HO CHI MINH CITY, Vietnam, 29. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Das Mia Saigon wurde im MICHELIN Guide 2026 mit einem MICHELIN Key ausgezeichnet und gehört damit zu den 21 Hotels in Vietnam und nur drei in Ho Chi Minh City, die diese Auszeichnung erhalten haben.
Der 2024 eingeführte Schlüssel, das Hoteläquivalent zum MICHELIN-Stern, wird nach anonymen Aufenthalten von MICHELIN-Inspektoren verliehen, die Architektur und Inneneinrichtung, Qualität und Beständigkeit des Service, Persönlichkeit und Charakter, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie den Beitrag eines Hotels zu seiner Umgebung bewerten. Hotels können sich nicht dafür bewerben. Weltweit besitzen derzeit 2.832 Hotels das Key-Siegel.

Diese Auszeichnung sticht in einer Auswahl hervor, die größtenteils von internationalen Hotelgruppen dominiert wird. Das Mia Saigon ist im Besitz von Vietnamesen, wird von ihnen geleitet und geführt und ist Teil der Mia Luxury Collection, einer einheimischen Gruppe von Boutique-Hotels.
"Mia Saigon wurde als ein Zuhause am Fluss geschaffen, wo jeder Gast mit Namen bekannt ist", sagte Frau Trinh Tran, Hotelmanagerin. "Als vietnamesisches Team bringen wir die Herzlichkeit unserer Gastfreundschaft in jeden Aufenthalt ein. Wir fühlen uns geehrt, dass der Guide MICHELIN diesen Geist gewürdigt hat."
Die Gäste können alternativ zum Straßenverkehr mit dem hoteleigenen Shuttleboot auf dem Saigon-Fluss anreisen. Was die Gäste erwartet, ist ein Haus mit 53 Zimmern, das sich an indochinesischem Design und der Romantik der Art-Deco-Ära Saigons orientiert. Die Zimmer und Suiten sind in den Farben von vier Edelsteinen gehalten – Citrin, Rubin, Saphir und Smaragd – und jedes Zimmer hat einen privaten Balkon mit Blick auf den Fluss oder die Gärten.

Die Kunst verleiht dem Haus seinen Charakter. Überall im Gebäude, von der Lobby am Flussufer bis zum Dach, sind vietnamesische Kunstwerke zu sehen, darunter Werke von Bùi Xuân Phái und Đỗ Xuân Doãn, Töpferwaren aus Chu Đậu und antike Keramiken, von denen die ältesten etwa 2000 Jahre alt sind. Jede Gästeetage beherbergt dann ihre eigene Sammlung, die aus Alltagsgegenständen des Vietnam des 20. Jahrhunderts zusammengestellt wurde: handgemalte Propagandaplakate, die nie gedruckt wurden, Buchumschläge, Briefmarken, Streichholzschachtelkunst, Ersttagsbriefe und Zeitschriften. Die Gäste können die gesamte Sammlung im Rahmen des hoteleigenen Kunstrundgangs erkunden.
Das Haus versammelt sich um The Living Room, das für seinen Nachmittagstee bekannt ist, während Kitchen by the River raffinierte vietnamesische und internationale Küche serviert und The Muse handgemachte Cocktails und Tapas ausschenkt. Das Ô Spa, ein Pool am Flussufer und üppige Gärten runden das Refugium ab.
Reservierungen sind unter miasaigon.com möglich.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.