MÜNCHEN, 19. April 2026 /PRNewswire/ -- Auf dem 18. "Taicang-Tag" in München präsentierte die State Grid Taicang Power Supply Company ihren Ansatz für eine zuverlässige kohlenstoffarme Stromversorgung, einen optimierten Netzanschluss und Partnerschaften im Bereich der erneuerbaren Energien und zeigte auf, wie die Netzmodernisierung internationale Investitionen in Jiangsu unterstützt.

Suzhou ist nach wie vor ein wichtiges Zentrum für ausländische Investitionen in Ostchina. Innerhalb von Suzhou beherbergt Taicang - oft als "Heimat der deutschen Unternehmen in China" bezeichnet - mehr als 560 von Deutschland unterstützte Unternehmen, die das Wachstum mehrerer Industriecluster im Wert von Hunderten von Milliarden Yuan vorantreiben.
In Suzhou hat die State Grid Suzhou Power Supply Company 20 "Plug-and-Play"-Demonstrationszonen für den Stromzugang eingerichtet, die Bemühungen zur Anhebung des Niederspannungsstandards auf 200 Kilowatt angeführt und Maßnahmen zur Ausweitung der Investitionen in die Strominfrastruktur bis zur Grundstücksgrenze des Kunden umgesetzt. Seit Beginn der Periode des Fünfjahresplans 14 haben diese Maßnahmen den Kunden kumulativ über 10 Milliarden Yuan an Netzanschlusskosten erspart. "Wir haben eine Reihe von Innovationen eingeführt, darunter den Plug-and-Play-Stromzugang, eine gemeinsam genutzte vollelektrische Infrastruktur und eine gestaffelte Stromlieferung, die Teil unseres Engagements für den Aufbau eines Weltklasse-Stromgeschäfts sind", sagte Cao Jun, Direktor der Marketingabteilung des Unternehmens. "Wir werden die Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen und gleichzeitig den Service für Unternehmenskunden verbessern."
State Grid Jiangsu Electric Power hat gezielte und wirkungsvolle Fortschritte bei der zuverlässigen Stromversorgung, der Optimierung von Dienstleistungen und der Umstellung auf einen kohlenstoffarmen Betrieb gemacht und damit die wirtschaftliche Entwicklung und das Investitionsklima in Jiangsu unterstützt.
Das Unternehmen hat ein umfassendes System für kohlenstoffarme Energiedienstleistungen entwickelt, das auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten ist. Im Jahr 2025 belief sich das Handelsvolumen für Strom aus erneuerbaren Energien in Jiangsu auf über 22 Milliarden Kilowattstunden, und die Zahl der Transaktionen mit grünen Zertifikaten überstieg 3,5 Millionen. Die Provinz entwickelte außerdem die erste international zertifizierte Datenbank für Kohlenstoffemissionsfaktoren für Strom auf Provinzebene in China und führte ein Kohlenstoffbuchhaltungssystem ein. Jetzt gibt es einen stabilen Rahmen, der eine zuverlässige Stromversorgung für Unternehmen gewährleistet - mit einem starken Hauptübertragungsnetz, einem intelligenten Verteilungssystem, intelligenten Mikrogrids und einer integrierten Informationsplattform. Durch die Nutzung der Flexibilität der Netz-Last-Speicher-Integration und den Einsatz von Live-Line-Wartung hat das Unternehmen dazu beigetragen, dass Jiangsu 51 Jahre in Folge ohne größere Stromausfälle geblieben ist. Die Stromversorgungssicherheit liegt jetzt bei 99,996 %, was einer durchschnittlichen jährlichen Ausfallzeit von nur 0,35 Stunden pro Haushalt entspricht.
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Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.
Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.
Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.
Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.