GUANGZHOU, China, 18. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die 24. Ausgabe der Prolight + Sound Guangzhou (PLSG) beginnt am 28. Mai und dauert bis zum 31. Mai in den Bereichen A und B des China Import and Export Fair Complex. Als Flaggschiff des Prolight + Sound-Portfolios und weltweit größte Messe für Unterhaltung und professionelle AV-Technik präsentiert die diesjährige Veranstaltung über 2.200 internationale Aussteller auf einer auf 220.000 m² erweiterten Ausstellungsfläche. Bei vielfältigen Rahmenveranstaltungen werden eindrucksvolle Produktpräsentationen geboten, die darauf abzielen, bahnbrechende Innovationen zu demonstrieren, neue Zielgruppen anzusprechen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen.

In diesem Jahr werden zahlreiche namhafte Aussteller vertreten sein und die neuesten Innovationen aus aller Welt in verschiedenen Marktsegmenten präsentieren, darunter immersiver Kulturtourismus, intelligente Bildung, gewerbliche Installationen, Regierungsprojekte und Gastgewerbe.
Zu den teilnehmenden Unternehmen gehören: ACME, ADAMSON, Alcon, ALLEN & HEATH, AVID, Audiocenter, Audio-technica, AXIOM, Biamp, BIK, BLAZE,BMB, Bosch, Bose Professional, CADAC, CELESTION, Coda Audio, Crestron, d&b audiotechnik, db Technologies, DAS Audio, Dante, DJ Power, DPA, EAW, Electro-Voice, EM Acoustics, Empower Tribe, EZ Pro, Faital PRO, Fidek, Fine Art, Focusrite, Funktion-One, Global Truss, GOLDENSEA, Gonsin, Harman International, Hikvision, ITC, KLING & FREITAG, Konig & Meyer, KV2, Longjoin Group, Martin Audio, MIDAS, Mode, Neutrik, NEXO, Nightsun, Peavey, Powersoft, QSC, RAM Audio, RCF, RME, Running man, SE Audiotechnik, Sennheiser, Shure, Skyworth, Stage Maker, Soundking, Taiden, Takstar, Thunderstone, Turbosound, TWAUDiO, und Yamaha.
Ein vielfältiges Rahmenprogramm befasst sich mit dem aktuellen Wandel der Branche in China und im Ausland
Für die Voranmeldung als Besucher klicken Sie bitte hier: https://onevor.messefrankfurt-event.com/#/basicInfo?exhId=740&source=PRNEWSWIRE

Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2979420/DSC4383.jpg
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/2979421/DSC5610.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/prolight--sound-guangzhou-2026-die-weltweit-groWte-messe-fur-unterhaltung-und-professionelle-av-technik-findet-am-28-mai-wieder-statt-302774210.html
Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.