ZÜRICH, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- RIBI 2026 stellt fest, dass die Branche von allen Seiten auf die Probe gestellt wird: Gebührendruck, KI-getriebene Austauschbarkeit, regulatorische Komplexität und politische Gegenreaktionen auf Nachhaltigkeit. In einem solchen Umfeld haben die Unternehmen, die an der Spitze stehen, ein gemeinsames Merkmal: Klarheit darüber, wer sie sind.
Globale Top-10 im RIBI 2026
Vier neue Unternehmen (*) sind in die Top-10 aufgestiegen, wobei Suma Capital, ein Neueinsteiger im RIBI, direkt in die Spitzenkategorie aufgestiegen ist. Sechs Unternehmen behalten ihren Platz, wobei DPAM und CANDRIAM seit der ersten Ausgabe des Indexes in den globalen Top-10 zu finden sind.
Die wichtigsten Trends
Der Fortschritt ist real, aber da weniger als eines von vier Unternehmen den Avantgarde-Status erreicht, bleibt diese Chance weitgehend ungenutzt. Die Avant-Gardists steigen von 20 % auf 22 %, die Laggards fallen von 46 % auf 41 %. Japan hat weniger Laggards als jedes andere Land. Europa ist zwar nach wie vor führend, aber das Thema verantwortungsbewusstes Investieren ist nicht länger ein europäisches Monopol.

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Mehr als die Hälfte (53 %) der Vermögensverwalter geben einen organisatorischen Zweck (Purpose) an, um ihre Identität zu verankern.
Allerdings schaffen weniger als die Hälfte (48 %) eine Differenzierung von innen heraus, indem sie mindestens einen Wert oder eine Überzeugung herausstellen. Wer weiss, wofür er steht, und das auch konsequent kommuniziert, baut eine Kultur auf, die trägt - und Vertrauen, das kein Preisdruck ersetzen kann. Die Notwendigkeit einer klaren Identität war für Asset Manager noch nie so akut wie heute.
RIBI 2026 enthält Top-10-Ranglisten nach Region, Land, Grösse und Vermögensart.
Nehmen Sie heute um 15:00 Uhr MEZ an unserem Live Launch Webcast teil: https://www.ri-brandindex.org/2026-webinar/
Den vollständigen Index 2026, Methodik und weitere Informationen finden Sie unter https://www.ri-brandindex.org/
Medienkontakt: pablo.morales@brandaffairs.ch, +41 44 254 80 00
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Die Bundesregierung bereitet die Einführung einer Zuckerabgabe vor und stößt damit auf gemischte Reaktionen in den Ländern. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) signalisiert Unterstützung für die Pläne, knüpft diese aber an klare Bedingungen. Entscheidend sei, was die schwarz-rote Koalition am Ende tatsächlich vorlege, betonte der Regierungschef in Kiel. Dass das Thema Zuckersteuer auf Bundesebene an Bedeutung gewinne, begrüße er ausdrücklich.
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wofür die erwarteten Mehreinnahmen verwendet werden. Günther teilt die Linie von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), wonach die Zuckerabgabe nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden dürfe. Stattdessen müssten die Mittel der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Befürworter argumentieren, dass eine zweckgebundene Verwendung etwa für Präventionsprogramme und Ernährungsaufklärung die Akzeptanz einer solchen Steuer stärken könnte.
Aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums heißt es indes, die Zuckerabgabe sei Teil eines breiteren Konsolidierungskurses. Neben der neuen Abgabe auf zuckergesüßte Produkte sind demnach eine Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuer sowie der Abbau von Finanzhilfen vorgesehen, um den Bundeshaushalt zu stabilisieren. Parallel dazu arbeitet eine Kommission unter Leitung von Gesundheitsministerin Nina Warken an einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung und empfiehlt unter anderem eine gestaffelte Steuer auf zuckergesüßte Erfrischungsgetränke wie Colas und Limonaden.
Die politische Stimmung zu dem Thema hat sich in kurzer Zeit deutlich verschoben. Noch im Februar war ein ähnlicher Vorschlag auf einem CDU-Parteitag als „grüne Bevormundungspolitik“ abgelehnt worden. Angesichts der angespannten Haushaltslage und der anhaltenden Debatte über ernährungsbedingte Krankheiten flammt die Diskussion nun wieder auf. Ob die Zuckerabgabe am Ende primär als Instrument der Gesundheitsförderung oder als Baustein der Haushaltskonsolidierung wahrgenommen wird, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bundesregierung den Forderungen nach einer klaren Zweckbindung der Einnahmen folgt.