Das stärkste Wachstum von Moore Global steht noch bevor, sagt die neue CEO Vivienne Muir

20.07.2026

LONDON, 20. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Moore Global gab heute die Ernennung von Vivienne Muir zum Chief Executive Officer bekannt, während das weltweite Netzwerk für Wirtschaftsprüfung und Beratung in seine nächste Wachstums- und internationale Entwicklungsphase eintritt.

Vivienne Muir, Chief Executive Officer, Moore Global

Muir übernimmt diese Position, nachdem sie zuvor als Chief Operating Officer tätig war und das Netzwerk durch eine Expansionsphase geführt hat, in der Moore seinen Gesamtumsatz in 119 Ländern auf über 5,3 Milliarden US-Dollar gesteigert hat.

Seit ihrem Amtsantritt als CEO hat Muir einen umfassenden Konsultationsprozess mit den Mitgliedsfirmen des gesamten Netzwerks geleitet, um das nächste Kapitel von Moore mitzugestalten.

„Ich habe zugehört. Ich habe unseren Firmen auf der ganzen Welt aufmerksam zugehört und – was ebenso wichtig ist – darauf geachtet, was ihre Kunden ihnen sagen", so Muir.

„In den vergangenen Monaten haben uns diese Gespräche geholfen zu verstehen, wo sich der Berufsstand verändert, wo sich neue Chancen ergeben und was Moore tun muss, um das Netzwerk auf die nächste Stufe zu heben."

Die daraus resultierende Strategie wird sich darauf konzentrieren, das Wachstum im gesamten Netzwerk zu beschleunigen, die Kompetenzen zu stärken, die Unternehmen bei sich wandelnden Kundenbedürfnissen zu unterstützen und stärkere internationale Verbindungen zu schaffen, damit sich die Unternehmen auf einem zunehmend globalen Markt erfolgreich behaupten können.

Muir erklärte, die Branche stehe vor einer Phase bedeutender Veränderungen, die durch den technologischen Wandel, sich wandelnde Kundenerwartungen und eine wachsende Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen vorangetrieben werden.

„Wir gehen nun vom Zuhören und Lernen zur Umsetzung über", sagte sie. „Die Richtung wird immer klarer, und mein Fokus liegt darauf, diese Strategie in sinnvolle Chancen für unsere Gesellschaften und deren Kunden umzusetzen und dabei die unternehmerische Kultur und Unabhängigkeit zu bewahren, die schon immer zu den größten Stärken von Moore gehörten."

Muir erklärte, Moore beginne diese neue Phase aus einer Position beträchtlicher Stärke heraus.

„Wir verfügen über herausragende Gesellschaften, außergewöhnliche Mitarbeiter, fundiertes Fachwissen und starke Kundenbeziehungen auf der ganzen Welt", sagte sie.

„Meine Aufgabe ist es nicht, zu verändern, wer wir sind. Es geht darum, dem Netzwerk zu helfen, sein Potenzial noch besser auszuschöpfen."

Informationen zu Moore Global

Bei Moore ist es unser Ziel, Menschen zum Erfolg zu verhelfen – unseren Mandanten, unseren Mitarbeitern und den Gemeinschaften, in denen sie leben und arbeiten. Wir sind eine globale Familie von Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit über 37.000 Mitarbeitern in 568 Büros in 119 Ländern, die sich vernetzen und zusammenarbeiten, um Ihre Bedürfnisse zu erfüllen – lokal, national und international.

Moore Global Logo

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.