O-Cyte 1 vereint CBC-Untersuchungen und überprüfbare Zellbilder mit skalierbarem Durchsatz und einem servicefreundlichen Design.
DÜSSELDORF, Deutschland, 28. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Da die KI-gestützte Zellmorphologieanalyse zunehmend Einzug in die hämatologische Routinediagnostik hält, benötigen Labore mehr als nur eine automatisierte Zellklassifizierung. Zellbilder müssen für die fachliche Begutachtung verfügbar sein, während die Analysegeräte zudem den täglichen Anforderungen an Untersuchung und Wartung gerecht werden müssen. Auf der MEDICA 2026 wird Ozelle den O-Cyte 1 in den Mittelpunkt stellen – einen automatisierten Hämatologieanalysator, der AI × CBM (Complete Blood Morphology) mit skalierbarem Durchsatz und servicefreundlicher Technik kombiniert.

Der Internationale Rat für Standardisierung in der Hämatologie (ICSH) hat auf seiner Generalversammlung vom 14. bis 15. Oktober ein neues Projekt zur Standardisierung der digitalen Morphologie genehmigt. Die Initiative unterstreicht die Bedeutung von Verifizierung, Reproduzierbarkeit und Qualitätssicherung in der digitalen Morphologie.
O-Cyte 1 führt CBC-Untersuchungen mit einer 7-fach-Differenzierung der Leukozyten durch und integriert dabei hochauflösende Zellbildgebung und KI-gestützte Klassifizierung in ein und demselben Analysegerät. Die Zellbilder werden mit den numerischen Ergebnissen verknüpft, sodass Laborfachkräfte bei Bedarf visuelle Belege einsehen können. Dieser Ansatz spiegelt die Vision von Ozelle für die vierte Generation der hämatologischen Analyse wider: die Morphologieauswertung über routinemäßige hämatologische Arbeitsabläufe hinweg konsistenter, überprüfbarer und skalierbarer zu gestalten.
Zur Unterstützung des täglichen Laborbetriebs ist der O-Cyte 1 auf schwankende Arbeitsauslastungen und routinemäßige Wartungsanforderungen ausgelegt. Ein Einzelanalysator liefert bis zu 60 Tests pro Stunde, während eine Kaskade aus sechs Einheiten bis zu 360 Tests pro Stunde erreicht. Das integrierte Reagenzienkit und die wichtigsten, mit Flüssigkeit in Kontakt kommenden Komponenten, die in Verbrauchsmaterialien untergebracht sind, vereinfachen die Handhabung der Reagenzien und reduzieren den routinemäßigen Wartungsaufwand. Integrierte Selbsttests und austauschbare Module erleichtern die Fehlererkennung und Wartung.
Für IVD-Vertriebsunternehmen ermöglichen skalierbare Konfigurationen die Versorgung von Laboren mit unterschiedlichen Testvolumina und bieten einen Weg für zukünftige Kapazitätserweiterungen. Ein vereinfachtes Reagenzienmanagement und der modulare Aufbau können zudem den laufenden technischen Support und den Kundendienst erleichtern.
Auf der MEDICA wird Ozelle außerdem den EHBT-75 vorstellen, der 7-Diff-Hämatologie mit Zellbildgebung und Morphologieanalyse kombiniert, sowie den EHBT-50, der Hämatologie, Immunoassay und Trockenbiochemie in einer kompakten Plattform vereint. Besucher können zudem „Open Dx" kennenlernen, die AI Workbench von Ozelle zur KI-gestützten Überprüfung von Befundberichten und zum Austausch von Ergebnissen.
Besuchen Sie Ozelle auf der MEDICA 2026 vom 16. bis 19. November in Halle 1, Stand D63, Messe Düsseldorf, um die Systeme aus erster Hand zu erkunden und Möglichkeiten einer Vertriebspartnerschaft zu besprechen.
Informationen zu Ozelle
Ozelle wurde 2014 im Silicon Valley gegründet und entwickelt KI-gestützte Hämatologie- und integrierte Diagnosesysteme für die Human- und Veterinärmedizin. Die Technologie des Unternehmens kombiniert Zellbildgebung und intelligente Analyse in Geräten, die für den täglichen klinischen Einsatz konzipiert sind.
www.ozellemed.com
info@ozellepoct.com
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Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.
Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.
Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.
Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.