Strategische Partnerschaft zum Ausbau der vertrauenswürdigen Cloud in Europa mit einer Hybridarchitektur für sichere KI in großem Maßstab
WATERLOO, Ontario, 13. April 2026 /PRNewswire/ -- OpenText™ (NASDAQ/TSX: OTEX), ein weltweit führender Anbieter von Datenmanagementlösungen für Unternehmens-KI, gab heute eine strategische Partnerschaft mit S3NS bekannt, einem Zusammenschluss von Thales, einem führenden französischen Anbieter von Cybersicherheitslösungen in Europa, und Google Cloud. Ziel ist es, europäischen Unternehmen eine vertrauenswürdige Cloud-Plattform auf Basis der Google Cloud-Technologie zur Verfügung zu stellen, die den höchsten Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in Frankreich entspricht und strenge Vorgaben hinsichtlich Datenstandort, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie betrieblicher Kontrollen gewährleistet.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird von Frankreich aus eine hybride, vertrauenswürdige Cloud-Architektur für Europa bereitgestellt, die es Unternehmen ermöglicht, ihre sensibelsten Daten-Workloads in einer lokal verwalteten Umgebung zu belassen und gleichzeitig Cloud-Dienste von Hyperscalern für nicht sensible Workloads, Innovationen und Skalierung sicher zu nutzen.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, die vollständige Interoperabilität mit globalen Cloud-Plattformen zu gewährleisten, sodass französische und europäische Organisationen weiterhin von den Innovationen der Hyperscaler profitieren und gleichzeitig die lokalen regulatorischen Anforderungen erfüllen können.
Die vertrauenswürdigen Cloud-Funktionen von OpenText und S3NS erfüllen strenge regulatorische und betriebliche Anforderungen. Dabei nutzen sie die Betriebs- und Sicherheitserfahrung von OpenText bei der Bereitstellung von Cloud-Umgebungen auf Regierungsniveau in verschiedenen Rechtsräumen – darunter FedRAMP-zugelassene, IRAP-geprüfte und an Protected B angepasste Bereitstellungen – und basieren auf der S3NS SecNumCloud-zertifizierten Plattform PREMI3NS, um ein hybrides, vertrauenswürdiges Cloud-Angebot zu schaffen, das speziell auf die regulatorischen und rechtlichen Anforderungen Frankreichs zugeschnitten ist. Dies ermöglicht es Unternehmen in stark regulierten Branchen, beispielsweise solchen, die sensible Bürger-, Patienten- oder Finanzdaten verwalten, Cloud-Dienste zu nutzen und dabei die vollständige Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie die volle Kontrolle zu gewährleisten.
Da im Laufe der Zeit weitere Lösungen auf ihre Aufnahme hin geprüft werden sollen, wird das anfängliche hybride, souveräne Angebot Folgendes umfassen:
„Daten-Governance und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sind für regulierte Unternehmen die Grundlage für digitales Vertrauen", sagte Shannon Bell, Leiterin für Digitales und Informationstechnologie bei OpenText. „In ganz Europa suchen Unternehmen nach Innovationslösungen, die Souveränität und Kontrolle gewährleisten. OpenText wird diesem Bedarf gerecht, indem es die Innovationskraft von Hyperscalern mit einem unabhängig gesteuerten Betriebsmodell verbindet. So erhalten Kunden das nötige Vertrauen, um ihre Systeme zu modernisieren und gleichzeitig ihre Daten, Zugriffsrechte und Betriebsabläufe sicher unter regionaler Kontrolle zu halten."
Informationen zu S3NS
S3NS ist das Ergebnis einer Allianz zwischen Thales, dem französischen Marktführer im Bereich Cybersicherheit in Europa, und Google Cloud, einem weltweit führenden Anbieter von Cloud-Technologien, der sich der Förderung von Innovationen verschrieben hat. S3NS bietet öffentlichen Einrichtungen und privaten Unternehmen, die ihre sensibelsten Daten noch besser schützen möchten, hochsichere Public-Cloud-Lösungen, die ihnen den Übergang zu einer vertrauenswürdigen Cloud erleichtern, die die Kriterien des ANSSI-SecNumCloud-Standards erfüllt. S3NS ist ein französisches Unternehmen, das sich vollständig im Besitz von Thales befindet.
Informationen zu OpenText
OpenText™ ist ein weltweit führender Anbieter von Datenmanagement für KI in Unternehmen und hilft Unternehmen, ihre Daten zuverlässig zu schützen, zu verwalten und zu aktivieren. Unsere Technologien verwandeln Daten in Informationen mit Kontext, die die Wissensbasis für KI in Unternehmen bilden. Weitere Informationen finden Sie unter www.opentext.com.
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Der Trinkgetränkehersteller Capri-Sun verschärft seine Auseinandersetzung mit der Europäischen Union um den Einsatz von Plastikstrohhalmen – obwohl eine aufwendig beworbene Online-Petition klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Statt der anvisierten einen Million Unterschriften kamen innerhalb von rund eineinhalb Jahren auf der Plattform Change.org weniger als 169.000 zustande. Das Unternehmen bewirbt die Petition nach eigenen Angaben inzwischen nicht mehr aktiv, hält an dem Ziel einer Rückkehr zum Plastiktrinkhalm aber fest.
Ausgelöst wurde der Konflikt durch das seit 2021 geltende EU-Verbot für Einwegplastikprodukte wie Trinkhalme. Capri-Sun musste daraufhin seine klassischen Trinkbeutel auf Papierstrohhalme umstellen, die in Plastik verpackt an den Beuteln befestigt werden. Seitdem reißen die Beschwerden von Kundinnen und Kunden nach Unternehmensangaben nicht ab: Die Papierhalme ließen sich schlechter in die Folie stechen, würden beim Trinken weich und sorgten für einen wahrnehmbaren Papiergeschmack. Capri-Sun hat das Design der Papierhalme zwar mehrfach überarbeitet, sieht die Probleme damit aber offenbar nicht gelöst.
Strategisch setzt der Hersteller nun auf einen technischen Ansatz: Capri-Sun strebt an, künftig sowohl Trinkbeutel als auch Strohhalm aus demselben Kunststoff, Polypropylen, zu fertigen. Das Unternehmen argumentiert, ein einstoffliches System verbessere die Recyclingfähigkeit, weil Beutel und Röhrchen gemeinsam dem gleichen Stoffkreislauf zugeführt werden könnten. Man befinde sich dazu in einem „konstruktiven Austausch“ mit der EU-Kommission, wie Capri-Sun betont. Die Brüsseler Behörde bestätigt Gespräche und verweist darauf, dass das Einwegplastikverbot bis kommendes Jahr überprüft werde. Parallel arbeitet die EU an einer neuen Verpackungsverordnung mit stärkeren Vorgaben zur Recyclingfähigkeit.
Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen reagieren kritisch auf die Vorstöße des Unternehmens und verweisen auf die massive Umweltverschmutzung durch Einwegplastik, die ursprüngliche Grundlage des EU-Verbots. Die Deutsche Umwelthilfe warnt unter anderem vor Mikroplastik in Nahrungsketten. Capri-Sun wiederum sieht sich im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Vorgaben, Umweltbedenken und Kundenerwartungen – und versucht, das Verbot nicht grundsätzlich infrage zu stellen, sondern über das Recyclingargument eine Ausnahme oder Anpassung der Regeln zu erreichen. Ob der Polypropylen-Ansatz Brüssel überzeugt, dürfte sich im Zuge der laufenden Überprüfung des Einwegplastikrahmens entscheiden.