MÜNCHEN, 16. März 2026 /PRNewswire/ -- Lucid Group, Inc. (NASDAQ: LCID), Hersteller der weltweit fortschrittlichsten softwaredefinierten Fahrzeuge und Technologien, gab heute die Unterzeichnung des Vertrags mit Wackenhut als erstem Einzelhandelspartner in Europa bekannt. Die traditionsreiche, familiengeführte Automobilhandelsgruppe mit Hauptsitz in Nagold wird ab dem 30. März 2026 das gesamte Fahrzeugportfolio von Lucid in ihren Räumlichkeiten in Baden-Baden verkaufen und warten, wobei Stuttgart im Sommer hinzukommt. Zusätzliche Wackenhut-Einrichtungen werden den Servicebetrieb unterstützen, die regionale Abdeckung ausweiten und den Lucid-Kunden zusätzliche Servicezugänglichkeit als Erweiterung des von Lucid direkt betriebenen Vertriebs- und Servicenetzes im Land bieten.

Die hybride Einzelhandelsstrategie von Lucid zielt darauf ab, das Direct-to-Consumer-Modell durch einen unabhängigen Einzelhandelspartner zu ergänzen. So ist das Unternehmen in der Lage, seine Präsenz zu erweitern und gleichzeitig ein erstklassiges Kundenerlebnis zu gewährleisten. Diese Partnerschaft stellt einen bedeutenden Meilenstein in der globalen Entwicklung von Lucid dar und ist ein entscheidender und kosteneffizienter Ansatz für die europäische Expansion, der gleichzeitig die Einnahmebasis des Unternehmens weiter diversifiziert.
Vom Direktvertrieb zu einem hybriden Einzelhandelsnetz
Seit dem Markteintritt in Europa hat Lucid mit einem Direktvertriebsmodell gearbeitet. In Deutschland sorgen die Lucid Studios in München, Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg sowie mehrere Lucid Service Center und Mobile Service Hubs für Wartung, Reparaturen und Kundenbetreuung vor Ort. Im Rahmen des neuen Hybridmodells behält Lucid die Verantwortung für die Markenpositionierung und die Preisstruktur, während die Partner die regionalen Vertriebs- und Serviceaktivitäten verwalten.
„Wir treten in die nächste Phase von Lucids Entwicklung in Europa ein und freuen uns, diese neue Vertriebsstrategie mit Wackenhut zu starten, einem Partner, der unsere Ambitionen teilt, das Wachstum von Lucid in einem unserer wichtigsten Märkte, Deutschland, aktiv voranzutreiben", sagte Lawrence Hamilton, President Europe bei Lucid. „Jetzt, da wir zwei preisgekrönte Fahrzeuge zur Verfügung haben, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um unsere Vertriebs- und Servicekapazitäten durch Partnerschaften mit hervorragenden und erfahrenen Händlern wie Wackenhut zu erweitern. Wir freuen uns darauf, das Lucid-Erlebnis in naher Zukunft noch mehr Fahrern in Europa zugänglich zu machen."
„Für uns bedeutet Innovation seit jeher mehr als Fortschritt, sie bedeutet Verantwortung. Verantwortung, sich zu verbessern, neu zu denken und sich ständig weiterzuentwickeln", so Ernst-Jürgen Wackenhut, CEO von Wackenhut. „Deshalb schließen wir uns mit Lucid zusammen, einer Marke, die aus der Innovation heraus entstanden ist. Wir kommen aus unterschiedlichen Verhältnissen, aber uns verbindet eine gemeinsame Vision und ein gemeinsames Ziel: Wir fahren in die gleiche Richtung, auf einer Spur in die Zukunft der Mobilität."
Wackenhut ist eine der etabliertesten Premium-Händlergruppen in der Region, bekannt für ihre starke Kundenorientierung und langjährige Präsenz mit 11 Standorten in ganz Baden-Württemberg. Mit seinen EV-fähigen Einrichtungen und zertifizierten Hochspannungstechnikern ist das Unternehmen ein idealer Partner für die europäische Expansion von Lucid.
Weitere Informationen zu Lucid Motors und dessen Produkte finden Sie auf der offiziellen Lucid-Website: https://lucidmotors.com/
Weitere Informationen über Wackenhut finden Sie auf der offiziellen Website: https://www.wackenhut.de/
Hochauflösende Bilder des Events und des Lucid Gravity finden Sie hier: https://assets.lucidmotors.com/transfer/ca4da7dca2732eda4beeade58a827ef83918d0f80c80dd2fdc1d2554ef7fb93b
Informationen zur Lucid Group
Lucid Group, Inc. (NASDAQ: LCID) ist ein Technologieunternehmen, das durch Innovation außergewöhnliche Mobilitätserlebnisse schafft, um die Welt voranzubringen. Die preisgekrönten Fahrzeuge des Unternehmens basieren auf Lucids firmeneigener Technologie und softwaredefinierten Fahrzeugarchitekturen und bringen Lucids „Compromise Nothing™"-Ansatz in die Premiumsegmente des globalen Automobilmarktes. Lucid entwirft und entwickelt seine Produkte im eigenen Haus und fertigt sie in seinen vertikal integrierten Werken in Arizona und Saudi-Arabien. Dies ermöglicht kontinuierliche Innovationen in den Bereichen Fahrzeuge, Software sowie fortschrittliche Fahrerassistenz- und Autonomiefunktionen.
Informationen zu Wackenhut
Die 1948 gegründete Premium-Automobilhandelsgruppe Wackenhut mit Hauptsitz in Nagold ist in Baden-Württemberg fest verwurzelt und befindet sich in Familienbesitz. Das Unternehmen betreibt mehrere Vertriebs- und Servicestandorte im Großraum Stuttgart und im Schwarzwald und ist bekannt für seine Kompetenz bei Premium-Automobilmarken. Die modernen Einrichtungen sind für den fortschrittlichen Service von Elektrofahrzeugen ausgestattet und verfügen über zertifizierte Hochspannungstechniker, die ein hochwertiges Kunden- und Besitzererlebnis gewährleisten.
Medienkontakt
Sebastian Michel
PR & Communications Manager Europe Lucid
preurope@lucidmotors.com
Camilla Jokisch
Senior PR Specialist Europe Lucid
preurope@lucidmotors.com


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Die ohnehin angeschlagene deutsche Chemieindustrie sieht sich durch den Krieg im Iran mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert und zieht die Reißleine beim Ausblick. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat seine Prognose für das laufende Jahr beziehungsweise für 2026 zurückgenommen. Zuletzt war der Verband noch von einer stagnierenden Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie und einem Rückgang der reinen Chemieproduktion um rund ein Prozent ausgegangen, was bei sinkenden Preisen ein Umsatzminus von etwa zwei Prozent bedeutet hätte. Angesichts wachsender Unsicherheiten sei eine verlässliche Vorausschau nicht mehr möglich, hieß es in Frankfurt.
Auslöser der neuen Nervosität ist die Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Seerouten für den globalen Rohstoff- und Energiehandel. Der Konflikt im Iran beeinträchtigt nach Einschätzung des VCI längst nicht nur Öl- und Gaslieferungen. Verbandschef Wolfgang Große Entrup warnt vor „ernsten, zunehmenden Versorgungsengpässen“ bei zentralen Vorprodukten wie Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel. Bereits jetzt gebe es erste Hinweise auf Störungen in internationalen Lieferketten, die sich bei einer längeren Dauer des Kriegs deutlich verstärken könnten.
Besonders exponiert ist die Düngemittel- und Grundstoffchemie. Rund 20 Prozent des weltweiten Ammoniakhandels passieren die Straße von Hormus, beim Schwefel laufen nach VCI-Angaben etwa 50 Prozent des Seehandels durch die Meerenge. Schwefel und Schwefelsäure gelten als Schlüsselkomponenten für Düngemittel und zahlreiche chemische Produkte. Hinzu kommt Helium: Etwa 40 Prozent des weltweiten Angebots stammen aus Katar. Die Chipindustrie, die Elektronikbranche, die Halbleiterfertigung und Luft- und Raumfahrtunternehmen äußern laut Große Entrup bereits erhebliche Sorgen über die Versorgungssicherheit.
Der Konflikt im Nahen Osten trifft eine Branche, die schon zuvor unter strukturellem Gegenwind litt. Hohe Energiepreise, Überkapazitäten auf den Weltmärkten und eine schwache Industriekonjunktur in Europa haben die deutsche Chemie in den vergangenen Jahren belastet. Nach Verbandsangaben wurden in Europa innerhalb von vier Jahren rund zehn Prozent der chemischen Produktionskapazitäten stillgelegt. Viele Unternehmen reagierten mit harten Sparprogrammen, beim Branchenprimus BASF etwa sollen zwischen Ende 2023 und Ende 2025 rund 4.800 Stellen wegfallen. 2025 verzeichnete die Chemie- und Pharmabranche mit 478.000 Beschäftigten einen Umsatzrückgang um 1,4 Prozent auf 219,6 Milliarden Euro und kämpfte mit Nachfrageschwäche sowie preisgünstiger Konkurrenz aus China.
Die Kombination aus geopolitischen Risiken, volatilen Rohstoffpreisen und schwacher Nachfrage setzt die strategische Planung der Unternehmen zunehmend außer Kraft. „Strategische Planung ist immer weniger möglich. Stattdessen fahren die Unternehmen auf Sicht“, sagt Große Entrup. Je länger der Iran-Krieg andauere, desto stärker drohten sich die Effekte auf Preise, Versorgungssicherheit und Investitionsentscheidungen zu verstärken. Für viele Betriebe sei die Grenze der Belastbarkeit in Sicht, warnt der VCI – eine rasche Trendwende für die deutsche Chemie ist vorerst nicht in Sicht.