VikingCloud und Fiserv bauen ihre strategische Partnerschaft aus, um Händlern Schutz vor Cyberrisiken zu bieten

20.10.2026

Mehrjährige Vereinbarung erweitert den Cybersicherheitsschutz für Händler in Nordamerika und EMEA

CHICAGO und DUBLIN, 20. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- VikingCloud, ein Unternehmen für Cybersicherheit und Compliance, das weltweit von mehr als vier Millionen Unternehmen genutzt wird, gab heute den Abschluss einer mehrjährigen Vereinbarung mit Fiserv, Inc. (NASDAQ: FISV) bekannt, einem weltweit führenden Anbieter von Technologien für den Zahlungsverkehr und Finanzdienstleistungen. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Cybersicherheitsmaßnahmen zu stärken und die Einhaltung der PCI-Vorgaben zu vereinfachen.

VikingCloud

Ab Anfang 2027 wird Fiserv „VikingCloud Cyber Risk Defense" anbieten, eine preisgekrönte Lösung, die Unternehmen dabei unterstützen soll, Cybersicherheitsrisiken durch kontinuierliche Überwachung und umsetzbare Empfehlungen zu erkennen, zu verstehen und zu mindern.  

„Unternehmer sollten nicht zu Cybersicherheitsexperten werden müssen, um das zu schützen, was sie aufgebaut haben", sagte Mark Brady, Chief Executive Officer von VikingCloud. „Sie haben uns mitgeteilt, was sie benötigen: Schutz, der im Hintergrund funktioniert, leicht verständliche Anleitungen dazu, was zuerst behoben werden muss, und die Gewissheit, dass auch im Falle eines Problems alles in Ordnung ist. Gemeinsam mit Fiserv bieten wir Händlern Cybersicherheit, die einfach funktioniert, damit sie sich wieder ganz auf ihr Geschäft konzentrieren können."

Cyber Risk Defense, das bei den teissAwards 2026 als Best Security Compliance-Lösung ausgezeichnet wurde, schützt Händler vor gängigen Angriffen wie Phishing, Ransomware und Identitätsbetrug. Die Lösung verfügt über einen „Security Score", der die patentierte Risikobewertung von VikingCloud mit den Cyber-Risiko-Erkenntnissen von Mastercard kombiniert und Händlern eine einfache Bewertung von A bis F liefert, die komplexe Risiken in eine für jeden Geschäftsinhaber verständliche Form bringt.

Jeder registrierte Händler profitiert vom ersten Tag an von messbarem Nutzen, einschließlich einer integrierten Cyberversicherung. Händler, die einige einfache Schritte unternehmen, erhalten noch mehr Schutz. Die modulare Architektur der Lösung bietet auch größeren kommerziellen und mittelständischen Unternehmen Flexibilität, die nach fortschrittlicheren Cybersicherheitsfunktionen suchen.

„Für kleine und mittelständische Unternehmen ist die Gewährleistung der Sicherheit mittlerweile eine Voraussetzung für den Fortbestand des Unternehmens", sagte Lia Cao, Chief Revenue Officer für den Bereich „Enterprise and Platforms" bei Fiserv. „Durch den Ausbau unserer Zusammenarbeit mit VikingCloud unterstützen wir Händler dabei, einen proaktiveren Ansatz im Bereich der Cybersicherheit zu verfolgen – mit Lösungen, die sich einfach implementieren lassen, leicht verständlich sind und auf einen kontinuierlichen Schutz ausgelegt sind."

Weitere Informationen zu VikingCloud Cyber Risk Defense finden Sie unter https://www.vikingcloud.com/compliance-risk/cyber-risk-defense.

Informationen zu VikingCloud

VikingCloud bietet Cybersicherheits- und Compliance-Lösungen, die einfach funktionieren. Unser von Experten geleiteter Ansatz verbindet bewährte Technologie und KI-gestützte Erkenntnisse mit engagiertem Support, um die Sicherheit von Unternehmen zu gewährleisten, sie für Audits vorzubereiten und einen unterbrechungsfreien Betrieb zu sichern. Über 4 Millionen Unternehmensstandorte in mehr als 70 Ländern vertrauen auf VikingCloud, um Bedrohungen abzuwehren, bevor diese den Geschäftsbetrieb lahmlegen – damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Weitere Informationen finden Sie unter www.vikingcloud.com.

 

 

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Länder bauen Mehrheitsblock: IMK-Beschlüsse künftig ohne Einstimmigkeit

08.10.2026

Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.

Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.

Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.

Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.