DUBLIN, 16. März 2026 /PRNewswire/ -- Die Pure Data Centres Group (Pure DC), Entwickler und Betreiber von Hyperscale-Cloud- und KI-Rechenzentren, gab heute bekannt, dass sie im Jahr 2025 durch Europas ersten erfolgreichen Biomethan-Proof-of-Concept (PoC) eine 100 % Dekarbonisierung des Erdgasverbrauchs erreicht hat.
Im Laufe des Jahres 2025 wurde der gesamte betriebliche Erdgasverbrauch durch erneuerbares Biomethan gedeckt, wobei unabhängig zertifizierte Gasattribute verwendet wurden und anerkannte irische sowie europäische Bilanzierungsmethoden zur Anwendung kamen. Pure DC nutzte irische Herkunftsnachweise für erneuerbares Gas (Renewable Gas Guarantees of Origin, RGGOs) sowie europäische Herkunftsnachweise für Biomethan (Guarantees of Origin, GOs). Diese Zertifikate wurden auf Megawattstunden-Basis entsprechend dem Gasverbrauch erworben und ausgegeben. Sie erfüllten anerkannte Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und Produktkette und standen im Einklang mit den Praktiken des europäischen Marktes für erneuerbares Gas, dem EU-Emissionshandelssystem (EU Emissions Trading Scheme, EU ETS), den technischen RE100-Kriterien sowie den übergeordneten Rahmenwerken für die Dekarbonisierung von Unternehmen und die Klimaberichterstattung.
Der PoC stand im Einklang mit der irischen Politik in Bezug auf Rechenzentren und Dekarbonisierung, die Emissionsminderung, Transparenz und den schrittweisen Ausstieg aus der ungeminderten Nutzung fossiler Brennstoffe in den Vordergrund stellt, dabei jedoch die Rolle erneuerbarer Gase als Übergangslösung anerkennt, wo der netzgebundene Einsatz kurzfristig eingeschränkt ist.
Der PoC steht zudem im Einklang mit der nationalen Biomethanstrategie Irlands, die einen politischen Fahrplan zur Ausweitung der nachhaltigen Biomethanproduktion und zur Stimulierung der Nachfrage nach erneuerbarem Gas in der gesamten Wirtschaft festlegt. Durch den Erwerb zertifizierter Biomethan-Attribute, die mit Einspeisungen in das Gasnetz verbunden sind, trägt Pure DC zu den Marktnachfragesignalen bei, die die Entwicklung des irischen Sektors für erneuerbares Gas stützen. Man hofft, dass dies als Impuls für das Wachstum des irischen Marktes für erneuerbares Gas dienen und gleichzeitig die betrieblichen Emissionen senken wird.
Pure DC räumt ein, dass erneuerbares Gas eher eine Übergangslösung als ein Endziel darstellt. Im Einklang mit der irischen Politik prüft das Unternehmen derzeit aktiv irische Biomethan-Abnahmeverträge (Biomethane Purchase Agreements, BPA) sowie laufende Biomethanimporte aus der EU, um die Versorgungssicherheit zu verbessern und die Entwicklung des lokalen Marktes für erneuerbares Gas zu fördern.
Gleichzeitig treibt Pure DC längerfristige Strategien voran, die im Einklang mit der irischen Richtlinie für Großverbraucher (Large Energy User Policy) und dem Klimaschutzplan (Climate Action Plan) stehen. Dazu gehören die Einbindung lokaler Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die Umsetzung von Maßnahmen zum Nachfragemanagement, der Einsatz von Energiespeichern und einer integrierten Netzgestaltung sowie die Einführung von Energieeffizienzmaßnahmen zur weiteren Senkung der Emissionsintensität.
DUB01 ist seit 2024 in Betrieb und unterstützt Workloads mit hoher Rechenintensität dank modernster Kühl- und Stromversorgungsinfrastruktur. Der Standort befindet sich im glasfaserreichen Gebiet Ballycoolin und ist darauf ausgelegt, 54 MW auf drei Rechenzentren zu verteilen: DUB01 (14 MW), DUB02 (24 MW), DUB03 (16 MW). Im Jahr 2023 haben wir westlich des Standorts weitere 25 Acres erworben, was eine künftige Erweiterung um 90 MW ermöglicht, vorbehaltlich der Genehmigung und der Stromversorgung.
Auf dem Campus werden nachhaltige Maßnahmen umgesetzt, darunter der Einsatz von Biokohle in der Landschaftsgestaltung zur Reduzierung des Wasserverbrauchs sowie die Nutzung von hydriertem Pflanzenöl (Hydrotreated Vegetable Oil, HVO) für die Notstromversorgung und die kurzfristige Primärstromerzeugung. Der Standort verfügt über eine eigene Energieinfrastruktur, die auf eine Betriebsverfügbarkeit von 99,999 % ausgelegt ist und durch einen 200-MW-Anschluss an ein thermisches Gaskraftwerk unterstützt wird. Soweit möglich, sieht das Projekt die künftige Einspeisung von Wärme in Fernwärmenetze vor, was der lokalen Bevölkerung und den Unternehmen potenzielle Vorteile bietet und zudem die Möglichkeit schafft, regelbare Erzeugungskapazitäten bereitzustellen, um den Anforderungen an die Versorgungssicherheit und die Netzunterstützung im Einklang mit der irischen Richtlinie für Großverbraucher gerecht zu werden.
Hinweise für Redaktionen:
Informationen zur Pure Data Centres Group: Pure DC errichtet und betreibt Rechenzentren in ganz Europa, dem Nahen Osten und Asien für einige der weltweit größten Hyperscaler. Wir sind darauf spezialisiert, komplexe Herausforderungen wie die Verfügbarkeit von Grundstücken, Stromengpässe und regulatorische Hürden zu bewältigen. Wir setzen uns dafür ein, nachhaltige positive Veränderungen voranzutreiben, die Umweltauswirkungen der digitalen Infrastruktur zu verringern und vertrauensvolle, langfristige Beziehungen zu unseren Kunden, Partnern und Gemeinden aufzubauen.
Weitere Informationen zu Pure DC finden Sie unter www.puredc.com
Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an: puredc@pagefield.co.uk
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Für viele Haushalte in Deutschland bleibt der Umstieg auf Glasfaser vor allem eine Kostenfrage. Knapp zwei Drittel der DSL- und Kabelkundinnen und -kunden (65 Prozent) würden nach einer Innofact-Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox nur dann auf die neue Technologie wechseln, wenn der Tarif günstig ist oder ein besonders gutes Angebot vorliegt. Erst mit einigem Abstand folgen technische Argumente: Höhere Geschwindigkeiten und eine stabilere Verbindung gelten jeweils für 52 Prozent der Befragten als Wechselanreiz.
Andere Faktoren spielen dagegen eine deutlich geringere Rolle. Nur gut ein Viertel (26 Prozent) misst dem Vertrauen in einen bekannten Anbieter entscheidende Bedeutung bei. Die mögliche Wertsteigerung einer Immobilie durch einen Glasfaseranschluss rangiert noch weiter hinten: Lediglich 16 Prozent sehen darin ein wichtiges Argument. Damit bestätigt die Erhebung, dass der Glasfaser-Ausbau im Massenmarkt weniger über Image oder langfristige Standortvorteile, sondern primär über die Preispolitik der Anbieter entschieden wird.
Auch der Blick auf bereits umgestiegene Haushalte unterstreicht diese Tendenz. In gut der Hälfte der Fälle (52 Prozent) erfolgte der Wechsel zur Glasfaser, weil ein attraktives Angebot oder eine günstige Gelegenheit vorlag. Nur knapp ein Drittel (31 Prozent) nennt als Hauptmotiv die generellen technischen Vorteile wie höhere Verbindungsstabilität oder Geschwindigkeit. Für Versorger bedeutet das: Selbst dort, wo Glasfaser verfügbar ist, reicht das Leistungsversprechen allein nicht, um Bestandskunden von DSL oder Kabel loszueisen.
Verbraucherschützer verweisen zudem auf rechtliche und praktische Fallstricke beim Wechsel. Die Stiftung Warentest rät, sich nicht von Haustürvertretern unter Druck setzen zu lassen, die ein baldiges Ende des Kupfernetzes suggerieren. Ein endgültiges Aus für DSL vor 2035 sei nicht zu erwarten, bestehende Netze würden erst dann abgeschaltet, wenn Glasfaser nahezu flächendeckend verfügbar ist und Wettbewerb in den neuen Netzen besteht. Relevanz hat zudem ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Januar (Az. III ZR 8/25): Demnach beginnt die Vertragslaufzeit für einen Glasfaseranschluss bereits mit dem Vertragsschluss – in der Regel mit Eingang der Auftragsbestätigung – und nicht erst mit der technischen Bereitstellung des Anschlusses. Für Kundinnen und Kunden erhöht das den Druck, Angebote sorgfältig zu prüfen, bevor sie den Schritt in die Glasfaserwelt wagen.