Sigenergy eröffnet Nantong Smart Energy Center mit starkem Fokus auf „AI in All" - Strategie und Produktportfolio

14.03.2026

NANTONG, China, 13. März 2026 /PRNewswire/ -- Sigenergy hat heute einen weiteren Meilenstein erreicht und das Sigenergy Nantong Smart Energy Center in Nantong, in der Jiangsu Provinz, China eröffnet. Es reisten 2000 hochkarätige Gäste aus mehr als 50 Ländern an, um dieses bedeutende Event gemeinsam zu begehen. Im Rahmen des Events stellte Sigenergy eine Reihe von Innovationen vor, die die nächste Phase im rapiden globalen Firmenwachstum einläuten. Unter anderem wurde die „AI in All" – Strategie vorgestellt sowie weitere Produktneuheiten im Bereich Residential, C&I und Utility, die das Portfolio des rasant wachsenden Unternehmens weiter komplettieren.

Sigenergy inaugurated the Sigenergy Nantong Smart Energy Center in Nantong, Jiangsu Province, China

"AI in All": Mehr Intelligenz im gesamten Energie-Ökosystem 

Die ausgerufene "AI in All" Strategie von Sigenergy stellt künstliche Intelligenz ins Zentrum allen Handelns. Beginnend mit der Herstellung der Produkte, über Software und Energiemanagementsysteme, transformiert KI Hardware vom reinen Funktionsmodus zu intelligenten ineinandergreifenden und kontinuierlich optimierten Systemen.

"Sigenergy möchte die globale Energiewende durch "AI in All" - Innovationen weiter anführen", sagt Tony Xu, Gründer und CEO von Sigenergy. „Unser Fokus ist ganz klar das Beste aus KI herauszuholen, um noch intelligentere und anpassungsfähigere Energiesysteme zu entwickeln und weiter Industriestandards zu setzen."

Erneuerbare Energien und Speichertechnologie verändern weiterhin die globale Energielandschaft. Hierbei entwickelt sich die Industrie mehr und mehr weg von reiner Hardware und hin zu integrierten Systemen, die das Hauptaugenmerk auf die User Experience legen. Sigenergy implementiert KI als das Fundament aller Technologien.

Der Einsatz von KI verbessert das Energiemanagement erheblich und hilft selbst komplexe Anwendungsszenarien nutzerfreundlich zu optimieren. Sigenergy setzt diese innovative Technologie gleichermaßen im Privat-, Gewerbe- und Utility-Bereich ein und beschleunigt so die Entwicklung einer immer intelligenteren und anpassungsfähigeren globalen Energieinfrastruktur.

Nantong Smart Energy Center setzt neue Maßstäbe in der intelligenten Produktion

Das neu eröffnete Sigenergy Nantong Smart Energy Center ist der wohl fortschrittlichste Beleg der „AI in All" – Strategie. Mit einer Fläche von 136.000 Quadratmetern und einer Investition von 500 Millionen RMB (≈ 70 Millionen USD) verfügt die Anlage über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 300.000 Wechselrichtern und Batteriepacks. Dabei ist sie mehr als nur eine Produktionsanlage, sondern ein integrierter Hub, der fortschrittliche Forschung und Entwicklung, intelligente Fertigung und globale Logistik vereint.

Das Nantong Smart Energy Center bildet das Herzstück des Fertigungsnetzwerks von Sigenergy und verfügt über eine vollständig integrierte digitale Plattform, mit der die Produktion in Echtzeit überwacht und Prozesse innerhalb der gesamten Anlage koordiniert werden können. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fabriken, die auf isolierte Automatisierung setzen, sind hier Fertigungssteuerungssysteme (Manufacturing Execution Systems/MES), Lagerverwaltungssysteme (Warehouse Management Systems/WMS) und ein hoch effizientes Energiemanagement (EMS) miteinander verbunden, sodass Materialversand, Anlagenkonfiguration und Produktionsanpassungen automatisch synchronisiert werden können.

Sigenergy gewährleistet branchenführende Präzision in allen wichtigen Fertigungsschritten. Das automatisierte Schweißen mit visueller Inspektion mittels CCD-Technologie (Charge-Coupled Device) erzielt eine Ausbeute von 99,9 %, SMT-Linien (Surface-Mount Technology) verarbeiten Komponenten mit einer Geschwindigkeit von 0,043 Sekunden pro Einheit und einer Genauigkeit von 20 bis 30 Mikrometern, und die Montagezeiten für DIP-Bauteile (Dual In-line Package) werden durch Automatisierung und effizientere Verfahren um 50 % reduziert. KI-gestützte Qualitätsprüfungen ersetzen manuelle Stichproben, während das dreidimensionale intelligente Logistiksystem von Sigenergy den Materialtransport weiter optimiert.

Diese Kombination aus fortschrittlicher Technik und intelligenten Systemen sorgt für einen branchenführenden Durchsatz – alle 15 Sekunden wird ein Batteriepack und alle 21 Sekunden ein Wechselrichter produziert.

Das Nantong Smart Energy Center setzt einen Meilenstein in der Massenproduktion, bei der nicht nur der Produktionsoutput, sondern auch die bekannte Produktqualität skaliert wird. Sigenergy setzt somit neue Maßstäbe in Sachen Präzision, Konsistenz und langfristige Zuverlässigkeit.

Drei Produktneuheiten erweitern das Produktportfolio

Im Zuge der Fabrikeröffnung stellt Sigenergy drei Produktneuheiten im Bereich Heimspeicher, Gewerbe und Utility vor.

  1. Neuer Heimspeicher: SigenStor Neo



    Für den Heimspeicher-Markt stellt das Unternehmen mit dem SigenStor Neo ein neues Energiespeichersystem für Privathaushalte vor.



    Aufbauend auf der charakteristischen modularen Architektur und dem kreisförmigen Lichtring-Design von Sigenergy besticht diese All-in-One-Architektur durch eine integrierte Notstromfunktion. Das System besteht aus einem PV-Wechselrichter, Batteriepacks inkl. Batteriemanagement, Energiemanagementsystem, sowie einem integrierten Energy Gateway zur Notstromversorgung.



  2. PV Wechselrichter für Gewerbeanwendungen



    Sigenergy führt einen 166 kW PV-Wechselrichter auf den Markt ein, der durch fortschrittliche Leistungselektronik eine höhere Leistungsdichte und verbesserte Systemeffizienz bietet. Die Lösung ermöglicht Unternehmenskunden eine effizientere und zuverlässigere Integration von PV- und Speichersystemen.



  3. Wechselrichter für den Utility-Bereich



    Im Utility-Bereich stellt Sigenergy einen neuen Utility Wechselrichter vor. Mit der High-Power Density-Architektur liefert er eine Leistung von bis zu 500 kW und unterstützt dabei DC-Eingangsspannungen von bis zu 1650 V.



    AC-seitig etabliert Sigenergy einen neuen 1000 V-Standard und trägt so zur Senkung der Systemkosten bei, während gleichzeitig die Gesamteffizienz der Stromerzeugung verbessert wird.



    Der Wechselrichter verfügt über 18 MPPTs, wovon jeder zwei Strings mit höherer Leistung unterstützt und es so ermöglicht, höhere Energieerträge auch auf komplexem Terrain zu erzielen. Die fortschrittliche AFCI-Erkennung mit einer Reichweite von bis zu 500 Metern sorgt in Kombination mit weiteren Schutzmechanismen für mehr Betriebssicherheit.



    Für Betrieb und Wartung bietet der Wechselrichter eine Fehlererkennung auf MPPT-Ebene und intelligente Diagnosefunktionen sowie Fernüberwachung, intelligente Inspektion und Datenanalyse, wodurch Betreiber die Leistung optimieren und Kosten senken können. KI-Funktionen verbessern die extrem kurzfristigen Stromerzeugungsprognosen durch die Integration von Geräte-, Standort- und Wetterdaten weiter und ermöglichen so eine intelligentere und automatisierte Einsatzplanung und Umsatzoptimierung.

Mit diesem erweiterten Produktportfolio bietet Sigenergy Lösungen für alle Anwendungen im Bereich Residential, Gewerbe und Utility.

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/2933374/20260313_165718.jpg 

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Zwischen Lesemarathon und Demonstration: Leipziger Buchmesse 2026 vor politischer Kulisse

16.03.2026


Unmittelbar vor Beginn der Leipziger Buchmesse 2026 gerät die Kulturpolitik des parteilosen Kulturstaatsministers Wolfram Weimer in den Fokus. In Sachsen sorgt der von Weimer verfügte Stopp des geplanten Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Leipzig für scharfe Kritik. Die kulturpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion im Sächsischen Landtag, Luise Neuhaus-Wartenberg, warnt vor einem drohenden Verlust von rund sieben Millionen Euro, die bereits in die Planung des Projekts geflossen seien. Die DNB hatte zuvor darauf hingewiesen, dass die Magazinkapazitäten am Leipziger Standort nahezu ausgeschöpft seien.

Weimer hatte den Ausbau mit dem Hinweis gestoppt, dass künftig die Digitalisierung stärker in den Mittelpunkt rücken müsse. Aus Sicht der Linken greift diese Begründung zu kurz. Neuhaus-Wartenberg betont, Digitalisierung sei zwar wichtig, könne aber die dauerhafte Sicherung gedruckter Medien, insbesondere von Büchern, nicht ersetzen. Der Schritt sei kultur- wie haushaltspolitisch nicht nachvollziehbar und komme für Leipzig als Buch- und Bibliotheksstandort zur Unzeit – wenige Tage vor der Eröffnung der Buchmesse.

Auch auf der Messe selbst steht der Kulturstaatsminister im Zentrum der Aufmerksamkeit. Weimer hält traditionell die Eröffnungsrede und wird zu einem Rundgang sowie zu einer Diskussionsrunde über Meinungsfreiheit erwartet. Parallel dazu läuft eine Debatte über seine Entscheidung, die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises abzusagen, nachdem zuvor drei linke Buchläden von der Nominierungsliste gestrichen worden waren. Die Buchmesse-Leitung bedauerte die Absage der Preisverleihung, verweist jedoch darauf, dass sie an dieser Entscheidung nicht beteiligt war. Vor dem Eröffnungsfestakt am Mittwochabend ist zudem eine Demonstration angekündigt; ob es darüber hinaus zu Protesten kommt, bleibt abzuwarten.

Trotz der politischen Spannungen geben sich die Veranstalter der Leipziger Buchmesse optimistisch. Die Schau, die vom 19. bis 22. März ihre Tore öffnet, verzeichnet laut Direktorin Astrid Böhmisch etwas höhere Ausstellerzahlen als im Vorjahr, als 2.040 Aussteller vertreten waren. Gerechnet wird mit rund 300.000 Besucherinnen und Besuchern. Das Programm setzt auf prominente Namen und Reichweite: Von Alice Schwarzer über Sebastian Fitzek bis hin zu Social-Media-Profilen wie Daniela Katzenberger reicht die Bandbreite der angekündigten Gäste. Ein medienwirksames Highlight ist der 18-stündige Lesemarathon von Juli Zehs Bestseller „Unterleuten“, an dem sich Bürger, Politiker, die Messe-Direktorin und die Autorin selbst beteiligen. Die Mega-Lesung wird gestreamt und soll das Publikum weit über die Messehallen hinaus erreichen.

Inhaltlich setzt die Messe 2026 einen geografischen Schwerpunkt: Anstelle eines klassischen Gastlands rückt der Donauraum als Fokusthema in den Vordergrund. Unter dem Motto „Unter Strom und zwischen Welten“ werden dort literarische und kulturelle Perspektiven aus den Anrainerstaaten vorgestellt. Während in den Messehallen die Vielfalt des Programms im Mittelpunkt steht, prägen außerhalb die Entscheidungen des Bundes zur Bibliotheks- und Buchhandlungspolitik die Debatte – und machen Leipzig in diesen Tagen erneut zur Bühne grundlegender Fragen nach Infrastruktur, Kunstfreiheit und dem Selbstverständnis der Buchstadt.