LLANTRISANT, Wales, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem Pink Floyd erstmals aus der Londoner Underground-Szene hervortrat und den Klang der modernen Musik neu prägte, präsentiert die Royal Mint heute eine offizielle britische Gedenkmünze, die das außergewöhnliche und bleibende Vermächtnis der Band würdigt.

Das von Henry Gray entworfene Motiv auf der Rückseite der Münze stellt das ikonische Prisma aus „The Dark Side of the Moon" in den Mittelpunkt – eines der bekanntesten Bilder der Musikgeschichte und ein Symbol für den visionären Ansatz der Band in Bezug auf Kunst, Klang und Experimentierfreudigkeit. Eine Auswahl der Münzen wird zudem mit einem Regenbogenprisma-Effekt versehen sein, der das ikonische Design in voller Farbpracht zum Leben erweckt. Das ikonische Cover, das ein Prismenspektrum zeigt, wurde von Storm Thorgerson von Hipgnosis entworfen und von George Hardie gezeichnet. The Dark Side of the Moon hat sich weltweit über 50 Millionen Mal verkauft.
Pink Floyd reiht sich in eine außergewöhnliche Riege britischer Musikikonen ein, die im Rahmen der „Music Legends"-Reihe der Royal Mint gewürdigt werden, darunter David Bowie, George Michael, Shirley Bassey, Paul McCartney und Freddie Mercury. m Rahmen dieser Reihe wurden bereits fast eine halbe Million Münzen an Sammler und Musikfans in 108 Ländern weltweit ausgeliefert.
Rebecca Morgan, Direktorin für Gedenkmünzen bei The Royal Mint, sagte, „Pink Floyd gehören zu jenen wirklich seltenen Bands, deren Musik und Bildsprache Generationen überdauert haben, und sobald man diese Münze sieht, weiß man sofort, wem sie gewidmet ist. Das ikonische Prisma ist für Fans auf der ganzen Welt sofort erkennbar, und Henry Gray hat es auf bemerkenswerte Weise mit der Kunstfertigkeit und Detailtreue zum Leben erweckt, die diese Band verdient. Ihr Einfluss auf Musik, Kunst und Kultur ist unermesslich, und wir sind unglaublich stolz darauf, dass die Royal Mint ihren Teil dazu beitragen kann, dieses Vermächtnis für immer zu bewahren."
Neben der Münze bietet die Royal Mint den Pink-Floyd-Fans zudem die Möglichkeit, ein exklusives Plektrum zu erwerben, das in limitierter Auflage erhältlich ist und aus Gold, Silber und dunklem Chrom gefertigt wurde. Das von Daniel Thorne, einem Designer der Royal Mint, entworfene Stück ist durch seine auffällige Anlehnung an das legendäre Album „The Dark Side of the Moon" sofort als Pink-Floyd-Motiv erkennbar. Das Plektrum nimmt in der Geschichte der Band einen besonderen Platz ein, und nirgendwo wird dies deutlicher als in David Gilmours legendärem Solo in „Time" – einem der berühmtesten Momente des Albums und einer der ikonischsten Momente der Rockgeschichte –, wodurch das Plektrum zu einer würdigen Hommage an das bleibende musikalische Vermächtnis von Pink Floyd wird.
Pink Floyd wurde 1965 in London von Syd Barrett, Roger Waters, Nick Mason und Richard Wright gegründet; David Gilmour stieß 1968 zur Band. Die Gruppe prägte das Genre des Progressive Rock und produzierte einige der berühmtesten Alben, die je aufgenommen wurden. The Dark Side of the Moon (1973), Wish You Were Here (1975), Animals (1977) und The Wall (1979) festigten ihren Platz als eine der innovativsten und einflussreichsten Bands aller Zeiten. Mehr als fünf Jahrzehnte später zieht ihre Musik immer noch neue Generationen von Fans auf der ganzen Welt in ihren Bann.
Die Pink-Floyd-Gedenkmünze ist ab dem 14. Mai 2026 um 9 Uhr erhältlich; die Preise beginnen bei 18,50 GBP. Für weitere Informationen und zum Kauf besuchen Sie www.royalmint.com/pinkfloyd
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Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.
Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.
Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.
Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.