Chloe wandelt internationale Präsenz in langfristiges kommerzielles Wachstum um
PARIS, 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Am 29. September 2026 präsentierte die chinesische Designermarke NOTHING NINE im Rahmen der Paris Fashion Week ihre Frühjahr/Sommer-Kollektion 2027 in der Salle d'Honneur im Les Invalides. Im Anschluss an die Show betonte Gründerin und Kreativdirektorin Chloe, wie wichtig es sei, internationale Bekanntheit in eine nachhaltige Nachfrage umzuwandeln.

Die Marke verzeichnete von 2024 bis 2025 ein Umsatzwachstum von 100 % im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von einem weiteren Anstieg um 200 % im Jahr 2026 bis heute. Im Anschluss an die Pariser Modenschau stieg der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 300 %, während die Anfragen von Einkäufern aus dem Ausland während der Show und in den folgenden zwei Monaten um 60 % zunahmen. Eine italienische High-End-Multibrand-Boutique hat bereits Nachbestellungen aufgegeben.
Das internationale Feedback prägt das Produkt selbst. Das Team hat nach Anproben mit europäischen Kunden die Schulterlinien, die Kleiderlängen und die Proportionen zwischen Taille und Hüfte verfeinert, dabei jedoch die unverwechselbaren Farben und Silhouetten beibehalten. Für die Pariser Kollektion benötigten mehrere Handarbeitende 14 bis 16 Tage, um eine Jacke mit goldenen Fransen fertigzustellen, die gemeinsam mit dem italienischen Textilspezialisten LUIGI VERGA entwickelt wurde.
Mit Blick auf die Zukunft plant NOTHING NINE zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 Präsentationen im Atelier-Stil in Europa und Los Angeles. Das Ziel ist es, bis Ende 2027 mindestens acht feste Multibrand-Einzelhandelspartner in Europa und Nordamerika zu gewinnen. Für Chloe bedeutet Internationalisierung nicht nur, gesehen zu werden, sondern auch, immer wieder ausgewählt zu werden.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/nothing-nine-die-eigentliche-bewahrungsprobe-beginnt-nach-paris-302919767.html
Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.