NYSE Content Update: Intercontinental Exchange Joins Anthropic's Project Glasswing

03.06.2026

NYSE issues a midday advisory direct from the trading floor.

NEW YORK, June 3, 2026 /PRNewswire/ -- The New York Stock Exchange (NYSE) provides a midday update directly from the NYSE Trading Floor. Access today's midday update for market insights as trading continues.

Ashley Mastronardi delivers the midday update on June 3rd

  • NYSE-parent company Intercontinental Exchange (NYSE: ICE) announced that it's part of Anthropic's cybersecurity initiative, Project Glasswing, deploying Claude Mythos Preview across its global infrastructure.
    • The model is being integrated across ICE's exchanges, clearinghouses, data services, and mortgage technology platform.
  • ICE is leveraging the initiative to strengthen cybersecurity by identifying and remediating vulnerabilities before they can be exploited using emerging AI capabilities.
  • ICE President Ben Jackson said the effort enhances the security and resilience of critical market infrastructure.
    • "We're advancing the use and sophistication of AI across our cybersecurity in a manner that is secure, auditable, and designed for regulated industries."
  • NYSE President Lynn Martin said, "Working with Anthropic on Project Glasswing, we are advancing our technology-forward innovations while protecting the integrity of our state-of-the-art infrastructure powering the global capital markets."

For market insights and more information download the NYSE TV App: TV.NYSE.com 

NYSE Logo

Video - https://mma.prnewswire.com/media/2994434/Intercontinental_Exchange_Anthropic_Project_Glasswing.mp4

Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2581322/6002135/New_York_Stock_Exchange_Logo.jpg

 

Cision View original content:https://www.prnewswire.co.uk/news-releases/nyse-content-update-intercontinental-exchange-joins-anthropics-project-glasswing-302790498.html

Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.