WIEN, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Der OPEC-Fonds für internationale Entwicklung (der OPEC-Fonds) startet die Initiative für wirtschaftliche Stabilität, Handel und Widerstandsfähigkeit (E-STAR), einen Finanzierungsrahmen in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar, um Partnerländer bei der Bewältigung des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks im Zusammenhang mit Energie-, Rohstoff- und Handelsunterbrechungen zu unterstützen.

Im Zeitraum von 2026 bis 2028 wird E-STAR schnelle, bedarfsorientierte Unterstützung leisten, um die Länder bei der Aufrechterhaltung grundlegender Dienstleistungen, der Sicherung wichtiger Importe, dem Schutz von Entwicklungsfortschritten und der Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Schocks zu unterstützen.
Der Präsident des OPEC-Fonds, Dr. Abdulhamid Alkhalifa, sagte: „Viele unserer Partnerländer stehen unter unmittelbarem Druck durch höhere Kosten, strengere Finanzierungsbedingungen und Unterbrechungen wichtiger Handelsströme. E-STAR ist so konzipiert, dass es schnell reagiert, wo es am wichtigsten ist: Sie helfen den Ländern, wichtige Dienstleistungen aufrechtzuerhalten, die Versorgung zu sichern und ihre Entwicklungsprioritäten zu verfolgen. In einer Zeit der Unsicherheit geht es darum, praktische Unterstützung zu leisten und die Partnerschaft zu stärken".
Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten verstärken den Druck auf die Energie- und Rohstoffmärkte sowie auf die internationalen Handelsströme, was zu Inflation, höheren Importkosten und strengeren Finanzierungsbedingungen beiträgt. In vielen Entwicklungsländern belasten diese Belastungen bereits die Haushalte, Handelsbilanzen und Wachstumsaussichten.
Die Initiative E-STAR konzentriert sich auf drei Schwerpunktbereiche:
Informationen zum OPEC-Fonds
Der OPEC-Fonds wurde 1976 mit einem bestimmten Ziel gegründet: Entwicklung voranzutreiben, Gemeinschaften zu stärken und Menschen zu befähigen. Unsere Arbeit ist auf den Menschen ausgerichtet und konzentriert sich auf die Finanzierung von Projekten zur Deckung grundlegender Bedürfnisse wie Ernährung, Energie, Infrastruktur, Beschäftigung (insbesondere in Bezug auf KKMU), sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, Gesundheitsversorgung und Bildung. Bis heute hat der OPEC-Fonds mehr als 32 Milliarden US-Dollar für Entwicklungsprojekte in über 125 Ländern mit geschätzten Gesamtprojektkosten von mehr als 240 Milliarden US-Dollar bereitgestellt. Der OPEC-Fonds wird von Fitch mit AA+/Ausblick stabil und von S&P mit AA+, Ausblick stabil bewertet. Unsere Vision ist eine Welt, in der nachhaltige Entwicklung für alle Wirklichkeit ist.
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Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.
Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.
Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.
Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.