragungen außerhalb der Vereinigten Staaten und keine realistischen Möglichkeiten für eine missbräuchliche Nutzung oder Militarisierung." Es wurden keine kritischen oder Hochrisiko-Befunde festgestellt. Um die nationale Sicherheit zu gewährleisten, werden fortlaufende Tests von Firmware, Software-Updates sowie die Überprüfung der Hardware- und Chip-Integrität für eine kontinuierliche und laufende Validierung empfohlen." — OnDefend 2026 DJI Security Assessment
„Dies ist die umfassendste unabhängige Sicherheitsbewertung, die jemals für unsere Produkte durchgeführt wurde", sagte Adam Welsh, Leiter Global Policy bei DJI. „Diese Ergebnisse bestätigen, was DJI konsequent vertreten hat: Unsere Produkte sind sicher, unsere Datenpraktiken sind transparent, und die Bedenken, die unserer Einstufung auf der FCC Covered List zugrunde liegen, werden nicht durch technische Beweise gestützt." Wir haben diese unabhängige Bewertung in Auftrag gegeben, weil wir glauben, dass Fakten politische Entscheidungen bestimmen sollten. Wir fordern die FCC auf, diese Ergebnisse im Rahmen unseres laufenden Einspruchs sorgfältig zu prüfen, und bleiben weiterhin verpflichtet, konstruktiv mit den zuständigen Behörden zusammenzuarbeiten."
Was wurde getestet und wie
Die Zusammenarbeit erstreckte sich von Oktober 2025 bis März 2026 und war um drei Aspekte der nationalen Sicherheit strukturiert: Datensouveränität, Hardware-Schwachstellen und Risiken der Drohnenmanipulation.
Im Rahmen der unabhängigen Bewertung führte OnDefend Hardware- und Firmwaretests durch, die weit über herkömmliche Cybersecurity-Prüfungen hinausgingen. Dabei nutzte das Unternehmen seine firmeneigene Hardware-Testtechnologie und seine Kompetenzen, um komplexe Demontage-, HF- und Silizium-Analysen durchzuführen, mit denen unbefugte Übertragungswege, verdeckte HF-Kanäle, gefälschte Komponenten, undokumentierte Modifikationen, versteckte Antennen sowie umfassendere Risiken für die Integrität der Lieferkette aufgedeckt werden sollten.
Im Bereich Software führte OnDefend statische und dynamische Anwendungssicherheitstests der Anwendungen DJI Fly und Pilot 2 durch, eine vollständige Analyse des Netzwerkverkehrs im Standard- und im lokalen Datenmodus sowie Gegner-Simulationen, einschließlich Meddler-in-the-Middle-Angriffen, Umgehung von Zertifikaten, Privilegieneskalation und Jailbreak-Versuchen.
Im Bereich der Hardware führte das OnDefend Team, unterstützt durch seine proprietäre Hardwaretesttechnologie, ein Full-Spectrum-Scanning der Funkfrequenzen von 1 MHz bis 6 GHz, Hardware-Demontagen und Komponentenanalysen auf PCB-Ebene, Überprüfungen der Lieferkettenintegrität sowie HF-Exploitation-Tests einschließlich Replay-, Jamming- und Injection-Angriffen durch.
Warum OnDefend als unabhängige Sicherheitsprüferin ausgewählt wurde
Zum Offensive-Security-Team von OnDefend gehören Fachkräfte aus dem US-Militär und der US-Regierung mit umfassender operativer Erfahrung im Bereich der nationalen Sicherheit. Das Unternehmen ist auf fortgeschrittene adversarielle Tests spezialisiert, die darauf ausgelegt sind, Risiken für die nationale Sicherheit, die Lieferkette und die technologische Integrität in Software–, Hardware– und Lieferkettenumgebungen zu erkennen. Seine proprietäre Testtechnologie nutzt KI-gestützte Bildgebung und Analysen auf Siliziumebene, um unbefugte Übertragungspfade, gefälschte Komponenten und undokumentierte Hardware-Modifikationen zu identifizieren – Testfunktionen, die typischerweise nicht Teil von standardmäßigen Hardware-Sicherheitsbewertungen sind.
Testdurchführung
Die Ergebnisse spiegeln einen klar abgegrenzten Testzeitraum wider. Wie bei jeder Momentaufnahme sind die Ergebnisse spezifisch für die Software-, Firmware- und Hardwareversionen, die während des Testzeitraums bewertet wurden. OnDefend hat empfohlen, fortlaufende unabhängige Überprüfungen durchzuführen, sobald Updates veröffentlicht werden.
: Kontext: FCC Covered List Einstufung
Die Aufnahme von DJI in die FCC Covered List im Dezember 2025 ging nicht mit der Benennung einer konkreten, dokumentierten Sicherheitslücke einher. DJI hat gegen diese Einstufung Berufung eingelegt und wiederholt eine transparente, evidenzbasierte technische Überprüfung gefordert.
DJI Drohnen werden in den Vereinigten Staaten in großem Umfang in der öffentlichen Sicherheit, der Landwirtschaft, der Infrastruktur sowie in kreativen Branchen eingesetzt. Einschränkungen beim Zugang zu dieser Technologie hätten nachgelagerte Auswirkungen auf die operative Leistungsfähigkeit, die Geschäftskontinuität und die Kostenstrukturen für Nutzer:innen in all diesen Bereichen:
Weitere Informationen zu dieser Prüfung finden Sie in der Executive Summary und im DJI Trust Center, wo Sie mehr über die kontinuierlichen Investitionen von DJI in Produktsicherheit und unabhängige Überprüfungen erfahren.
1 DJI. Schreiben an die Ministerin für innere Sicherheit, Kristi Noem. Dezember 2025.
2 Pilot Institute. Die Auswirkungen eines Verbots erschwinglicher Drohnen in den Vereinigten Staaten. Dezember 2025.
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.