Orqa signs teaming agreement with Red River Army Depot to boost UAS Manufacturing

16.03.2026

OSIJEK, Croatia, March 16, 2026 /PRNewswire/ -- Orqa has entered into a groundbreaking teaming agreement with Red River Army Depot in Texarkana, Texas, representing a significant step in advancing the U.S. Army's rapidly expanding organic small Unmanned Aircraft System (sUAS) manufacturing capacity.

Red River Army Depot, Texas, US.

The agreement also strengthens Orqa's recently announced Global Manufacturing Program.

This agreement builds on Orqa's longstanding engagement with the Department of War and reflects a shared commitment to supporting the Army's broader modernization efforts.

The recently signed National Defense Authorization Act represents a national effort to expand unmanned systems production capacity within existing Army depots. Orqa's role in this initiative builds on the company's established record of delivering advanced sUAS technologies and supporting operational requirements across multiple theaters.

The teaming agreement marks a significant step in Orqa's continued partnership with the U.S. military. It reinforces Orqa's position as a trusted provider of unmanned systems and components, including recent authorizations that enable the company to support Army programs in Europe.

Through this collaboration, Orqa plans to contribute to strengthening domestic production of unmanned systems. As Orqa expands its role in U.S. manufacturing, the increased production activity may also support growth within the company's operations. "Made in America" Orqa platforms will be available to U.S. military customers and may also support allied nations through established security cooperation channels.

Srdjan Kovacevic, co-founder and CEO of Orqa, said, "We're thankful for the opportunity to contribute to the increase of U.S. drone manufacturing capability. The resulting boost in capacity will add to the production we can already achieve at our headquarters, a figure that will grow significantly as our Global Manufacturing Partnership Program comes online throughout the year. This agreement is a clear vote of confidence in Orqa, our capabilities, and our products."

About Orqa

Orqa is Europe's leading drone technology company, designing and manufacturing advanced FPV and unmanned aerial systems in Croatia. Our fully vertically integrated operations, from design to production, enable complete supply chain independence and performance optimization competitors cannot match. With 100,000 products delivered in 2024 and customers across 50+ countries, we're redefining aerial robotics for defense and enterprise clients worldwide.

About Red River Army Depot

Established in August 1941, Red River Army Depot provides manufacturing, remanufacturing, and repair services for a wide range of joint service military vehicles and components. The depot sustains readiness, supports America's warfighters, strengthens partnerships with allied nations, and deploys expeditionary teams worldwide.

 

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Red River Army Depot base will manufacture Orqa drones for the US military.

 

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Nach den Bränden von Harz und Gohrischheide: Was sich im Katastrophenschutz geändert hat

16.03.2026


Ein Jahr nach mehreren großflächigen Waldbränden in Ostdeutschland gehen die Länder mit ausgebauten Kapazitäten in die neue Saison. In Thüringen hatten Einsatzkräfte im Sommer 2025 gegen ein Feuer bislang unbekannten Ausmaßes gekämpft, zeitweise galt der Katastrophenfall. In der sächsischen Gohrischheide stießen Feuerwehren wegen alter Munition im Boden an physische Grenzen, während im Harz bereits 2024 Bundeswehr-Hubschrauber über Wochen im Einsatz waren – über die Kosten in Millionenhöhe wird noch gestritten. Forstleute sprechen nun von der ersten Hochrisikophase des Jahres.

Seit dem 1. März veröffentlichen die Forstverwaltungen in Sachsen, Sachsen‑Anhalt und Thüringen wieder täglich die Waldbrandgefahrenstufen. Lokal wurde bereits Stufe drei (mittlere Gefahr) und teilweise Stufe vier (hohe Gefahr) erreicht, bevor Niederschläge die Lage vorübergehend entspannten. Fachleute verweisen darauf, dass sich das Brandrisiko zunehmend ins Frühjahr verlagert: Steigende Temperaturen treffen auf Vegetation, die vielerorts noch im „Winterschlaf“ ist. Bei Sonne und Wind können sich Brände rasch entwickeln – häufig ausgelöst durch unvorsichtige Waldbesucher.

Der Hydrologe Andreas Marx vom Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erwartet die kritischste Phase allerdings im Sommer. Erst wenn sich über mehrere Monate Trockenheit aufbaut, steige das Risiko, dass Feuer sich schnell ausbreiten und schwerer löschen lassen. Die Erfahrung aus Thüringen 2025 zeigt, wie stark Wasserlogistik zum Engpass werden kann: Tanklöschfahrzeuge mussten teils weite Strecken zurücklegen, kilometerlange Schlauchleitungen wurden verlegt, Landwirte unterstützten mit eigenen Fahrzeugen. Der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt verweist inzwischen auf zusätzliche Ausrüstung wie Faltbehälter mit bis zu 30.000 Litern Wasser und geländegängige Pick-ups mit Waldbrandmodulen.

Thüringen stockt seinen Fuhrpark für den Katastrophenschutz deutlich auf. Das Innenministerium beschafft in diesem Jahr sechs Großtanklöschfahrzeuge mit jeweils 10.000 Litern Löschwasservolumen. Drei davon gingen bereits im Januar an die Kreise Hildburghausen, Kyffhäuser und Sonneberg. Bis 2030 sollen darüber hinaus 16 weitere Tanklöschfahrzeuge mit jeweils 3.000 Litern Wasserkapazität bestellt werden. In Sachsen bleibt die munitionsbelastete Gohrischheide ein zentrales Risiko. „Wir können nicht überall hinfahren, wo es brennt“, beschreibt Sachsenforst-Sprecher Marco Horn die Lage. Politisch rückt daher die Frage in den Fokus, ob belastete Flächen zumindest teilweise geräumt werden können. In einer laufenden Risikoanalyse wird zudem die Option eines gepanzerten unbemannten Löschfahrzeugs geprüft.

Zur Stärkung der Schlagkraft an sensiblen Standorten hat Sachsen ein Großtanklöschfahrzeug mit 10.000 Litern Wasser in Priestewitz stationiert, von wo aus mehrere Naturschutzgebiete gut erreichbar sind. Laut Innenministerium sind bis Ende 2025 insgesamt vier geländegängige Kommandowagen, 15 speziell für Waldbrände ausgerüstete Tanklöschfahrzeuge sowie sechs Großtanklöschfahrzeuge angeschafft worden. Perspektivisch sollen außerdem drei neue Hubschrauber der Landespolizei bereitstehen, die deutlich leistungsfähiger sein sollen als die bisherigen Modelle. Die ostdeutschen Länder setzen damit verstärkt auf mobile Löschwasservorräte, verbesserte Erreichbarkeit abgelegener Waldgebiete und technische Aufrüstung, um die erwarteten längeren Trockenphasen und steigenden Waldbrandgefahren in den kommenden Jahren besser abzufedern.