Die mobile Trading-App von TIOmarkets vereint Marktanalyse, erweiterte Order-Steuerung, Massenaktionen für Positionen, Wirtschaftsereignisse, Finanzierung und Kontoverwaltung in einer einzigen App.
LIMASSOL, Zypern, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- TIOmarkets hat seine mobile Trading-App für iOS und Android um die Markt-Tiefe (Depth of Market, DOM), erweiterte Order-Steuerungsfunktionen, die Verwaltung mehrerer Positionen gleichzeitig und einen neu gestalteten Wirtschaftskalender erweitert. Das Update baut auf einem All-in-One-Erlebnis auf, das Marktanalyse, Handelsausführung, Finanzierung und Kontoverwaltung auf dem Mobilgerät vereint.

Markt-Tiefe und erweiterte Order-Steuerungsfunktionen
DOM bietet direkt aus dem Orderformular heraus eine Ansicht des Orderbuchs für unterstützte Wertpapiere. Das Standard-DOM zeigt Geld- und Briefkurse sowie das Volumen über mehrere Preisniveaus hinweg an, während das Preis-DOM eine preisorientierte Ansicht bietet. Nutzer können auf einen angezeigten Kurs tippen, um eine Limit- oder Stop-Order zu platzieren.
Das aktualisierte Handelsformular zeigt neben den Steuerelementen für Take-Profit, Stop-Loss und geplante Orders auch das Handelsvolumen, die erforderliche Margin, die freie Margin und den Orderwert an.
Schnellere Verwaltung offener Positionen
Die Funktion zur Massenverwaltung von Positionen hilft Kunden bei der Verwaltung mehrerer offener Trades. Nutzer können alle Positionen schließen oder Gruppen nach Performance, Richtung, Wertpapier oder einzelner Position auswählen.
Analyse, Ereignisse und Kontoverwaltung
Die integrierten TradingView-Charts bieten mehrere Zeitrahmen, technische Indikatoren und Zeichenwerkzeuge. Der neu gestaltete Wirtschaftskalender enthält nun Auswirkungsstufen, Ereignisbeschreibungen, Ist-, Vorjahres- und Prognosewerte, historische Veröffentlichungen sowie verfügbare Charts.
Kunden können sich registrieren oder anmelden, Handelskonten erstellen und darauf zugreifen, Verifizierungsdokumente hochladen, Kontostände einsehen, Einzahlungen vornehmen, Auszahlungsanträge stellen und den Support nutzen, ohne die App verlassen zu müssen. Zu den unterstützten Märkten gehören Devisen, Indizes, Rohstoffe und Aktien-CFDs, je nach Konto und Standort des Kunden.
„Unser Ziel war es nicht einfach, eine weitere Handels-App auf den Markt zu bringen, sondern den gesamten Kundenprozess reibungsloser zu gestalten. Mit der mobilen App von TIOmarkets können Kunden sich nun registrieren, Geld auf ihr Konto einzahlen und handeln – alles über eine einzige Anwendung", sagte Stefanos Mitsi, Group CEO bei TIOmarkets.
Die App unterstützt die biometrische Authentifizierung auf kompatiblen Geräten sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, um den Zugriff auf das Konto zu schützen. Sie kann kostenlos für unterstützte iOS- und Android-Geräte heruntergeladen werden. Bestehende Kunden können ihre aktuellen Zugangsdaten verwenden, während Neukunden die Registrierung und Verifizierung direkt in der App abschließen können.
Informationen zu TIOmarkets
TIOmarkets ist ein globaler Multi-Asset-CFD-Broker, der über seine Online-Handelsplattformen Zugang zu Devisen, Indizes, Aktien, Rohstoffen, Kryptowährungen und Futures bietet.
Risikohinweis: Der Handel auf Margin birgt aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie der Margin-Handel funktioniert, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko eines Geldverlusts einzugehen. Zahlen Sie niemals mehr ein, als Sie bereit sind zu verlieren.
CMO
Chris Andreou
support@tiomarkets.com
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.