Xryma Plc - Rücktritt unabhängiger nicht geschäftsführender Vorstandsmitglieder

02.10.2026

NIKOSIA, Zypern, 2. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der Vorstand der Xryma Plc (das „Unternehmen") – einer regulierten Banktech-Gruppe, die grenzüberschreitendes Open Banking, internationales Transaktionsbanking sowie Echtzeit-Zahlungsdienste für die EU und das Vereinigte Königreich anbietet und unter der Marke ISX Financial® tätig ist – gibt bekannt, dass Christakis Taoushanis und Adonis Pegasiou ihre Ämter als unabhängige nicht geschäftsführende Vorstandsmitglieder des Unternehmens mit Wirkung zum 30.September 2026 niedergelegt haben

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Christakis Taoushanis

Christakis (Takis) Taoushanis ist seit fast 10 Jahren Mitglied des Vorstands des Unternehmens und hat den Vorsitz des Unternehmens inne, seit dieses erstmals die behördliche Zulassung als E-Geld-Institut von der Central Bank of Cyprus (CBC) erhalten hat. Taoushanis hat das Unternehmen durch einen Ausgliederungsprozess, sieben Jahre ununterbrochener Gewinne, die Vorbereitung auf die Zulassung zur Notierung an der Euronext Paris sowie weitere wichtige Meilensteine wie die Inbetriebnahme der direkten T2 RTGS-Teilnahme des Unternehmens auf der Infrastruktur der Europäische Zentralbank und die Vorbereitung auf die direkte Anbindung an die Bank of England geführt.

Gemäß den Corporate-Governance-Richtlinien der CBC gilt ein Vorstandsmitglied, das länger als 10 Jahre im Vorstand eines von der CBC regulierten Unternehmens tätig war, nicht als unabhängig. Diese Richtlinien sehen außerdem vor, dass im Vorstand mehr unabhängige, nicht geschäftsführende Mitglieder als geschäftsführende Mitglieder vertreten sein müssen.

Christakis Taoushanis hat dem Vorstand mitgeteilt, dass sein Rücktritt im Einklang mit den Richtlinien der CBC steht, da er nicht mehr als unabhängiges Verwaltungsratsmitglied angesehen werden kann und er daher sein Amt als Vorsitzender des Vorstand nicht weiter ausüben kann.

Nikogiannis Karantzis, Group Managing Director und Chief Executive Officer von Xryma Plc, erklärte: „Im Namen des Unternehmens und in meiner Eigenschaft als Privatperson möchte ich Takis für seine Führungsrolle im Unternehmen und seine Unterstützung als Mentor danken. Takis ist ein erfahrener Banker, der in der Branche hoch angesehen ist und sowohl von den Vorstandsmitgliedern als auch von den Mitarbeitern schmerzlich vermisst werden wird. Ich danke ihm für seine umfangreichen Beiträge zum Unternehmen und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft."

Adonis Pegasiou

Adonis Pegasiou war mehr als vier Jahre lang Mitglied des Vorstands des Unternehmens, nachdem er am 17. Juni 2022 erstmals als unabhängiges, nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied berufen worden war.

Pegasiou übt hauptberuflich die Funktion des akademischen Direktors des European Institute of Management and Finance (EIMF) aus, eine Aufgabe, die einen größeren Teil seiner Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt. Gleichzeitig werden die Geschäftsaktivitäten und Projekte des Unternehmens immer komplexer, was ein stärkeres Engagement der Vorstandsmitglieder erfordert, einschließlich zusätzlicher Zeit, um sich mit Schlüsselbereichen vertraut zu machen und so eine wirksame Aufsicht und Mitwirkung gewährleisten zu können.

Adonis Pegasiou hat dem Vorstand mitgeteilt, dass er derzeit nicht über ausreichend Zeit verfügt, um sich diesen Angelegenheiten zu widmen. Unter diesen Umständen hält er es für angemessen, sein Amt niederzulegen, da er nicht möchte, dass seine anderen beruflichen Verpflichtungen seine Fähigkeit beeinträchtigen, seine Aufgaben als Vorstandsmitglied zu erfüllen und dabei den von CBC geforderten Standards gerecht zu werden.

Nikogiannis Karantzis, Group Managing Director und Chief Executive Officer von Xryma Plc, erklärte: „Ich möchte Adonis für seinen gewissenhaften und wohlüberlegten Einsatz im Vorstand und dessen Ausschüssen während seiner mehr als vierjährigen Amtszeit danken. Seine Fachkenntnisse in den Bereichen Unternehmensführung, Risiko und Compliance waren für das Unternehmen von großem Wert, und wir respektieren seine Entscheidung, seinen wachsenden Aufgaben bei EIMF Vorrang einzuräumen. Im Namen des Vorstands danke ich ihm für seine Arbeit und wünsche ihm für die Zukunft viel Erfolg."

Informationen zu Xryma Plc

Xryma Plc, die unter dem Namen ISX Financial® firmiert, ist eine regulierte, vertikal integrierte Banktech-Gruppe mit Hauptsitz in Zypern und Betriebszentren in Zypern, Litauen und dem Vereinigten Königreich. Das Unternehmen ist von der Zentralbank von Zypern für den EWR und von der britischen Financial Conduct Authority als E-Geld-Institut zugelassen und gehört zu den ersten Nichtbanken, die direkt am T2-Abwicklungssystem des Eurosystems teilnehmen und Abrechnungen in Zentralbankgeld vornehmen.

Medienkontakt: Media@xryma.com

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Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“