Panasonic TAWERS Lichtbogenschweißsystem steigert Produktivität und Kosteneffizienz bei deutscher Auftragsfertigung

19.10.2026

Mit dem Panasonic TAWERS Lichtbogenschweißsystem erhöht ein deutscher Auftragsfertiger Produktivität und Kosteneffizienz in der High-Mix-/Low-Volume-Fertigung

WIESBADEN, Germany, 19. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Der deutsche Hersteller N&S Schweißtechnik hat an seinem Standort in Wuppertal zwei Roboterschweißsysteme vom Typ Panasonic TAWERS in eine automatisierte Fertigungslösung integriert. Die neuen Schweißzellen erhöhen die Flexibilität und Wirtschaftlichkeit insbesondere bei einer hohen Variantenvielfalt sowie kleinen Losgrößen. Mit den Panasonic-Zellen PA-ET-2DK und PA-TT-2DK kann das Unternehmen die Produktionszeiten verkürzen und zugleich seine Fertigungskapazitäten ausbauen.

Panasonic Connect Europe - N&S Schweißtechnik Robot Welding 1

N&S Schweißtechnik fertigt für Kunden aus den Bereichen Materialhandling, Luft- und Raumfahrt, Schiffbau, Bergbau sowie Umwelttechnik. Das Produktspektrum reicht von kleinen Bauteilen mit einer Materialstärke von lediglich einem Millimeter bis hin zu schweren Industriekomponenten wie Ankerketten mit einer Länge von bis zu 800 Metern.

Moderne Fertigung   auf bestehender, sehr begrenzter Fläche

Die bislang eingesetzten Roboterschweißsysteme konnten die steigenden Anforderungen der modernen Auftragsfertigung zunehmend nicht mehr vollständig erfüllen. Insbesondere die Be- und Entladezeiten wirkten sich negativ auf die Produktivität aus. Gemeinsam mit Panasonic entwickelte N&S Schweißtechnik deshalb eine maßgeschneiderte Automatisierungslösung, die sich nahtlos in die bestehenden räumlichen Gegebenheiten integrieren ließ, ohne Absauganlagen, Wartungsbereiche oder Servicezugänge zu beeinträchtigen.

Die Panasonic-Zelle ET-2DK ist mit einem Drehtisch ausgestattet, während die TT-2DK über zwei Arbeitsstationen mit jeweils kippbaren Drehpositionierern verfügt. Dadurch können neue Werkstücke vorbereitet werden, während parallel geschweißt wird. Beide Systeme übernehmen sowohl Heft- als auch Endschweißprozesse und lassen sich schnell für neue Bauteile umrüsten.

Die Anlagen sind für den 24/7-Betrieb ausgelegt und eignen sich insbesondere für lange Schweißnähte an schweren Werkstücken. Hier kommt ein leistungsstarker wassergekühlter 500A Schweißbrenner zum Einsatz. Für schwer zugängliche Schweißbereiche wird ein wassergekühlter 400A Brenner verwendet.

Die zusätzliche Flexibilität der Panasonic TAWERS-Lösung hat es N&S Schweißtechnik zudem ermöglicht, sein Geschäft auf kleinere Bauteile mit kürzeren Produktionszyklen auszuweiten. Unterstützt wird die Installation durch praxisorientierte Schulungsprogramme sowie schnelle Service- und Wartungsleistungen von Panasonic.

„Die hohe Variantenvielfalt unseres Fertigungsportfolios erfordert eine agile Lösung, die sich schnell an neue Anforderungen anpassen lässt. Mit dem schlüsselfertigen TAWERS-System von Panasonic konnten wir unsere Produktivität deutlich steigern, was sich spürbar auf unseren täglichen Betrieb auswirkt", sagt Mike Pawlik, Betriebsleiter von N&S Schweißtechnik.

Lesen Sie die Fallstudie hier: https://eu.connect.panasonic.com/gb/en/case-studies/flexible-robotic-welding-solution-maximum-product-diversity-contract-manufacturing

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.