GUANGYUAN, China, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- SINEXCEL (300693.SZ) hat die Netzanbindung eines Batterie-Energiespeichersystems mit 107,12 MW/428,48 MWh in Guangyuan in der chinesischen Provinz Sichuan abgeschlossen und damit ein wegweisendes C&I-BESS-Projekt in China realisiert. Das System wurde für den Aluminiumhersteller Zhongfu Industrial entwickelt und ist darauf ausgelegt, die Stromkosten im Bereich der elektrolytischen Aluminiumproduktion durch Lastspitzenkappung mit Energiespeichern im industriellen Maßstab erheblich zu senken.
Bewältigung der industriellen Energieherausforderungen
Die Primäraluminiumverhüttung ist äußerst energieintensiv und verbraucht 13 bis 15 MWh pro produzierter Tonne, wobei Strom bis zu 40 % der Gesamtkosten ausmacht. Zudem können plötzliche Stromausfälle durch das Erstarren des Elektrolyten katastrophale Verluste in Höhe von mehreren Millionen Yuan auslösen und erfordern daher besonders zuverlässige PCS.
Dieses BESS geht diese Herausforderungen direkt an. Indem das System in Schwachlastzeiten kostengünstigen Strom speichert und ihn während Zeiten mit Spitzentarifen wieder abgibt, spart Zhongfu Industrial schätzungsweise 140 Yuan pro Tonne Aluminium. Dies entspricht jährlichen Einsparungen von mehr als 60 Millionen Yuan und verringert zugleich die CO₂-Emissionen um etwa 52 000 Tonnen pro Jahr.

Bewährte PCS-Technologie für extreme Umgebungen
Im Zentrum des Projekts stehen 104 SINEXCEL 1725-kW-PCS-Einheiten, die in einer effizienten DC-gekoppelten Architektur mit 5-MWh-Batteriecontainern kombiniert werden. Die PCS werden zur Maximierung ihrer Lebensdauer mit reduzierter Leistung betrieben und sind für anspruchsvolle industrielle Bedingungen ausgelegt:
Schnelle Reaktion: Ansprechzeiten im Millisekundenbereich gewährleisten eine nahtlose Notstromversorgung bei Netzanomalien und verhindern kostspielige Produktionsstillstände.
Hoher Wirkungsgrad: Mit einem Spitzenwirkungsgrad von 98,5 % sorgt das System für erhebliche langfristige Energieeinsparungen.
Robuste Stabilität: Die Schutzart IP54 schützt die Geräte in stark staubbelasteten Schmelzumgebungen und verhindert eine beschleunigte Alterung, wie sie bei herkömmlichen Systemen auftritt.
Das 1725-kW-PCS ist für die europäischen Märkte vollständig CE-, VDE-4110/4120- und EN-50549-zertifiziert. Hinzu kommen weitere Zertifizierungen zur Netzkonformität in den USA, Australien, Japan und Thailand. Die kumulierten weltweiten Auslieferungen übersteigen 1 GW.
Ein Maßstab für die grüne Transformation der Industrie
Von der größten Wind-Speicher-Integration Lettlands bis zu dieser C&I-Anlage hat das 1725-kW-PCS seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Mit einer Präsenz in mehr als 60 Ländern und einer kumulierten installierten Kapazität von über 17 GW/50 GWh liefert SINEXCEL weiterhin bankfähige, leistungsstarke Hardware für Energieversorgungs- und Industrieprojekte weltweit.
Informationen zu SINEXCEL
SINEXCEL wurde 2007 gegründet und ist ein Pionier in den Bereichen Energiespeicherung, Ladelösungen für Elektrofahrzeuge sowie Lösungen für Energiequalität. Mit 17 GW installierter Speicherkapazität, 200 000 DC-Ladegeräten für Elektrofahrzeuge und nahezu 20 Millionen Ampere an eingesetzten aktiven Oberschwingungsfiltern arbeitet SINEXCEL mit führenden Unternehmen der Branche zusammen, um Energiefreiheit zu ermöglichen.
Kontakt: melody_yu@sinexcel.com
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Die Bundesregierung bereitet die Einführung einer Zuckerabgabe vor und stößt damit auf gemischte Reaktionen in den Ländern. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) signalisiert Unterstützung für die Pläne, knüpft diese aber an klare Bedingungen. Entscheidend sei, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, betonte der Regierungschef in Kiel. Dass das Thema Zuckersteuer auf Bundesebene an Bedeutung gewinne, begrüße er ausdrücklich.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wofür die erwarteten Mehreinnahmen verwendet werden. Günther teilt die Linie von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wonach die Zuckerabgabe nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden dürfe. Stattdessen müssten die Mittel der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Befürworter argumentieren, dass eine zweckgebundene Verwendung etwa für Präventionsprogramme und Ernährungsaufklärung die Akzeptanz einer solchen Steuer stärken könnte.
Aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums heißt es indes, die Zuckerabgabe sei Teil eines breiteren Konsolidierungskurses. Neben der neuen Abgabe auf zuckergesüßte Produkte sind demnach eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen vorgesehen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Parallel dazu arbeitet eine Kommission unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken an einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und empfiehlt unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden.
Die politische Stimmung zu dem Thema hat sich in kurzer Zeit deutlich verschoben. Noch im Februar war ein ähnlicher Vorschlag auf einem CDU-Parteitag als „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt worden. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der anhaltenden Debatte über ernährungsbedingte Krankheiten flammt die Diskussion nun wieder auf. Ob die Zuckerabgabe am Ende primär als Instrument der Gesundheitsförderung oder als Baustein der Haushaltskonsolidierung wahrgenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bundesregierung den Forderungen nach einer klaren Zweckbindung der Einnahmen folgt.