Die Auslieferung markiert einen Meilenstein für den industriellen Einsatz: ROKAE-Roboter werden in der Lighthouse Factory von Schaeffler in China eingesetzt.
PEKING, 27. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- ROKAE Robotics (HKEX: 3752) hat seinen 10 000. humanoiden Roboterarm mit Kraftregelung ausgeliefert und damit einen Meilenstein beim kommerziellen Einsatz von Roboterhardware für verkörperte KI erreicht.
Der 10 000. Roboterarm lief im September am Produktionsstandort von ROKAE in der Provinz Shandong vom Band. Diese Zahl bezieht sich ausschließlich auf die Produktlinie der humanoiden Roboterarme mit Kraftregelung von ROKAE und umfasst nicht die Industrie- und kollaborativen Roboter des Unternehmens, die in mehr als 40 Ländern und Regionen eingesetzt werden.
Die Technologie von ROKAE wird auch in der industriellen Fertigung eingesetzt. In der Lighthouse Factory von Schaeffler in Taicang, China, sind fünf humanoide ROKAE Helios-Roboter auf Rädern, die mit Roboterarmen der AR-Serie mit Kraftregelung ausgestattet sind, an einer Montagelinie für humanoide Roboterkomponenten im Einsatz. Die Roboter übernehmen unterstützende Aufgaben beim Umgang mit Bauteilen, bei der Montage und der Inspektion, wobei sie den Einsatz von Robotersystemen mit Kraftregelung unter realen Produktionsbedingungen veranschaulichen.
Laut Unternehmensangaben haben mehr als 80 Industriepartner die humanoiden Roboterarme mit Kraftregelung von ROKAE in Produktionsanwendungen integriert.
„Die Zahl selbst ist uns weniger wichtig als das Vertrauen, das dahinter steht", sagte Tuo Hua, Gründer und Geschäftsführer von ROKAE Robotics. „Bei der Kraftregelung gibt es keine Abkürzungen. Eine Stückzahl von 10 000 zu erreichen bedeutet, bei Hardware, Steuerungsalgorithmen und Fertigungsprozessen auch in großem Maßstab eine gleichbleibende Leistung zu gewährleisten."
Aufbauend auf mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung im Bereich der Kraftregelungstechnologie bieten die humanoiden Arme der AR-Serie von ROKAE eine Kraftregelung an jedem Gelenk und ermöglichen so eine präzise sowie reaktionsschnelle Interaktion mit Objekten und ihrer Umgebung. Mit Abmessungen von nur 213 × 145,5 × 45 mm kann der kompakte MAC-Controller je nach Konfiguration alle sieben Gelenke eines einzelnen Arms, alle 14 Gelenke eines Armpaares oder mehr als 20 Gelenke eines humanoiden Roboters steuern.
Zum Portfolio von ROKAE gehören außerdem die integrierten Gelenkmodule mit Kraftregelung der HSA-Serie, das iNex-Steuerungssystem für verkörperte KI sowie die humanoiden Helios-Roboter auf Rädern. Hersteller und Robotikentwickler, die sich mit verkörperter KI beschäftigen, finden weitere Informationen auf https://www.rokae.com/en.
Informationen zu ROKAE Robotics
Das 2014 gegründete Unternehmen ROKAE Robotics (HKEX: 3752) entwickelt Industrieroboter, flexible kollaborative Roboter sowie Roboter mit verkörperter Intelligenz. Das Unternehmen betreut mehr als 1000 Unternehmenskunden in über 40 Ländern und Regionen und bietet Roboterhardware sowie Steuerungslösungen für die industrielle Automatisierung und verkörperte KI‑Anwendungen.
Geschäftsanfragen
Für Produktinformationen, technische Beratung und geschäftliche Kooperationen:
E-Mail: sales@rokae.com
Website: https://www.rokae.com/en
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.