MADRID, 13. März 2026 /PRNewswire/ -- Die Teilnahme von Kolumbien – dem Land der Schönheit an der ITB Berlin 2026, der wichtigsten Tourismusmesse Deutschlands und einer der bedeutendsten Veranstaltungen der internationalen Tourismusbranche, ermöglichte 416 Geschäftstreffen in Berlin sowie strategische Gespräche mit den wichtigsten Akteuren des deutschen und europäischen Tourismusmarktes.
Als Erweiterung dieser Europa-Agenda veranstaltete ProColombia erstmals einen Tourismus-Promotiontag in Warschau (Polen), bei dem 187 zusätzliche Treffen mit zentralen Marktakteuren stattfanden. Insgesamt summierten sich diese Aktivitäten auf 603 Geschäftstreffen in der Region und führten zu prognostizierten Geschäftserwartungen von 30.543.500 USD.
Zu dieser Bilanz erklärte Carmen Caballero, Präsidentin von ProColombia, dass diese Ergebnisse das Vertrauen und das wachsende Interesse des internationalen Marktes an Kolumbiens touristischem Angebot bestätigen. Die kolumbianische Delegation habe gezeigt, dass das Land ein sichtbares und hoch wettbewerbsfähiges Reiseziel sei und sich gleichzeitig stark der Nachhaltigkeit verpflichtet fühle. Die Diversifizierung der Aktivitäten in Berlin sowie der strategische Abschluss der Agenda in Warschau ermöglichten es, Kolumbien weiterhin als das „Land der Schönheit" weltweit zu positionieren.
Die kolumbianische Botschafterin in Deutschland, Yadir Salazar Mejía, betonte ihrerseits, dass die Präsenz auf der ITB 2026 dazu beigetragen habe, Kolumbien stärker mit einem so wichtigen und strategischen Markt wie Deutschland zu verbinden. Sechs Tourismusregionen des Landes wurden von Delegationen 27 führender Unternehmen der Branche vertreten, die insbesondere die Biodiversität Kolumbiens hervorhoben. Unterstützt wurde dies durch eine dynamische Werbekampagne, die sowohl Reiseveranstalter als auch potenzielle neue Reisende und Besucher aus Deutschland ansprach.
Der kolumbianische Botschafter in Polen, Assad José Játer Peña, hob den Erfolg der Veranstaltung in Warschau hervor: „Es freut mich außerordentlich über den Erfolg dieses Treffens, das am 6. März in Warschau stattfand und 12 führende kolumbianische Tourismusunternehmen sowie ProColombia mit mehr als 60 Vertretern des polnischen Tourismussektors zusammenbrachte. Diese Veranstaltung bestätigt das wachsende Interesse Polens an Kolumbien als vielfältigem, anspruchsvollem und chancenreichem Reiseziel.
Polen ist heute einer der Märkte mit dem größten Potenzial in Europa, mit einer dynamischen Wirtschaft, zunehmender internationaler Öffnung und einem Tourismussektor, der sich immer stärker für Fernreiseerlebnisse, Premiumprodukte und Incentive-Reisen interessiert. Daher stellt die Stärkung der Beziehungen zwischen unseren Ländern im Tourismussektor eine strategische Chance für beide Nationen dar.
Wir werden weiterhin daran arbeiten, Kolumbien Polen näherzubringen und eine immer engere, produktivere und vielversprechendere Beziehung zwischen unseren Ländern zu festigen."
Kolumbien nahm an der ITB Berlin 2026 mit einer Delegation von 27 Unternehmern teil. In der deutschen Hauptstadt erzielte das Land Geschäftserwartungen in Höhe von 22.295.900 USD, und der kolumbianische Stand wurde von Unternehmen aus 58 Ländern besucht.
Im Rahmen dieser Initiative entwickelte ProColombia zudem einen hochwirksamen Marketingplan in Berlin, der mehr als 1,9 Millionen Kontakte erreichte. Ein gebrandeter Bus mit dem offiziellen Länderimage fuhr durch die wichtigsten Punkte der Stadt und generierte über 120.000 Kontakte. Darüber hinaus war die Ländermarke auf 12 digitalen Bildschirmen am Bahnhof Friedrichstraße präsent und erreichte mehr als 554.000 Menschen. Zusätzlich wurde die Kampagne in 45 Premium-Hotels aktiviert, wodurch weitere 1,25 Millionen Kontakte erzielt wurden.
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JD.com startet einen neuen Anlauf in Europa: Der chinesische E-Commerce-Konzern bringt seine Plattform Joybuy offiziell nach Frankreich sowie in fünf weitere Länder – Großbritannien, Deutschland, Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Es ist der zweite Versuch des Unternehmens, sich auf dem europäischen Online-Handelsmarkt zu etablieren, nachdem eine erste Joybuy-Version Mitte der 2010er-Jahre, unter anderem im Vereinigten Königreich, nur begrenzte Traktion erzielt hatte und die Ambitionen später zurückgefahren wurden. Diesmal tritt JD.com in ein deutlich reiferes Wettbewerbsumfeld ein, in dem neben Amazon inzwischen auch chinesische Plattformen wie Temu, AliExpress und Shein bei den Verbrauchern fest verankert sind.
Im Gegensatz zu Temu oder Shein setzt Joybuy in Europa nicht auf radikal niedrige Preise und weitgehend unbekannte Marken. Die Plattform positioniert sich näher an Amazon und fokussiert sich auf ein Sortiment etablierter internationaler Marken, ergänzt um lokale Angebote, etwa von französischen Anbietern. Im Techniksegment reicht die Palette von Smartphones – darunter auch einige iPhone-Modelle und vor allem Geräte von Motorola – über Audiozubehör bis hin zu Druckern, Monitoren, Konsolen, Tablets und Videospielen. Joybuy France beschäftigt derzeit rund 300 Mitarbeiter und will sich mit einer Kombination aus Markenbekanntheit und lokal angepasstem Angebot profilieren.
Den Kern der Differenzierung sieht JD.com in der Logistik. Über seine operative Einheit JoyExpress, die im Februar 2026 gestartet ist, verfügt der Konzern nach eigenen Angaben bereits über mehr als 60 Lagerhäuser in Europa, darunter ein Standort im französischen Département Val-d'Oise. Anders als viele Marktplatz-Modelle kauft Joybuy die Ware ein, lagert sie selbst und versendet direkt an die Kunden. Das soll Qualitätskontrolle und schnelle Zustellung ermöglichen. In der Île-de-France wirbt Joybuy mit dem Service „Double 11“: Bestellungen, die vor 11 Uhr eingehen, sollen noch am selben Tag vor 23 Uhr zugestellt werden. Die Same-Day-Option ist vorerst regional begrenzt, kostenlose Lieferung gibt es ab einem Bestellwert von 29 Euro.
Zur Kundenbindung führt Joybuy ein Abo-Modell ein, das deutlich an Amazon Prime erinnert. Das Programm JoyPlus kostet 3,99 Euro im Monat oder 19,99 Euro im Jahr und umfasst unbegrenzte kostenlose Lieferungen sowie ein Punktesystem, bei dem gesammelte Punkte in Einkaufsgutscheine umgewandelt werden können. Mit einer stärker vertikal integrierten Lieferkette, automatisierten Lagerstrukturen und einem auf schnelle Lieferung ausgelegten Netzwerk versucht JD.com, seine in China aufgebaute Logistikexpertise auf Europa zu übertragen. Der Konzern trifft dabei auf einen Markt, der gegenüber chinesischen Unternehmen zunehmend wachsam ist und zugleich von intensivem Preis- und Servicewettbewerb geprägt wird – Bedingungen, unter denen sich zeigen wird, ob Joybuy diesmal dauerhaft Fuß fassen kann.