Mosambiks Präsident besucht Zoomlion Smart Industrial City während Staatsbesuch in China

24.04.2026

CHANGSHA, China, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Mosambiks Präsident Daniel Francisco Chapo besuchte am 16. April die Fertigungsanlagen des chinesischen Herstellers von Schwermaschinen Zoomlion. Der Besuch markierte den ersten Tag eines einwöchigen Staatsbesuchs in China, mit dem das afrikanische Land die Entwicklung seiner Infrastruktur und Landwirtschaft beschleunigen will.

Chapo, der zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt im Jahr 2025 nach China reiste, wurde in der Smart Industrial City von Zoomlion in Changsha vom Vorsitzenden und Geschäftsführer Zhan Chunxin empfangen, wo er sich die automatisierten Montagelinien für Bagger sowie eine Reihe von Landmaschinen wie Elektrotraktoren, hybride und vollelektrische Mähdrescher sowie Reispflanzmaschinen ansah.

Das Unternehmen veranstaltete zudem Live-Demonstrationen, um die Präzision seiner intelligenten Systeme zu zeigen. Dabei stapelte ein Bagger Becher, während ein Kompaktlader eine choreografierte Vorführung absolvierte.

Chapo sagte, Mosambik habe in Zoomlion genau die Lösungen gefunden, die das Bau- und Infrastrukturprogramm des Landes brauche. Er verwies darauf, dass sich das Land in einer groß angelegten Entwicklungsphase befinde, die Straßen, Brücken, Gebäude und die allgemeine Infrastruktur umfasse.

Die Landwirtschaft macht rund ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts des Landes aus und beschäftigt den Großteil der Erwerbsbevölkerung. Damit bleibt die Mechanisierung eine dauerhafte Priorität für die wirtschaftliche Entwicklung.

Das Landwirtschaftsministerium des Landes führte zwei Tage später ein separates Gespräch mit Zoomlion, um den Bedarf an Landmaschinen zu erörtern.

Mosambik befindet sich in einer Entwicklungsphase, die eng mit den langfristigen Stärken von Zoomlion im Bereich Bau- und Landmaschinen übereinstimmt. Dank seiner langjährigen Erfahrung in der Produktentwicklung, Fertigung und internationalen Marktexpansion ist das Unternehmen gut aufgestellt, um ein breites Spektrum an Infrastruktur- und Mechanisierungsanforderungen zu unterstützen.

Das in Hongkong börsennotierte Unternehmen Zoomlion meldete für 2025 einen internationalen Umsatz von 30,5 Milliarden Yuan (4,4 Milliarden US-Dollar). Das entsprach rund 59 % des Gesamtumsatzes und einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 52 % in den vergangenen vier Jahren. Der Umsatz bei Erdbewegungsmaschinen stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 45 %.

Im Werk in Changsha werden auf gemeinsamen Montagelinien mehr als 100 Baggermodelle gefertigt. Im Durchschnitt läuft dort alle sechs Minuten ein Bagger vom Band, während ein vollständiger Fertigungszyklus vom Rohstahl bis zum fertigen Produkt 6,5 Tage dauert.

Der Besuch spiegelt das wachsende internationale Interesse an Maschinenherstellern wider, die vielfältige Anforderungen im Bau- und Landwirtschaftsbereich bedienen können, während die Infrastrukturinvestitionen in den Schwellenmärkten weiter zunehmen.

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Sprit wird wieder zum Inflationstreiber: E10 und Diesel deutlich über Vorkriegsniveau

30.04.2026

Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen kurz vor dem Start des staatlichen Tankrabatts wieder spürbar an. Nach einer längeren Phase sinkender oder stabiler Tarife hat sich der Aufwärtstrend über das vergangene Wochenende verfestigt. Nach Daten des ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Folge. Mitte der Woche hatte der Preis noch rund 4 Cent darunter gelegen.

Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum noch deutlicher. Innerhalb von vier Tagen stieg der bundesweite Tagesdurchschnitt um 6,8 Cent auf 2,195 Euro je Liter. Damit kostet E10 derzeit rund 32 Cent mehr als vor Kriegsbeginn in der Ukraine, Diesel liegt sogar 45 Cent darüber. Gleichwohl bewegen sich die aktuellen Werte noch unter den Höchstständen rund um Ostern, als die Preise für beide Sorten deutlich stärker ausschlugen.

Marktbeobachter verweisen auf den Ölpreis als wichtigen Treiber der jüngsten Entwicklung. Der internationale Rohölmarkt steht wieder stärker unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen zugenommen haben. Insbesondere die Schiffsblockade an der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat die Notierungen für Rohöl zuletzt nach oben getrieben und damit die Kostenbasis für Raffinerien und Mineralölgesellschaften erhöht.

Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet der jüngste Anstieg, dass die erwartete Entlastung an der Zapfsäule durch den ab 1. Mai vorgesehenen Tankrabatt begrenzt sein könnte. Beim Diesel, für den der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichten will, zeichnet sich ab, dass der Preis trotz Entlastung wohl oberhalb von 2 Euro je Liter bleiben dürfte. Angesichts der hohen Volatilität am Ölmarkt und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt jedoch offen, ob sich der aktuelle Aufwärtstrend fortsetzt oder die Preise in den kommenden Wochen erneut drehen.