SHANGHAI, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 5. Juni 2026 stellte Calterah, ein weltweit führender Anbieter von mmWave-Radarchips, auf seiner jährlichen Produkt- und Technologieveranstaltung Calterah Day seine neuesten Hochleistungs-Radar-SoCs für ADAS sowie bahnbrechende UWB-Radarlösungen vor.

Die neuen Radar-SoCs Kunlun-Pro und Andes-Pro wurden entwickelt, um den Marktanforderungen sowie neuen regulatorischen Anforderungen für zukünftige ADAS Radar Systeme gerecht zu werden. Da Euro NCAP 2026 höhere Maßstäbe für die aktive Fahrzeugsicherheit setzt und China seine nationalen Vorschriften für L2-ADAS und AEB (derzeit im Entwurf) vorantreibt, wird von ADAS Radar System zunehmend erwartet, dass es alle Verkehrsteilnehmer unter allen Bedingungen und über den gesamten Geschwindigkeitsbereich hinweg sicher erfasst.
Kunlun-Pro ist ein Automotive 5T4R 77 GHz mmWave Radar SoC mit einem zehnmal höherer Rechenleistung gegenüber der letzten SoC Generation. Der Radar Signal Processor 2.0 (RSP), eine höhere DMIPS-CPU-Leistung, und mehr Speicher führen zu einer SNR-Steigerung von über 2,5 dB sowie 25 % mehr virtuellen Kanälen im Vergleich zu bestehenden 4T4R-Produkten auf dem Markt. In anspruchsvollen Testszenarien verfolgt der Kunlun-Pro zuverlässig schwache Ziele bei deutlich größeren Reichweiten im vergleich zu 4T4R-Lösungen. Der Andes-Pro ist der der weltweit erste 6T6R ADAS Radar SoC, der eine Erkennungsreichweite von 200 m für schwache Ziele sowie eine hervorragende Winkelauflösung erreicht (1° im Azimut; 3° in der Elevation). Als kostengünstige Alternative zu 8T8R Lösungen kann der Andes-Pro SoC außerdem zu einem 12T12R System für hochauflösendes Radar kaskadiert werden für hohe Leistung bei niedrigeren Systemkosten. Über Innovationen bei mmWave Radarchips hinaus erschließt Calterah auch mit UWB Radarfunktionen und neue Anwendungen. Das Unternehmen beansprucht für sich die weltweit erste Umsetzung von Sensing gemäß IEEE 802.15.4ab im Dubhe SoC CAL1106AQ und hat zwei bahnbrechende Entwicklungspakete veröffentlicht – eines für Kinder Anwesenheitserkennung (Child Presence Detection, CPD) sowie eines für ein Parkassistenzsystem (Parking Assist System, PAS). Die beiden Entwicklungspakete basieren auf dem CAL1106AQ, dem weltweit ersten IEEE-802.15.4ab konformen und FiRa 4.0 zertifizierten 2T4R UWB SoC. Mit seiner einzigartigen 2T4R Architektur, einem Modul zur Unterdrückung von Radar-Leckage (RLS) sowie der Sensing-Funktion gemäß IEEE 802.15.4ab ermöglicht der CAL1106AQ präzise Höhenmessungen, die eine Erkennung nahegelegener stationärer Objekte und eine schnelle Parkplatzsuche ermöglichen – Aufgaben, die für herkömmliche UWB Produkte äußerst schwierig zu bewältigen sind.
Zum Ende des ersten Quartals 2026 hatte Calterah kumuliert über 30 Millionen mmWave-Chips ausgeliefert, die in Fahrzeugmodellen von mehr als 30 OEMs zum Einsatz kommen. Dr. Jiashu CHEN, Gründer und Geschäftsführer von Calterah, erklärte: „Die Kombination von mmWave- und UWB-Technologien schafft ein nahtloses, sicheres und intelligentes Fahrerlebnis – von Fahrzeugortung, Entriegelung sowie assistiertem Fahren bis hin zu automatisiertem Parken, Fahrzeugverriegelung, Kinderanwesenheitserkennung (CPD) und Einbruchwarnungen."

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Der staatliche Tankrabatt hat den jüngsten Inflationsschub in Deutschland vorerst ausgebremst. Im Mai lagen die Verbraucherpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit unter der im April gemessenen Rate von 2,9 Prozent. Damals hatte ein Ölpreisschock infolge des Kriegs im Nahen Osten die Teuerung auf den höchsten Stand seit Januar 2024 getrieben. Energie blieb dennoch ein wichtiger Preistreiber: Für entsprechende Produkte mussten Verbraucher 6,6 Prozent mehr bezahlen als ein Jahr zuvor.
Auslöser für die Entlastung an den Zapfsäulen ist eine zum 1. Mai in Kraft getretene Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um knapp 17 Cent pro Liter. Dieses Instrument wirkt allerdings nur begrenzt: Die Regelung läuft Ende Juni aus, womit ein dämpfender Faktor für die Inflationsrate wegfällt. Ökonomen sehen deshalb ein erhöhtes Risiko, dass sich der Preisdruck in den kommenden Monaten wieder verstärkt, insbesondere wenn sich die Lage an den Energiemärkten weiter zuspitzt.
Wie sich die Inflation hierzulande weiterentwickelt, hängt nach Einschätzung von Volkswirten maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten ab. Eine rasche Lösung des Konflikts ist aus ihrer Sicht derzeit nicht absehbar. Angesichts des Kriegs am Golf könnte das Angebot von Rohöl und Flüssigerdgas längere Zeit eingeschränkt bleiben. Die Situation an der für den globalen Öl- und Gashandel zentralen Straße von Hormus gilt weiterhin als fragil. Steigende Energie-, Produktions- und Transportkosten könnten sich in der Folge zunehmend in den Preisen für Lebensmittel und Dienstleistungen niederschlagen.
Die Wirtschaftsweisen erwarten für Deutschland im Jahresschnitt eine Inflationsrate von 3,0 Prozent, halten aber auch 3,5 Prozent für möglich. Schon nach der Preiswelle infolge des Ukraine-Krieges hatte sich die Teuerung wieder abgeschwächt; 2025 lag die Inflationsrate bei vergleichsweise moderaten 2,2 Prozent. Viele Preise blieben jedoch auf erhöhtem Niveau, was die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin schmälert: Für einen Euro lässt sich heute weniger erwerben als vor den zurückliegenden Krisenjahren. Ob der Tankrabatt als kurzfristige Entlastung einen nachhaltig stabilisierenden Effekt auf die Teuerung entfalten kann, dürfte daher vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise abhängen.