Zur Stärkung seiner Strategie für nachhaltige Finanzen sichert sich PT Vale einen ESG-gebundenen Konsortialkredit in Höhe von 750 Millionen US-Dollar

30.04.2026

JAKARTA, Indonesien, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- PT Vale Indonesia Tbk („PT Vale" oder das „Unternehmen") hat sich eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Kreditfazilität (Sustainability-Linked Loan, SLL) in Höhe von 750 Millionen US-Dollar gesichert, einschließlich einer Greenshoe-Option über 250 Millionen US-Dollar. Damit gibt das Unternehmen sein Debüt auf dem Markt für Konsortialkredite und stärkt seine Strategie für nachhaltige Finanzierung. Die Kreditfazilität, die von 14 internationalen Banken unterstützt wird und 1,7-fach überzeichnet war, spiegelt das starke Vertrauen der Kreditgeber in das Kreditprofil, die strategische Projektpipeline und den ESG-orientierten Wachstumskurs von PT Vale wider.

Strengthening Its Sustainable Finance Strategy, PT Vale Secures US$750 Million ESG-Linked Syndicated Loan Facility

Die im Rahmen des „Sustainability-Linked Financing Framework" von PT Vale strukturierte Fazilität ist an zwei Leistungskennzahlen gekoppelt: die Senkung der CO₂-Emissionsintensität und die Steigerung des Verbrauchs erneuerbarer Energien. Beide KPIs erhielten von einem unabhängigen Anbieter von Second-Party-Opinions die Bewertung „stark" und stehen im Einklang mit dem 1,5-°C-Pfad des Pariser Abkommens sowie den national festgelegten Beiträgen Indonesiens.

Da die Nachfrage nach verantwortungsvoll produziertem Nickel aufgrund von Elektrifizierung, Energiespeicherung und globaler Dekarbonisierung wächst, positioniert sich PT Vale als relativ kohlenstoffarmer Produzent, der durch den Einsatz von Wasserkraft unterstützt wird.

Bernardus Irmanto, Präsident und CEO von PT Vale, erklärte: „Diese Fazilität markiert einen wichtigen Schritt auf unserem Weg, unsere Finanzierungsstrategie mit unserer Dekarbonisierungsagenda und unseren langfristigen Wachstumszielen in Einklang zu bringen. Wir bleiben unserem Ziel verpflichtet, hochwertiges Nickel mit einem geringeren CO2-Fußabdruck zu liefern, während wir gleichzeitig Indonesiens Agenda zur Weiterverarbeitung unterstützen und einen bedeutenden Beitrag zur globalen Energiewende leisten."

Harapman Kasan, Wholesale Banking Director bei UOB Indonesia, erklärte: „Da sich der Nickel-Sektor in Südostasien weiterentwickelt, wird die Rolle einer gut strukturierten Übergangsfinanzierung immer wichtiger. Diese Transaktion spiegelt unser Engagement wider, Finanzierungsstrukturen mit messbaren Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen und gleichzeitig Indonesiens übergeordnete Prioritäten im Bereich der industriellen und energetischen Transformation zu unterstützen."

Mike Zhang, Global Head of Metals & Mining, Institutional Banking bei der DBS Bank, fügte hinzu, dass der Metall- und Bergbausektor eine zentrale Rolle bei der Ermöglichung der Energiewende spiele und glaubwürdige, messbare Fortschritte im Bereich der Nachhaltigkeit vorweisen müsse.

Ken Matsuo, Präsident der PT Bank Mizuho Indonesia, kommentierte: „Der Energiesektor ist ein Eckpfeiler der indonesischen Wirtschaft, und wir freuen uns, den ersten Konsortialkredit von PT Vale zu unterstützen. Trotz der Marktvolatilität unterstreichen die starke Beteiligung und die Überzeichnung das Vertrauen in das Geschäftsmodell von PT Vale. Wir betrachten die Integration von ESG-Kriterien in Finanzierungsstrukturen wie diese als entscheidenden Faktor für eine nachhaltige Energiewende."

PT Vale wird zudem finanzielle Erträge aus nachhaltigkeitsgebundenen Margenanpassungen für Programme zur Gemeindeentwicklung bereitstellen und so die ESG-Wirkung über den operativen Bereich hinaus ausweiten.

Medienkontakt:

Vanda Kusumaningrum 

Leiterin der Unternehmenskommunikation

PT Vale Indonesia Tbk.

Vanda.Kusumaningrum@vale.com

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Sprit wird wieder zum Inflationstreiber: E10 und Diesel deutlich über Vorkriegsniveau

30.04.2026

Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen kurz vor dem Start des staatlichen Tankrabatts wieder spürbar an. Nach einer längeren Phase sinkender oder stabiler Tarife hat sich der Aufwärtstrend über das vergangene Wochenende verfestigt. Nach Daten des ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Folge. Mitte der Woche hatte der Preis noch rund 4 Cent darunter gelegen.

Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum noch deutlicher. Innerhalb von vier Tagen stieg der bundesweite Tagesdurchschnitt um 6,8 Cent auf 2,195 Euro je Liter. Damit kostet E10 derzeit rund 32 Cent mehr als vor Kriegsbeginn in der Ukraine, Diesel liegt sogar 45 Cent darüber. Gleichwohl bewegen sich die aktuellen Werte noch unter den Höchstständen rund um Ostern, als die Preise für beide Sorten deutlich stärker ausschlugen.

Marktbeobachter verweisen auf den Ölpreis als wichtigen Treiber der jüngsten Entwicklung. Der internationale Rohölmarkt steht wieder stärker unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen zugenommen haben. Insbesondere die Schiffsblockade an der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat die Notierungen für Rohöl zuletzt nach oben getrieben und damit die Kostenbasis für Raffinerien und Mineralölgesellschaften erhöht.

Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet der jüngste Anstieg, dass die erwartete Entlastung an der Zapfsäule durch den ab 1. Mai vorgesehenen Tankrabatt begrenzt sein könnte. Beim Diesel, für den der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichten will, zeichnet sich ab, dass der Preis trotz Entlastung wohl oberhalb von 2 Euro je Liter bleiben dürfte. Angesichts der hohen Volatilität am Ölmarkt und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt jedoch offen, ob sich der aktuelle Aufwärtstrend fortsetzt oder die Preise in den kommenden Wochen erneut drehen.