TIANJIN, China, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- China Petroleum & Chemical Corporation (HKG: 0386, „Sinopec") veranstaltete kürzlich in Tianjin die zweite „Sinopec International Catalyst Customer Conference" unter dem Motto „Catalyzing Collaboration, Shaping a Smarter Future". Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Innovationen im Bereich der Katalysatoren, die eine effizientere Raffinerie- und Chemieproduktion ermöglichen. Die Konferenz präsentierte Fortschritte in den Bereichen Technologie, Produktentwicklung und industrielle Anwendungen und stellte damit eine Verbindung zwischen der Forschung und den sich wandelnden Bedürfnissen von Kunden weltweit her.
An der Konferenz nahmen Vertreter von 69 Kunden und Partnern aus 24 Ländern und Regionen teil, darunter die Niederlande, die Schweiz, Algerien, Brasilien, Aserbaidschan und Südkorea. Sie bot eine Plattform für den Austausch von technischem Fachwissen, praktischen Erfahrungen und die Erkundung von Kooperationsmöglichkeiten in der Raffinerie- und Chemieindustrie.
Katalysatoren spielen eine zentrale Rolle in der Erdölraffination und der chemischen Produktion und unterstützen die Hersteller dabei, ihre Energieeffizienz zu verbessern, CO₂-Emissionen zu senken, Prozesse zu optimieren und neue Materialien zu entwickeln. Da die Branche eine nachhaltigere Produktion anstrebt, gewinnt die engere Zusammenarbeit zwischen Technologieentwicklern, Herstellern und Kunden zunehmend an Bedeutung.
Auf der Grundlage jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat Sinopec Kerntechnologien im Bereich der Raffinerie- und chemischen Katalysatoren entwickelt. Das Portfolio umfasst fast 300 Produkte in sieben Kategorien: Raffinerie, Polyolefine, grundlegende organische Rohchemikalien, Kohlechemikalien, Umweltschutz, Adsorptionsmittel und Additive sowie Ölfeldchemikalien. Diese Produkte unterstützen ein breites Spektrum an industriellen Prozessen und Anwendungen.
Sinopec ist seit mehr als 20 Jahren auf den internationalen Katalysatormärkten tätig und kombiniert Produkte mit technischen Dienstleistungen für Kunden in über 40 Ländern und Regionen in Asien, Afrika, Europa und Amerika. Zwischen 2021 und 2025 exportierte das Unternehmen erstmals 14 Katalysatortypen, darunter Katalysatoren für die Propan-Dehydrierung, die Xylol-Isomerisierung und das kontinuierliche katalytische Reformieren. Zudem kamen 13 neue Exportziele hinzu, darunter Kanada, das Vereinigte Königreich und Argentinien.
Der Katalysatorbereich des Unternehmens hat Handelspartnerschaften mit mehr als 30 Ländern aufgebaut, die an der „Belt and Road"-Initiative teilnehmen. Seine Produkte und sein technischer Support unterstützen Kunden dabei, Raffinerieprozesse zu modernisieren und die Kraftstoffqualität zu verbessern, was zur Entwicklung der lokalen Raffinerie- und Chemieindustrie beiträgt.
Die Kundenkonferenz ist Teil der Bemühungen von Sinopec, den technischen Austausch zu stärken und die Katalysatorentwicklung an die industriellen Anforderungen anzupassen. Das Unternehmen plant, weiterhin effiziente Katalysatoren zu entwickeln, die eine nachhaltigere Produktion unterstützen, sein globales Servicenetzwerk auszubauen und mit internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um technologische Fortschritte in einem breiteren industriellen Maßstab nutzbar zu machen.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website von SINOPEC.
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Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.
Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.
SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.