PCI feiert auf der InnoTrans 2026 sein Debüt mit neuen, KI-gestützten Lösungen für die Bahninspektion

25.09.2026

BERLIN, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Die PCI Technology Group (PCI), ein führendes chinesisches Unternehmen im Bereich KI und intelligenter Bahntechnologie, feierte auf der InnoTrans 2026 ihr Debüt.

Am Eröffnungstag stellte PCI ein neues Portfolio an Produkten für die Inspektion der Bahninfrastruktur vor und unterzeichnete eine strategische Kooperationsvereinbarung mit dem deutschen Unternehmen RPS – zwei wichtige Meilensteine bei der internationalen Expansion des Unternehmens.

Neue KI-gestützte Inspektionslösungen

Das neu eingeführte Portfolio von PCI für industrielle Inspektionen deckt Anwendungen in den Bereichen U-Bahn, Intercity, Hochgeschwindigkeits- und Güterverkehr ab. Zu den wichtigsten Lösungen gehören ein multispektrales Inspektionssystem für Stromabnehmer und Fahrleitungen, das Sensorik im ultravioletten, infraroten und sichtbaren Lichtbereich integriert; ein System zur Inspektion von Schienen auf magnetische Leckfeldern zur Erkennung von Oberflächen- und oberflächennahen Defekten; ein System zur Überwachung von Schienenbrüchen auf Basis der Ultraschall-Leitwellen-Technologie; sowie ein tragbares Gerät zur Messung von Schienentemperatur und -spannung.

In Kombination mit intelligenten Sensortechnologien wie Multispektralkameras und Inspektionsrobotern sowie KI-Fähigkeiten, darunter große Bildverarbeitungsmodelle und multimodale visuelle Analysen, bilden diese Lösungen ein integriertes Rahmenwerk für intelligente Sensorik, KI-Analyse und Risikowarnungen. Sie sollen Bahnbetreibern dabei helfen, von der traditionellen manuellen Inspektion zu einer präziseren und effizienteren Instandhaltung überzugehen.

Strategische Partnerschaft mit (RPS) zur Expansion in Europa

PCI unterzeichnete zudem eine strategische Kooperationsvereinbarung mit RPS, einem deutschen Unternehmen, das sich auf Bahnstromversorgung und Fahrleitungssysteme spezialisiert hat. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam den europäischen Markt mit drei Kernlösungen erschließen: Überwachung von Stromabnehmern und Fahrleitungen, Hinderniserkennung sowie Unterboden-Inspektionsroboter.

Die Partnerschaft verbindet die KI-Technologien und Smart-Rail-Lösungen von PCI mit der Expertise und den lokalen Kompetenzen von RPS auf dem europäischen Eisenbahnmarkt. Beide Seiten werden sich auf intelligente Modernisierungen bestehender Bahnstrecken und Systemlösungen für Neubauprojekte konzentrieren und so den Einsatz intelligenter Bahntechnologien und -produkte in ganz Europa unterstützen.

Präsentation umfassender „Smart-Rail"-Kompetenzen

Auf der InnoTrans 2026 präsentiert PCI Technologien und Lösungen in vier Hauptbereichen: Signalsysteme, Edge-Steuerung, elektromechanische Terminalsysteme und industrielle Inspektion. Das Smart-Rail-Geschäft des Unternehmens erstreckt sich derzeit auf 48 Städte und mehr als 2.400 Bahnhöfe weltweit, wobei Lösungen auf mehr als 150 Strecken zum Einsatz kommen.

PCI entwickelt sich vom Export einzelner Produkte hin zur Bereitstellung integrierter Technologien und Dienstleistungen für internationale Märkte. Mit seinem Debüt auf der InnoTrans unternimmt PCI einen weiteren Schritt, um Chinas Innovationen im Bereich Smart Rail in die Welt zu tragen und tiefere Partnerschaften in der globalen Bahnbranche aufzubauen.

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Notstrom statt Normalbetrieb: Brand in Berlin-Marzahn zwingt Unternehmen zur Übergangslösung

08.10.2026

Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.

Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.

Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.