Wichtigste Erkenntnisse
CONSHOHOCKEN, Pennsylvania, 28. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Suvoda, ein Technologieunternehmen für klinische Studien, gab heute neue Funktionen in Greenphire Travel bekannt, seiner Software und seinen Dienstleistungen, die darauf abzielen, die logistischen Hürden zu beseitigen, die Patienten von der Teilnahme an Studien abhalten. Die Anreise stellt nach wie vor eine der größten logistischen Hürden für die Rekrutierung und den Verbleib von Studienteilnehmern dar. Zum Beispiel gaben in der jüngsten CISCRP-Studie 49 % der Teilnehmer, die ihre Studienteilnahme als Beeinträchtigung ihres Alltags empfanden, die Anreise zur Studienklinik als Ursache an. Die neueste Produktversion von Suvoda beinhaltet Verbesserungen, die darauf abzielen, diese Hürden zu senken.
Greenphire Travel bietet Sponsoren und CROs jetzt mehr Auswahlmöglichkeiten bei der Reiseunterstützung, eine bessere Transparenz der Reisekosten und des Reisestatus sowie einfachere Reisen für ihre Patienten.
„Teilnehmer klinischer Studien müssen häufig neben einer schweren Erkrankung auch die logistischen Herausforderungen der Anreise zu ihren Untersuchungsterminen bewältigen. Greenphire Travel entlastet Studienzentren und ihre Patienten von der Reiseorganisation, sodass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren können – ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden", sagte Elizabeth Smith, Direktorin für Produktmanagement im Bereich Patient Experience bei Suvoda.
Mehr Zugang zu Fahrdiensten für Teilnehmer, mehr Kontrolle für Studienzentren und Sponsoren
Greenphire Travel bietet nun weltweit Fahr- und Chauffeurdienste an, wobei Lyft, Uber Health und Bolt den Teilnehmern sowie Studienzentren je nach Region zur Verfügung stehen. Teilnehmer können über die Suvoda App für sie freigegebene Fahrten buchen und Informationen zu Flügen, Hotels, dem Status ihrer Fahrten, Studienterminen, Fragebögen sowie Zahlungen einsehen. Dadurch werden routinemäßige Statusanfragen beim Personal der Studienzentren reduziert und Teilnehmer erhalten mehr unmittelbare Kontrolle über ihre Teilnahme an der Studie.
Studienzentren erhalten einen intuitiveren Ablauf für Reiseanfragen, eine übersichtlichere Darstellung des Reisestatus und eine sichere Nachrichtenfunktion. Sponsoren und CROs erhalten detailliertere Berichte, die einen besseren Überblick über Reisekosten und Richtlinien in globalen Studien ermöglichen.
„Da die Reisen im Rahmen klinischer Studien immer komplexer werden, benötigen Sponsoren und Studienzentren über die gesamte Studie hinweg zusammengeführte Informationen, auf deren Grundlage sie konkrete Maßnahmen ergreifen können", sagte Will Wing, Produktdirektor bei Suvoda. „Diese neue Version vereint Echtzeitinformationen zum Reisestatus, konsolidierte Berichte und transparentere Kosteninformationen zu einem optimierten Nutzererlebnis. Das ist der Wert eines Plattformansatzes."
Sponsoren wählen das Modell der Reiseunterstützung, das zur jeweiligen Studie passt
Greenphire Travel bietet weltweit kompetente Unterstützungsleistungen an, die über zwei unterschiedliche Bereitstellungsmodelle verfügbar sind. Bei der vom Studienzentrum organisierten Option können Studienteams einfache Reiseanfragen selbst stellen, während das Concierge-Modell eine intensive, individuelle Koordination für komplexere Studien und die Bedürfnisse der Teilnehmer bietet. In über 40 Ländern sind Concierge-Koordinatoren tätig, die den Teilnehmern während der gesamten Studiendauer rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
„Klinische Studien unterscheiden sich erheblich in ihrer Komplexität, und die damit verbundene Reiseunterstützung sollte entsprechend unterschiedlich gestaltet sein", sagte Wing. „Sponsoren können den Serviceumfang wählen, der zur jeweiligen Studie oder zum jeweiligen Studienzentrum passt, anstatt ein einheitliches Modell für ihr gesamtes Portfolio anzuwenden. Gerade für Patienten mit onkologischen Erkrankungen oder seltenen Krankheiten kann dieser Unterschied erheblich sein."
Häufig gestellte Fragen
F: Wo ist Greenphire Travel verfügbar?
A: Greenphire Travel bietet seine Dienstleistungen weltweit an und hat bereits mehr als 8400 Studienzentren bei über 2000 klinischen Studien in mehr als 50 Ländern unterstützt. Teilnehmern und Studienzentren steht der Zugang zu den Fahrdiensten Lyft, Uber Health und Bolt nun in mehreren Regionen zur Verfügung. Concierge-Koordinatoren sind in über 40 Ländern tätig und bieten rund um die Uhr eine auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmte Betreuung in der jeweiligen Muttersprache.
F: Müssen Patienten oder Studienzentren die Reisekosten im Voraus bezahlen?
A: Nein. Greenphire Travel wurde so entworfen, dass Patienten, Betreuungspersonen und Studienzentren für die abgedeckten Reiseleistungen keine Kosten aus eigener Tasche zahlen müssen. Die Kosten für genehmigte Reiseleistungen werden vom Sponsor im Voraus finanziert und über Suvoda abgewickelt, wodurch Verzögerungen bei der Kostenerstattung und finanzielle Belastungen für Teilnehmer sowie Studienzentren vermieden werden.
Medienkontakt
Robin Abadía
Direktorin für externe Kommunikation bei Suvoda
marketing@suvoda.com
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“