Das optimierte GLTiny-Modell ermöglicht anspruchsvolle 3D-Grafiken auf ressourcenbeschränkten Wearables mit OpenGL ES-GPUs
SHANGHAI, 29. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- VeriSilicon (688521.SH) hat GLTiny vorgestellt, ein innovatives Programmiermodell für 3D-Grafikprozessoren (GPUs), das speziell für Wearables mit strengen Anforderungen an Stromverbrauch und Speicher entwickelt wurde. Mit einer optimierten Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) und einem extrem schlanken Treiber ermöglicht GLTiny Entwicklern, die 3D-Grafikfähigkeiten der Nano OpenGL ES GPU-IP-Serie von VeriSilicon für Smartwatches der nächsten Generation, Smart-Brillen und andere ressourcenbeschränkte Wearables zu nutzen.
Basierend auf der umfassenden Erfahrung von VeriSilicon im Bereich der Grafik-Anwendungen für Wearables verfügt GLTiny über konfigurierbare Rendering-Funktionen, mit denen Entwickler ihre Rendering-Anforderungen einfach definieren und gleichzeitig die zugrunde liegenden OpenGL ES-GPU-Fähigkeiten effizient nutzen können. Dieser optimierte Ansatz reduziert den Speicherbedarf des Treibers und den CPU-Overhead erheblich und sorgt so für eine verbesserte Energieeffizienz sowie eine optimierte Leistung bei ressourcenbeschränkten Wearables.
GLTiny bietet native Rendering-Unterstützung für standardmäßige glTF™-3D-Modelle, sodass Entwickler glTF-Inhalte direkt importieren und über GLTiny-APIs rendern können. Es unterstützt wichtige Funktionen wie Beleuchtungsmodelle, Skeletal-Skinning und Morph-Targets sowie vollständige glTF-Animationsunterstützung, einschließlich flexibler Wiedergabe, Umschalten zwischen Animationsclips und Steuerung der Wiedergabegeschwindigkeit. GLTiny unterstützt zudem visuelle Effekte wie Gaußsche Unschärfe und Wellen-Effekte mit vereinfachten APIs, die darauf ausgelegt sind, die Entwicklung von 3D-Grafiken zu optimieren. Darüber hinaus lässt sich GLTiny mit dem Vektorgrafiktreiber VGLite von VeriSilicon zu einem innovativen Hybridtreiber kombinieren, der das koordinierte Rendern von 2,5D-Vektorgrafiken und 3D-Modellen innerhalb desselben Bildes ermöglicht.
„Stromverbrauch und Speicherbedarf sind zwei der wichtigsten Faktoren bei Wearables, bei denen es entscheidend ist, trotz strenger Ressourcenbeschränkungen ein reichhaltiges visuelles Erlebnis zu bieten", sagte Weijin Dai, Chief Strategy Officer, Executive Vice President und General Manager der IP-Sparte bei VeriSilicon. „Auf der Grundlage unserer umfangreichen Erfahrung im Bereich Wearable-Grafik und der engen Zusammenarbeit mit führenden Herstellern von Wearable-SoCs und -Geräten haben wir GLTiny entwickelt, um diese Herausforderungen zu meistern. Aufbauend auf dem Erfolg des VGLite 2,5D-GPU-Programmiermodells von VeriSilicon, das sich als De-facto-Industriestandard für ressourcenschonende 2,5D-Grafik etabliert hat, stellt GLTiny einen weiteren wichtigen Fortschritt in unserem Grafiktechnologie-Portfolio dar. GLTiny wurde für die nahtlose Integration in das etablierte Ökosystem zur Entwicklung von Grafik-Inhalten für Wearables konzipiert und läuft auf der Nano OpenGL ES-GPU-IP-Serie von VeriSilicon. Damit ermöglicht es Geräteherstellern, immer anspruchsvollere visuelle Erlebnisse zu bieten und gleichzeitig die strengen Anforderungen an Stromverbrauch und Speicherplatz von Wearables der nächsten Generation zu erfüllen."
Informationen zu VeriSilicon
VeriSilicon Microelectronics (Shanghai) Co., Ltd. (VeriSilicon, 688521.SH) ist ein führender börsennotierter Anbieter von kundenspezifischen Halbleiterlösungen mit einem umfassenden, proprietären Portfolio an Halbleiter-IPs und einem langjährigen Schwerpunkt auf kundenspezifischen AI-ASIC-Halbleitern. Weitere Informationen finden Sie auf: www.verisilicon.com
Medienkontakt: press@verisilicon.com
glTF™ ist eine Marke der Khronos Group Inc.
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.