VIVATECH GEHT ZU SEINEM 10-JÄHRIGEN JUBILÄUM DEN NÄCHSTEN SCHRITT

15.04.2026

PARIS, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- Anlässlich des 10-jährigen Bestehens kehrt die VivaTech vom 17. bis 20. Juni 2026 an die Porte de Versailles zurück und kündigt eine Vergrößerung an. Nachdem sich die Veranstaltung in zehn Jahren zu einer großen europäischen Plattform für Begegnungen zwischen Start-ups, Großunternehmen, Investoren sowie Entscheidungsträgern entwickelt hat, verzeichnet sie ein Besucherwachstum von 300 %, von 45 000 auf mehr als 180 000 Besucher im Jahr 2025 (171 Länder). Die Zahl der Start-ups hat sich verdreifacht, die der Investoren verzwölffacht.

 ©VivaTech 2026

2026 belegt VivaTech die Halle 7 auf drei Ebenen, mit 30 % mehr Ausstellungsfläche, verdoppelter Sitzplatzkapazität, 15 000 Start-ups, mehr als 1500 Demonstrationen, über 4000 Geschäfts- und Vernetzungstreffen sowie dem Format „Investors Office Hours", das Verbindungen zwischen Gründern und internationalen Investoren beschleunigen soll. Die Ausgabe 2026 konzentriert sich auf die großen technologischen sowie geopolitischen Herausforderungen der nächsten zehn Jahre, in einer Zeit, in der sich KI als Treiber für Produktivität und organisatorischen Wandel etabliert.

Das Programm dieser neuen Ausgabe gliedert sich in vier zentrale Themen: „KI & Produktivität", „Cybersicherheit & Verteidigung", „Greentech & Energie" und „Deeptech". Es sind mehrere Weltpremieren angekündigt, darunter Innovationen in den Bereichen Gehirn-Computer-Schnittstellen, Exoskelette, dialogfähige Agenten, automatisierte Schwachstellenerkennung, Lösungen für die Energiewende sowie Quanten-, Raumfahrt- und Extended-Reality-Technologien.

VivaTech unterstreicht zudem seine europäische Dimension: Deutschland wurde zum „Land des Jahres 2026" ernannt und wird mit der größten Delegation in der Geschichte der Veranstaltung vertreten sein (Standfläche von 800 m², 200 Start-ups, zahlreiche Bundes- und Regionalpartner, 14 Länder sowie 12 staatliche Stellen). Damit setzt die Veranstaltung ein starkes Zeichen für europäische Souveränität und technologische Führungsstärke.

Diese 10. Ausgabe soll ihre Wirkung zudem auf die breite Öffentlichkeit ausweiten. Erstmals kommt die VivaTech am Sonntag, 14. Juni, mit einem kostenlosen, immersiven Tag rund um Alltagstechnologien (KI, Roboter, Mobilität, Klima, Gesundheit ...) auf die Champs-Élysées. Am 20. Juni macht das VivaTech Festival Technologie für 18- bis 35-Jährige zugänglich, mit Inhalten zu KI und Gesellschaft, der Creator Economy, den Talenten von morgen sowie einem Careers Festival.

Renommierte Redner aus Start-ups, Großunternehmen und Institutionen werden ebenfalls anwesend sein und den Anspruch untermauern, diese 10. Ausgabe zu einem globalen Pflichttermin an der Schnittstelle von Innovation, Wirtschaft und den zentralen Debatten über die Zukunft der Technologie zu machen.

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Starker Jahresauftakt bei Adidas: Eigene Kanäle treiben Wachstum, Ausblick bleibt unverändert

30.04.2026

Adidas ist mit einem deutlichen Wachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der Sportartikelhersteller steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um gut 7 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis lag das Plus sogar bei 14 Prozent, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte. Analystenschätzungen, die im Schnitt von rund 6,3 Milliarden Euro ausgegangen waren, wurden damit klar übertroffen. Auch das operative Ergebnis lag mit 705 Millionen Euro über den Prognosen.

Das Unternehmen musste dabei spürbaren Gegenwind durch den starken Euro und Zölle verkraften. Der Währungseffekt belastete den Umsatz nach Unternehmensangaben mit rund 350 Millionen Euro. Dennoch legte Adidas währungsbereinigt in allen Regionen prozentual zweistellig zu – mit Ausnahme von Europa, wo ein Plus von 6 Prozent erreicht wurde. Beim auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro.

Ein wesentlicher Wachstumstreiber war die starke Nachfrage in den eigenen Verkaufskanälen, also in den eigenen Läden und im direkten Geschäft mit Endkunden. Im Großhandel fiel das Plus dagegen verhaltener aus. Vor dem Hintergrund eines unsicheren Konsumumfelds und einer ausgeprägten Rabattschlacht im Einzelhandel verkauft Adidas nach eigenen Angaben bewusst keine „übermäßigen Mengen“ an Handelspartner, um den Preisdruck zu begrenzen – insbesondere im Lifestyle-Segment. Analyst Piral Dadhania von RBC spricht von einer „gesunden Dynamik bei Marke und Umsatz“, die im aktuell herausfordernden und fragmentierten Sportbekleidungsmarkt zunehmend selten sei.

An der Prognose für das laufende Jahr hält der Konzern trotz der Unsicherheiten fest. Adidas rechnet weiterhin damit, den Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte am Vormittag zeitweise um fast sieben Prozent zu. Damit erhält ein Papier Rückenwind, das zuvor deutlich unter Druck stand – auf Sicht von zwölf Monaten hat der Titel fast ein Drittel an Wert verloren, und im laufenden Jahr liegt die Bilanz bislang im deutlichen Minus. Der bessere Jahresauftakt könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern ein Signal sein, dass der Konzern nach einer schwierigen Phase wieder stabileren Boden unter den Füßen gewinnt.