Pudu Robotics und Robobee gehen eine strategische Partnerschaft mit Denner ein, um in den Filialen in der ganzen Schweiz in großem Umfang Reinigungsroboter einzusetzen

11.06.2026

Die eigenständige Einführung von 200 PUDU CC1-Robotern revolutioniert die Reinigung in Supermärkten durch die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter und treibt damit die Modernisierungsbemühungen des Einzelhändlers voran.

SHENZHEN, China, 11. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Pudu Robotics, ein weltweit führender Anbieter im Bereich der kommerziellen Servicerobotik, gab heute in strategischer Zusammenarbeit mit seinem autorisierten regionalen Vertriebspartner Robobee eine strategische Partnerschaft mit Denner bekannt, einer der führenden Discounter-Ketten der Schweiz und einer Tochtergesellschaft der Migros-Gruppe.

The PUDU CC1 cleaning robot in operation at a Denner supermarket in Switzerland.

Die Partnerschaft umfasst den Einsatz von 200 PUDU CC1 4-in-1-Reinigungsrobotern im gesamten Filialnetz von Denner und stellt einen bedeutenden Schritt in der Automatisierung des Einzelhandels in Europa dar.. Die Initiative ist Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms von Denner, das kürzlich von CEO Torsten Friedrich vorgestellt wurde und darauf abzielt, die betriebliche Effizienz zu steigern und das Kundenerlebnis in den Filialen zu verbessern. . Der Einsatz begann im Herbst 2025.

„Wir fühlen uns geehrt, dass Denner sich für den PUDU CC1 entschieden hat, um eine entscheidende betriebliche Herausforderung zu bewältigen", sagte Felix Zhang, Gründer und CEO von Pudu Robotics. „Dieser Einsatz entspringt einem klaren Bedarf: die Aufrechterhaltung einwandfreier Hygienestandards bei einem wachsenden Angebot an Frischwaren bei gleichzeitiger Entlastung der Filialteams von der täglichen Reinigungsarbeit. Der Erfolg des ersten Pilotprojekts hat gezeigt, dass Robotik ein zuverlässiger, sicherer und integraler Bestandteil des täglichen Einzelhandelsalltags sein kann."

Er fügte hinzu: „Zu sehen, wie das Projekt von vier Pilotfilialen auf eine Einführung dieser Größenordnung ausgeweitet wurde, ist eine starke Bestätigung sowohl für die Technologie als auch für den betrieblichen Mehrwert, den sie bietet. Dies spiegelt ein gemeinsames Engagement für praktische Innovation und messbare Effizienz im Tagesgeschäft wider."

Dario Himmelsbach, CEO von Robobee, fügte hinzu:„Einen Roboter zu verkaufen ist einfach. Ihn jedoch in einer komplexen Einzelhandelsumgebung zum Laufen zu bringen, ist die eigentliche Herausforderung. Wir verkaufen keine ‚Standardlösungen'. Bei unserem ganzheitlichen Ansatz geht es darum, Robotik in ein zuverlässiges Projekt zu verwandeln. Ich bin Pudu Robotics dankbar für ihre Flexibilität bei der Anpassung ihrer Technologie an unsere speziell für Denner entwickelte Lösung. So konnten wir den ‚Swiss Finish' anwenden, der diese Technologie tatsächlich zu einem Erfolg gemacht hat, der in jeder dritten Filiale des Denner-Filialnetzes zum Einsatz kommt."

Die Transformation der Reinigung im Einzelhandel durch Automatisierung

Denner führte die autonome Reinigungstechnologie aufgrund eines wachsenden betrieblichen Bedarfs ein. Die Erweiterung des Sortiments an Frischeprodukten erhöhte den täglichen Reinigungsaufwand in den Filialen erheblich und schuf einen größeren Bedarf an effizienter und konsequenter Bodenpflege.

Ein Pilotprojekt in vier Filialen vor einem Jahr lieferte die Antwort. Der Test verlief überzeugend und zeigte, dass die PUDU CC1-Roboter diese Routineaufgabe effektiv bewältigen konnten. Vor allem bestätigte Denner, dass die Geräte mit ihrer kompakten und dennoch optimalen Größe gut sichtbar sind – ein entscheidender Faktor für den Einsatz während der Öffnungszeiten.

Christian Staub, Vertriebsleiter bei Denner, betonte die Bedeutung der Hygiene im Lebensmitteleinzelhandel: „Wir freuen uns sehr, intelligente Helfer in unseren Filialen einzuführen, denn Hygiene und Sauberkeit haben im Supermarktumfeld weiterhin oberste Priorität."

Die Migros-Tochter betont nachdrücklich, dass die Roboter die Mitarbeiter entlasten und nicht ersetzen sollen. „Im Idealfall können wir die eingesparte Zeit für andere Aufgaben nutzen", erklärte Staub und stellte die Maschinen als Assistenten dar. Durch diese Umstellung können die Mitarbeiter mehr Zeit für hochwertige Tätigkeiten wie Kundenservice und die sorgfältige Pflege des Sortiments aufwenden.

Warum sich Denner für den PUDU CC1 entschieden hat

Nihad Zoronjic, Manager bei Denner, nannte die fortschrittliche Technik und das Design des PUDU CC1 als entscheidende Faktoren für die Entscheidung und merkte an, dass dessen hochwertige Ästhetik zum innovativen Markenimage von Denner passe. Seine autonome Funktion, fügte er hinzu, sei entscheidend, um Reinigungshäufigkeit und -qualität gleichzeitig zu steigern .

„Bei unserer Bewertung stach Pudu Robotics durch die überragende Verarbeitungsqualität und die fortschrittliche Technik seiner CC1-Lösung hervor", schloss Zoronjic. „Diese Übereinstimmung mit unseren Standards für Innovation und Zuverlässigkeit war ein entscheidender Faktor für unsere Entscheidung zur Partnerschaft."

Der erfolgreiche Einsatz wurde zudem durch die starke lokale Partnerschaft mit Robobee ermöglicht, einem der autorisierten Vertriebspartner von Pudu für die Region. Robobee leistete vor Ort unverzichtbare Unterstützung, darunter Projektkoordination, Mitarbeiterschulungen und laufende technische Wartung, und sorgte so für eine reibungslose und effiziente Einführung im gesamten Filialnetz von Denner.

Das umfassende Produktportfolio von Pudu Robotics

Über die bei Denner eingesetzte CC1-Serie hinaus hat Pudu Robotics ein umfassendes Produktportfolio an Reinigungsrobotern aufgebaut, das ein breites Spektrum an Anwendungsszenarien abdeckt. Die Produktpalette des Unternehmens reicht von der PUDU  CC1-Serie für kleine bis mittelgroße Räume, über die PUDU  MT1-Serie für die professionelle chemische Reinigung in großen Räumen bis hin zur PUDU  BG1-Serie - dem branchenweit ersten KI-nativen Großflächen-Reinigungsroboter - für komplexe Umgebungen wie große Einzelhandelsgeschäfte, Lagerhäuser und Parkplätze. Damit wird eine lückenlose Abdeckung in den Bereichen Einzelhandel, Industrie, Lagerhaltung und anderen vielversprechenden Blue-Ocean-Märkten erreicht.

Mit der Einführung der BG1-Serie hat Pudu sein Produktportfolio an Reinigungsrobotern vervollständigt und sich von traditioneller Automatisierung hin zu KI-basierter Intelligenz für großflächige Reinigungslösungen der nächsten Generation weiterentwickelt.

Betriebliche Vorteile des PUDU CC1 im Einzelhandel

  • Unübertroffene Wassereffizienz: Der PUDU CC1 kann bis zu 2.000 Quadratmeter mit nur 15 Litern Wasser reinigen, verglichen mit mehr als 100 Litern, die bei herkömmlichen manuellen Reinigungsprozessen typischerweise benötigt werden.
  • Verbesserte Effizienz und reduzierter Arbeitsaufwand: Die autonome Reinigungslösung verdoppelt die Produktivität bei der Bodenreinigung bei gleichzeitiger Reduzierung sich wiederholender manueller Arbeitsabläufe und hilft Geschäften so, den Personaleinsatz und die Betriebskosten zu optimieren.
  • Intelligente IoT-Integration: Ausgestattet mit intelligenten Konnektivitätsfunktionen unterstützt das System Echtzeitüberwachung, automatisierte Planung und einen vollständig autonomen Betrieb mit minimalem Personaleinsatz.

Strategische Auswirkungen und Ausblick

Alexander Rauch aus dem Managementteam von Denner berichtet von positiven Ergebnissen der laufenden Einführung: „Die Roboter unterstützen unsere Mitarbeiter effektiv dabei, eine effiziente und sichere Reinigung zu gewährleisten, was wiederum unser Markenimage und unsere betriebliche Effizienz stärkt."

Pudus partnerschaftlicher Ansatz zeichnete sich zudem durch seine kundenorientierte Innovation aus. Über die Hardware hinaus entwickelte Pudu einen speziellen Softwaremodus, um den Herausforderungen durch das von Natur aus mineralreiche Wasser in Europa zu begegnen, wodurch ein effizienter Betrieb gewährleistet und Kalkablagerungen in den Denner-Filialen verhindert werden.

Informationen zu Pudu Robotics

Pudu Robotics, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der gewerblichen Servicerobotik, hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch KI und Robotik die Arbeit zu erleichtern und das Leben zu verbessern. Die Vision ist der Aufbau einer globalen intelligenten Robotik-Infrastruktur, die 10 Milliarden Menschen weltweit dient.

Pudu Robotics verfügt über umfassende, proprietäre Forschung und Entwicklung in Kerntechnologien, darunter Navigationsalgorithmen, Multi-Roboter-Planung, Schwarmsteuerung, Bewegungssteuerungen und integrierte Gelenkmodule.

Basierend auf drei Kerntechnologien – verkörperter Navigation, verkörperter Manipulation und verkörperter Interaktion – hat Pudu Robotics eine wegweisende Architektur mit dem Konzept „Ein Gehirn, vielfältige Verkörperungen" entwickelt und ein umfassendes Produktportfolio mit spezialisierten, semi-humanoiden und humanoiden Robotern geschaffen.

Derzeit bietet Pudu vier zentrale Produktlinien an: Servicerobotik, gewerbliche Reinigung, industrielle Logistik sowie verkörperte KI. Die Lösungen von Pudu Robotics werden in zahlreichen Branchen eingesetzt, darunter Einzelhandel, Gastgewerbe, Fertigung, Immobilien und Gebäudedienstleistungen, Gesundheitswesen, Unterhaltung und Sport, Bildung und öffentliche Dienste.

Bis heute hat Pudu Robotics weltweit mehr als 130.000 Einheiten ausgeliefert und ist in mehr als 85 Ländern und Regionen vertreten.

Informationen zu Robobee

Die Robobee AG ist ein Schweizer Unternehmen für Robotik-Integration, das sich auf autonome Lösungen für den Einzelhandel, die gewerbliche Reinigung und industrielle Umgebungen spezialisiert hat. Mit einer installierten Basis von über 300 Robotern in der ganzen Schweiz verbindet Robobee internationale Robotertechnologie mit Schweizer Qualitätsstandards und praktischer Betriebserfahrung.

Von der Erstintegration und Mitarbeiterschulung bis hin zur laufenden technischen Wartung verwaltet Robobee den gesamten Einsatzzyklus und stellt sicher, dass die Roboter nicht nur installiert werden, sondern im anspruchsvollen Tagesgeschäft zuverlässig funktionieren.

PUDU LOGO

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2996266/image1.jpg

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2492578/Pudu_Robotics_Logo.jpg

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Krise im Stahlsektor: Beschäftigte fordern klare Linie für ‚grünen‘ Umbau

12.06.2026

In Berlin und im saarländischen Völklingen haben Tausende Stahlarbeiter und Unterstützer gegen eine weitere Zuspitzung der Krise in der deutschen Stahlindustrie demonstriert. Unter dem Motto „Stahl hat Zukunft – bei uns!“ zogen Beschäftigte vom Brandenburger Tor zum Bundeswirtschaftsministerium, parallel formierten sich im Saarland mehrere Demonstrationszüge. Nach Angaben der IG Metall nahmen in Berlin rund 1.700 Beschäftigte aus mehr als 40 Betrieben teil, die Polizei zählte dort etwa 900 Menschen. In Völklingen kamen laut Polizei 8.500 Teilnehmer zusammen.

Die Branche steht nach Einschätzung von Gewerkschaften und Politikern unter massivem Druck. Genannt werden die schwache Konjunktur, Probleme in wichtigen Kundenindustrien wie dem Automobilbau, hohe Energiepreise und Konkurrenz durch preisgünstigen Stahl, vor allem aus Asien. Zusätzlich belasten hohe US-Zölle auf Stahlimporte die exportorientierten Hersteller, die in Regionen wie Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland besonders stark vertreten sind. Die IG Metall fordert deshalb zusätzliche politische Unterstützung, um Arbeitsplätze und industrielle Wertschöpfung zu sichern.

Im Zentrum der Proteste steht zugleich die Frage, wie die Dekarbonisierung der Stahlproduktion finanziell und regulatorisch abgesichert werden kann. Unternehmen wie Salzgitter und Saarstahl haben bereits mit dem Umbau in Richtung „grünen“ Stahl begonnen. Neue Anlagen, die zunächst mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden sollen, erfordern allerdings hohe Investitionen, während der Markt für klimafreundlichen Stahl noch am Anfang steht. Der Konzern ArcelorMittal hat Pläne für einen klimaneutralen Umbau seiner Werke in Bremen und Eisenhüttenstadt für 2025 gestoppt, was in der Branche als Warnsignal gilt.

Zentrale Streitfrage ist der europäische Emissionshandel. Die IG Metall und Vertreter aus dem Saarland warnen vor einer Aufweichung der Klimavorgaben, weil dies nach ihrer Einschätzung die Planungssicherheit für Unternehmen untergraben und laufende Transformationsprojekte gefährden könnte. Die saarländische Europaabgeordnete Manuela Ripa bezeichnet die Stahlindustrie als „Rückgrat“ der Region und fordert, frühe und umfangreiche Investitionen in klimafreundliche Technologien politisch zu honorieren. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger warnte in einem Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer „Rolle rückwärts“ beim Umbau der Stahlindustrie, während die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen will.

Die IG Metall sieht den Emissionshandel nur als „Spitze des Eisbergs“ und verweist auf die Kombination aus globalem Wettbewerbsdruck, Handelskonflikten und Transformationskosten. Der stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Jürgen Kerner betonte, die Branche wolle klimaneutrale Produktion erreichen, benötige dafür aber verlässliche politische Rahmenbedingungen. Aus Sicht der Demonstranten geht es damit nicht nur um einzelne Standorte oder Betriebe, sondern um die langfristige Zukunft ganzer Industrieregionen in Deutschland.