BEIJING, 8. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Als vor Kurzem das 24. Internationale Bierfestival von Harbin in der Eis- und Schnee-Welt der Stadt eröffnet wurde, empfing die „Eisstadt" im Nordosten Chinas ihre Besucher nicht nur mit kulinarischen Genüssen, sondern auch mit wunderbaren Festerlebnissen, wie die Harbin Daily berichtete.

Für die Stadt, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, ist die Veranstaltung, die seit 24 Jahren in Folge stattfindet, ein wesentlicher Bestandteil ihrer Kulturtourismuskampagne unter dem Motto „Bezaubernder Sommer in Harbin".
Das diesjährige Festival, das darauf abzielt, das Stadtbild zu präsentieren, den Sommerkonsum anzukurbeln und den kulturellen Austausch zwischen chinesischen und ausländischen Freunden zu vertiefen, umfasst acht Themenbereiche für Besucher jeden Alters.
Im Einzelnen umfassen die acht Bereiche unter anderem Bereiche für Getränke und Gastronomie, Aufführungen, kreative Kulturprodukte, Nachtführungen im chinesischen Stil, Eis- und Schneeaktivitäten, Camping, Wettbewerbe und Unterhaltung.
Im Vergleich zu früheren Ausgaben bietet das diesjährige Internationale Bierfestival von Harbin, das bis Ende August dauert, größere Veranstaltungsorte und ein noch interessanteres Programm.
So werden in diesem Jahr beispielsweise fünf Bierstände, elf Biergärten und verstreut angeordnete Bierbörsen eingerichtet, um Bürgern und Besuchern ein trendiges Bierkultur-Erlebnis zu bieten.
Darüber hinaus stehen traditionelle chinesische Laternenmärkte, Märkte für kreative lokale Kulturprodukte, Blumenwagenparaden, interaktive Aktivitäten, Campingplätze, Sportplätze und ein niedlicher Tier-Erlebnisbereich zur Verfügung, damit die Öffentlichkeit den Sommerspaß in Harbin genießen kann.
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.