Einführung wird Transparenz der Betriebstechnologie und Risikomanagement in komplexer Umgebung zur Energieerzeugung stärken
BRÜSSEL, 22. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, gab heute bekannt, dass Luminus, ein führender Stromerzeuger und Energieversorger in Belgien, sich für die SecureOT™-Plattform von Rockwell Automation entschieden hat. Damit wird die Widerstandsfähigkeit bei der Cybersicherheit in seiner gesamten OT-Umgebung gestärkt.
Als Teil der SecureOT™-Lösungssuite für industrielle Cybersicherheit von Rockwell Automation ist die SecureOT-Plattform eine OT-spezifische Technologie, die darauf ausgelegt ist, Industrieunternehmen in jeder Reifephase ihrer Cybersicherheit umfassende Transparenz über ihre Anlagen, eine Priorisierung von Risiken sowie ein integriertes Schwachstellenmanagement zu bieten. Mit einem herstellerneutralen Ansatz und der Ausrichtung auf Industriestandards und regulatorische Rahmenbedingungen, darunter die Norm IEC 62443 und die NIS2-Richtlinie, unterstützt die SecureOT-Plattform Industrieunternehmen dabei, Risiken proaktiv zu managen, die Betriebsverfügbarkeit zu sichern und den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.
Für Energieerzeuger wie Luminus gewinnen Kontinuität des Betriebs, Anlagen- und Lebenszyklusmanagement sowie die Widerstandsfähigkeit bei der Cybersicherheit zunehmend an Bedeutung, da industrielle Betriebsabläufe immer stärker vernetzt sind und Unternehmen daran arbeiten, kritische Infrastrukturumgebungen abzusichern. Die SecureOT-Plattform wurde entwickelt, um es Betreibern zu ermöglichen, ein klareres Verständnis ihrer OT-Anlagen zu gewinnen, Sicherheitslücken in Umgebungen mit mehreren Anbietern zu identifizieren und Abhilfemaßnahmen auf Basis der Risiken zu priorisieren.
„Energieerzeuger müssen zunehmend komplexere und vernetztere Betriebsumgebungen verwalten, in denen Transparenz und Risikomanagement über alle OT-Systeme hinweg von entscheidender Bedeutung sind", sagte Rick Kaun, Global Director, Cybersecurity Services, Rockwell Automation. „Mit der Einführung der SecureOT-Plattform verfolgt Luminus einen strukturierten Ansatz zur Stärkung der Cybersicherheit in allen Bereichen seines Betriebs. Diese Zusammenarbeit stellt ein praxisorientiertes Modell für den Aufbau interner Kompetenzen dar, bei dem gleichzeitig ein einheitlicher Ansatz für das standortübergreifende Risikomanagement gewahrt bleibt."
Luminus betreibt ein vielfältiges Portfolio an Anlagen zur Energieerzeugung, darunter thermische Kraftwerke, Wasserkraftwerke, Batterieanlagen und Windparks. Die Vereinbarung beinhaltet die Einführung der SecureOT-Plattform in den industriellen Betrieben von Luminus. Dies trägt dazu bei, eine bessere Transparenz der Betriebstechnologie-Anlagen zu schaffen sowie einen strukturierteren Ansatz zur Identifizierung, Priorisierung und Bewältigung von Cyberrisiken zu fördern.
Die Einführung ist im Rahmen eines kooperativen Implementierungsmodells erfolgt, bei dem das Fachwissen von Rockwell Automation mit dem Aufbau interner Kompetenzen bei Luminus kombiniert wurde. Nach dem erfolgreichen Rollout der SecureOT-Plattform an allen Standorten baut Luminus nun eigenständig die Nutzung der Plattform aus, indem die Betriebstechnologien schrittweise in das System integriert werden. Dieser Ansatz sorgt für eine bessere Transparenz der industriellen Umgebung und unterstützt gleichzeitig einen einheitlichen und skalierbaren Ansatz für das Cybersicherheits-Risikomanagement im gesamten Unternehmen.
„Wir sind bestrebt, die Sicherheit und Widerstandsfähigkeit unserer OT-Umgebungen kontinuierlich zu stärken", erklärte Maarten Baert, O&M-Manager für Cybersicherheit, Infrastruktur und Netzwerk bei Luminus. „Zunehmende regulatorische Anforderungen, darunter die NIS2-Richtlinie, sowie eine immer komplexer werdende Bedrohungslage erfordern einen strukturierten Ansatz zum Verständnis und Management von Cyberrisiken. Die SecureOT-Plattform bietet uns die Transparenz und die Risikomanagement-Funktionen, die wir benötigen, um unseren Compliance-Prozess zu unterstützen. Gleichzeitig können unsere Teams damit internes operatives Cybersicherheits-Know-how aufbauen, um eine wachsende und immer vielfältigere Basis an Systemen und Ressourcen zu verwalten."
Informationen zu Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), ist ein weltweit führendes Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation. Wir verbinden die Vorstellungskraft von Menschen mit dem Potenzial der Technologie, um die Grenzen des Menschenmöglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu machen. Rockwell Automation hat seinen Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, und beschäftigt am Ende des Geschäftsjahres 2025 rund 26.000 Problemlöser, die sich für unsere Kunden in mehr als 100 Ländern einsetzen. Um mehr darüber zu erfahren, wie wir das Connected Enterprise® in Industrieunternehmen zum Leben erwecken, besuchen Sie http://www.rockwellautomation.com .

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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.