SHANGHAI, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- TARS präsentierte auf der vom 17. bis 20. Juli im Shanghai World Expo Exhibition & Convention Center veranstalteten World Artificial Intelligence Conference (WAIC 2026) seine Vision einer „Trustworthy Physical AI" (vertrauenswürdigen physischen KI), bei der das AWE-Basismodell (AI World Engine) des Unternehmens für verkörperte KI mit dem renommierten SAIL Award (Superior AI Leader) für technische Innovation und industrielles Potenzial ausgezeichnet wurde.
Auf dem WAIC-Hauptforum stellte Dr. Chen Yilun, Gründer und Geschäftsführer von TARS, AWE 3.5 vor, das neueste von Grund auf für verkörperte KI entwickelte Basismodell des Unternehmens. AWE 3.5 basiert auf mehr als einer Million Stunden auf Menschen ausgerichteter Daten aus der realen Welt, die unter industriellen Bedingungen validiert wurden, und integriert Handlung, Wahrnehmung, Geometrie sowie taktile Sensorik in einem einheitlichen Rahmen. Im Vergleich zu Pi 0.5 steigert das Modell die Effizienz bei der Aufgabenausführung auf annähernd das Doppelte, verbessert die Leistung bei komplexen Aufgaben und hält bei Aufgaben von mehreren Minuten Dauer eine Interaktion im geschlossenen Regelkreis aufrecht. AWE 3.5 ist zudem das erste Modell, das ein von Grund auf für verkörperte KI entworfenes Paradigma aus „Vortraining + Nachtraining" vollständig umsetzt, um eine reproduzierbare, skalierbare und kontinuierliche Weiterentwicklung zu unterstützen.
TARS führte AWE-gestützte Roboter beim Verpacken von Mobiltelefonen, beim Ordnen von Rucksäcken sowie beim präzisen Sortieren von Schrauben vor und zeigte damit, wie das Modell sein Verständnis der physischen Welt in praktisch ausführbare Handlungen überführt sowie auf unbekannte Objekte und Szenarien überträgt. TARS verfügt bereits über mehr als 1 Million Stunden hochwertiger, auf Menschen ausgerichteter Daten und plant, seinen Vortrainingsdatensatz bis Ende 2026 auf 10 Millionen Stunden zu erweitern, um die Generalisierungsfähigkeit, das Schlussfolgern über längere Zeithorizonte sowie die Ausführung realer Aufgaben weiter zu stärken.
TARS hat außerdem eine kreisförmige Produktionslinie für Automobil-Kabelbäume in Originalgröße nachgebaut, bei der mehrere A1-Roboter zum Greifen, Verlegen, Verbinden und Montieren flexibler Kabelbäume eingesetzt werden. Das Szenario wurde für den offiziellen WAIC-Ausstellungsbereich für verkörperte Robotik „Model Era • Partner City" (Modellzeitalter • Partnerstadt) ausgewählt und dort im „Smart Manufacturing Hub" (Zentrum für intelligente Fertigung) als besonderes Exponat präsentiert. Die Vorführung verdeutlichte die Stabilität, Zuverlässigkeit sowie den Mehrwert dieser Technologie in der fortschrittlichen Fertigung. TARS arbeitet mit dem Bezirk Jiading in Shanghai und Partnern aus der Industrie zusammen, um die Technologie in großem Maßstab zu validieren sowie den Aufbau von Chinas erstem industriellen Cluster für verkörperte Roboter im Umfang von 1000 Einheiten voranzutreiben.
Ein weiteres Highlight war das Debüt von DexHand auf einem A1-Roboter bei einer Live-Vorführung mit dem Zauberer Deng Nanzi. DexHand demonstrierte durch das Ausbreiten sowie Mischen von Karten, handschriftliches Schreiben und das Lösen eines Rubik's Cube Echtzeitwahrnehmung, hochpräzise Steuerung sowie eine vertrauenswürdige Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter.
Zusammen spiegelten AWE 3.5, die industrielle Produktionslinie und DexHand die dreiteilige Vision von TARS für vertrauenswürdige physische KI wider: komplexe Umgebungen verstehen, an realen Produktionslinien Mehrwert schaffen sowie hochpräzise Aufgaben ausführen. TARS wird weiterhin daran arbeiten, verkörperte KI von der Demonstrationsphase in die praktische Anwendung zu überführen und ihre Einführung in großem Maßstab zu beschleunigen.
Kontakt:
TARS-PR-Team
E-Mail: TarsPR@tars-ai.com
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/tars-feiert-auf-der-waic-2026-sein-debut-und-gewinnt-mit-seinem-awe-basismodell-fur-verkorperte-ki-den-renommierten-sail-award-302833487.html
Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.
SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.
In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.
Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.