SHANGHAI, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) hat in seinem Werk ZPMC Transmission Machinery in Nantong eine neue automatisierte Produktionslinie für kleine Gehäuse in Betrieb genommen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Montagelinien, die auf kundenspezifische Werkzeuge oder vorgebohrte Löcher angewiesen sind, bietet dieses System ein hohes Maß an Flexibilität in der Fertigung und gehört damit zu den fortschrittlichsten Produktionssystemen, die derzeit in China eingesetzt werden.
Die Produktionslinie besteht aus zwei 5-Achsen-Bearbeitungszentren und integriert ein flexibles Fertigungssystem (FMS) mit einem automatisierten RGV (Rail Guided Vehicle)-Materialtransportsystem. Zusammen ermöglichen sie vollautomatische Bearbeitungsvorgänge über mehrere Produktionsstufen hinweg. Mit einer einzigen Aufspannung erledigt die Anlage alle Präzisionsarbeiten, einschließlich Fräsen und Bohren. Sie eignet sich für kleine Gehäuse, Planetenträger, Getriebegehäuse und andere Kernkomponenten in mehreren Produktserien und verbessert die Bearbeitungsgenauigkeit und -konsistenz erheblich.
Zu den wichtigsten Merkmalen gehören die automatische Werkstückausrichtung und -kompensation unabhängig von der Aufspannrichtung sowie die Fähigkeit, Auftragsänderungen, Maschinenstillstände und die Produktion von gemischten Modellen und variablen Chargen zu berücksichtigen. Diese Fähigkeiten haben die Gesamtanlageneffektivität (OEE) erheblich verbessert. Mit intelligenter Zeitplanung und Offline-Kalibrierung kann die Anlage 24 Stunden lang unbeaufsichtigt laufen. Pro Schicht ist nur noch ein Bediener erforderlich, was die Arbeitskosten um 50 % senkt, während die Produktivität um mehr als 33 % gestiegen ist. Es wird erwartet, dass die Jahresproduktion mehr als 8.600 Einheiten beträgt.
ZPMC Transmission Machinery (Nantong) betreibt derzeit acht automatisierte Produktionslinien, darunter eine Roboterschweißlinie, eine flexible automatisierte Linie für kleine Getriebewellen, eine Verzahnungs- und Bearbeitungslinie, eine Linie zur Herstellung von Zahnkränzen, eine Wärmebehandlungslinie für geschlossene Komponenten, eine Hochtemperatur-Nitrierlinie, eine Montagelinie für kleine Getriebe und eine umweltfreundliche Beschichtungslinie. Die neue Produktionslinie für kleine Gehäuse ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg von ZPMC Transmission Machinery zu einer fortschrittlicheren und flexibleren Gehäusebearbeitung. Es wird erwartet, dass es die Produktionskosten senkt, die Effizienz steigert und die Produktkonsistenz aufrechterhält und damit die Herstellung wichtiger Komponenten für Hochleistungsreduzierer unterstützt.
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In Sachsen bleiben trotz anhaltend hoher Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften mehr als 8.000 Lehrstellen unbesetzt. Besonders das Handwerk und technische Berufe stehen unter Druck, geeigneten Nachwuchs zu finden. Das sächsische Wirtschaftsministerium reagiert mit einer Offensive für Ausbildung und Qualifikation und nimmt dabei gezielt das Handwerk in den Blick.
„Eine gute Ausbildung eröffnet jungen Menschen hervorragende Perspektiven. Gerade in Zeiten von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz bleibt klar: Viele Leistungen im Handwerk lassen sich nicht einfach automatisieren“, sagte Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Künstliche Intelligenz könne weder Kabelbäume binden noch Gebäudetechnik installieren oder Industrieanlagen warten, betonte der Minister. Ziel sei es, für angehende Fachkräfte die „besten Bedingungen für Ausbildung und Aufstieg“ im Freistaat zu schaffen.
Allein im Handwerk wird in Sachsen in rund 130 Berufen ausgebildet. Der Bedarf ist groß, insbesondere in technischen und handwerklichen Bereichen. „Wer dort einsteigt, kann großartig Karriere machen“, wirbt Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Unternehmen im Freistaat melden seit Jahren einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Kräften – zugleich bleibt ein erheblicher Teil der angebotenen Lehrstellen unbesetzt.
Politik und Handwerk wollen deshalb auch früher ansetzen und die Berufsorientierung an Schulen stärken. Dittrich berät dazu gemeinsam mit der Chemnitzer Fleischermeisterin und Bundestagsabgeordneten Nora Seitz (CDU) sowie Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU), wie Jugendliche stärker für eine berufliche Laufbahn im Handwerk gewonnen werden können. Wirtschaftsminister Panter will sich zudem vor Ort ein Bild von moderner Ausbildung und Aufstiegschancen machen – unter anderem im Zentrum für Aus- und Weiterbildung Leipzig und beim Handwerksunternehmen Elektro-Anlagenbau Rübner GmbH & Co. KG.