Flexible Netzwerk- und Rechenlösungen für eine schnelle Bereitstellung vor Ort bei einem wachsenden globalen Kundenstamm
Network in a Box bietet ausfallsichere Kommunikationslösungen, die die Geschäftskontinuität und eine durchgängige Notfallwiederherstellung in komplexen Störungsszenarien gewährleisten
PLANO, Texas, 9. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ribbon Communications Inc. (Nasdaq: RBBN), ein weltweit führender Anbieter von Echtzeit-Kommunikationstechnologie, IP-Routing und optischen Netzwerklösungen, hat heute ein Lösungsportfolio vorgestellt, das dem Bedarf an einer schnellen Bereitstellung von Rechen- und Netzwerkkapazitäten in robusten, gehärteten mobilen Gehäusen in einer Vielzahl kritischer Märkte gerecht wird. Diese Network in a Box (NiaB)-Lösungen ermöglichen es Unternehmen weltweit, bei Störungen oder Ausfällen kritische Kommunikationsverbindungen schnell wiederherzustellen und bei Zeitdruck rasch zusätzliche Netzwerkkapazitäten bereitzustellen.
Die Lösungen sind sowohl als Standardausführungen als auch in kundenspezifischen Konfigurationen erhältlich und unterstützen eine Vielzahl von Bereitstellungsoptionen, von tragbaren Formaten im Kofferformat bis hin zu industriellen Rechenzentrumsdesigns in der Größe eines Eisenbahnwaggons. Diese hochgradig anpassbaren und schnell einsetzbaren Lösungen ermöglichen es Teams, rasch Kommunikationsverbindungen herzustellen, die Konnektivität aufrechtzuerhalten und unabhängig vom jeweiligen Standort zu arbeiten, wenn bestehende Netzwerke nicht verfügbar sind oder nicht über die erforderlichen Kapazitäten verfügen.
Im Kern ist das Ribbon Network in a Box eine hochsichere Kommunikationsplattform, die sowohl Hochgeschwindigkeits-Daten- als auch Sprachvernetzungsdienste ermöglicht und dabei verschiedene physikalische Netzwerk- und Zugangstechnologien unterstützt. Dank der Zero-Touch-Bereitstellungsfunktionen ist eine Systemeinrichtung ohne bestehende Netzwerkverbindung möglich, wodurch ein unterbrechungsfreier Betrieb auch unter schwierigsten Bedingungen gewährleistet ist.
„Diese Lösung verbindet umfassende Redundanz zur Gewährleistung einer hohen Ausfallsicherheit mit einer schnellen Bereitstellung nach Bedarf, um unter allen Umständen einen sicheren und unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten", sagte Haim Moscovich, Vice President für integrierte Verteidigungslösungen bei Ribbon. „In Tausenden von Einsatzfällen bewährt, bietet es zuverlässige Echtzeitleistung, wenn es darauf ankommt."
NiaB wurde unter extremsten Bedingungen in zahlreichen realen Szenarien bei militärischen Einrichtungen in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten und Asien eingesetzt und hat seine Wirksamkeit auch im Katastropheneinsatz unter Beweis gestellt, unter anderem bei der Unterstützung von Ersthelfern während des Erdbebens der Stärke 7,8 in der Türkei im Februar 2023. In diesen Szenarien ermöglichte die Lösung einen schnellen Einsatz, nahtlose Vernetzung und Koordination in Echtzeit, um effektive Einsatzmaßnahmen zu unterstützen.
„Im heutigen digitalisierten Einsatzgebiet verschafft Informationsüberlegenheit den entscheidenden Vorteil, wodurch Kommunikationsfähigkeiten wichtiger denn je sind. Hier kommt NiaB ins Spiel und hilft Organisationen und Einzelpersonen, selbst in den schwierigsten Situationen schnell wieder eine Verbindung herzustellen und auf wichtige Informationen zuzugreifen", sagte Jason Brumfield, VP US Federal Sales bei Ribbon.
Network in a Box bietet verschiedene Konfigurationen, die auf unterschiedliche Arten von Netzbetreibern, Regionen und Geländeverhältnisse zugeschnitten sind, darunter:
Gemeinsam tragen diese Funktionen dazu bei, dass Unternehmen eine ausfallsichere Kommunikation aufrechterhalten, kritische Infrastrukturen schützen und den Betrieb aufrechterhalten können, wenn es besonders auf Zuverlässigkeit ankommt.
Informationen zu Ribbon
Ribbon Communications (Nasdaq: RBBN) ist ein globaler Anbieter von Software für Sprachkommunikation, IP-Routing und optische Netzwerke für Mobilfunk- und Festnetzanbieter, Unternehmen sowie die Bereiche kritische Infrastruktur und Verteidigung. Wir unterstützen unsere Kunden auf ihrem Weg zu autonomen Netzwerken durch den Einsatz modernster AIOps-Automatisierungsplattformen und agentenbasierter KI-Technologien und helfen ihnen so, ein besseres Kundenerlebnis zu bieten, Betriebskosten zu senken und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Um mehr über Ribbon zu erfahren, besuchen Sie rbbn.com.
Wichtige Informationen zu zukunftsgerichteten Aussagen
Die Informationen in dieser Mitteilung enthalten zukunftsgerichtete Aussagen zu zukünftigen Ereignissen, die Risiken und Ungewissheiten beinhalten. Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Fakten darstellen, einschließlich der Aussagen zu den erwarteten Vorteilen durch die Verwendung der Produkte von Ribbon Communications, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Die tatsächlichen Ergebnisse von Ribbon Communications können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen genannten Ergebnissen abweichen. Weitere Informationen zu Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit von Ribbon Communications finden Sie im Abschnitt „Risikofaktoren" des jüngsten Jahres- oder Quartalsberichts von Ribbon Communications, der bei der SEC eingereicht wurde. Alle zukunftsgerichteten Aussagen geben ausschließlich die Ansichten von Ribbon Communications zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Aussagen wieder und sollten nicht als repräsentativ für die Ansichten von Ribbon Communications zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden. Ribbon Communications behält sich das Recht vor, zukunftsgerichtete Aussagen zu einem späteren Zeitpunkt zu aktualisieren, lehnt jedoch ausdrücklich jede Verpflichtung dazu ab.
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In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.
Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.
Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.
Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.
Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.