Longsys Showcased AI-Driven Storage Solutions at Embedded World 2026

14.03.2026

NUREMBERG, Germany, March 13, 2026 /PRNewswire/ -- At Embedded World 2026, branded semiconductor memory enterprise Longsys(301308.SZ) demonstrated its integrated storage innovation capabilities and dual business model value under the theme "AI Storage for Embedded World".

Automotive-grade Portfolio Powers Intelligent Vehicles

With seven years of expertise in automotive-grade storage, Longsys has built comprehensive capabilities across chip R&D, packaging, and supply chain management. Addressing industry challenges in supply stability and cost control, the Company leverages its TCM (Technology-Contract Manufacturing) and PTM (Product Technology Manufacturing) models to deliver one-stop solutions.

The TCM model transforms short-term transactions into long-term contracts by integrating wafer resources, controllers, packaging, and testing across the entire supply chain—ensuring stable and reliable resource supply. The PTM model provides customized storage solutions, reducing customer validation costs and risks.

At the show, Longsys showcased its full AEC-Q100 qualified automotive portfolio, including:

  • Automotive-grade eMMC: Featuring self-developed WM6000 controller, up to 128GB capacity, compliant with Grade 2/3 standards
  • Automotive-grade UFS: Up to 256GB capacity with superior read/write performance for ADAS applications; future versions will integrate self-developed WM7400/7300/7200 controllers
  • Automotive-grade LPDDR4x: 4266Mbps data rate enhancing AI cockpit experiences with integrated ODT and DQS technology

AI Robot Solutions Enable Embodied Intelligence

Addressing growing demand in embodied intelligence, Longsys featured its AI Robot showcase area, highlighting high-speed storage medium mSSD and Lexar AI Storage Core solutions. The mSSD delivers chip-level quality with sequential read/write speeds up to 7400/6500 MB/s and 4K random read/write speeds up to 1000K/820K IOPS, supporting rapid AI model loading for robotics applications. The Lexar AI Storage Core inherits the key characteristics of mSSD while adding hot-swap functionality and targeted firmware optimizations for AI applications.

As AI Storage continues to evolve, Longsys is committed to powering the next generation of intelligent embedded systems.

About Longsys

Founded in 1999, Longsys(301308.SZ) is a globally leading branded semiconductor memory enterprise, integrating R&D, design, packaging and testing, manufacturing, and sales services. Longsys upholds the corporate vision of "Everything for memory".  With memory technology innovation at its core, Longsys provides high-end, flexible, and efficient full-stack customized services to global customers. For more information please visit https://www.longsys.com/, and follow Longsys on LinkedInFacebook and Twitter.

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Blockierte Straße von Hormus: Chemiebranche warnt vor Rohstoffengpässen

16.03.2026


Die ohnehin angeschlagene deutsche Chemieindustrie sieht sich durch den Krieg im Iran mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert und zieht die Reißleine beim Ausblick. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat seine Prognose für das laufende Jahr beziehungsweise für 2026 zurückgenommen. Zuletzt war der Verband noch von einer stagnierenden Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie und einem Rückgang der reinen Chemieproduktion um rund ein Prozent ausgegangen, was bei sinkenden Preisen ein Umsatzminus von etwa zwei Prozent bedeutet hätte. Angesichts wachsender Unsicherheiten sei eine verlässliche Vorausschau nicht mehr möglich, hieß es in Frankfurt.

Auslöser der neuen Nervosität ist die Blockade der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Seerouten für den globalen Rohstoff- und Energiehandel. Der Konflikt im Iran beeinträchtigt nach Einschätzung des VCI längst nicht nur Öl- und Gaslieferungen. Verbandschef Wolfgang Große Entrup warnt vor „ernsten, zunehmenden Versorgungsengpässen“ bei zentralen Vorprodukten wie Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel. Bereits jetzt gebe es erste Hinweise auf Störungen in internationalen Lieferketten, die sich bei einer längeren Dauer des Kriegs deutlich verstärken könnten.

Besonders exponiert ist die Düngemittel- und Grundstoffchemie. Rund 20 Prozent des weltweiten Ammoniakhandels passieren die Straße von Hormus, beim Schwefel laufen nach VCI-Angaben etwa 50 Prozent des Seehandels durch die Meerenge. Schwefel und Schwefelsäure gelten als Schlüsselkomponenten für Düngemittel und zahlreiche chemische Produkte. Hinzu kommt Helium: Etwa 40 Prozent des weltweiten Angebots stammen aus Katar. Die Chipindustrie, die Elektronikbranche, die Halbleiterfertigung und Luft- und Raumfahrtunternehmen äußern laut Große Entrup bereits erhebliche Sorgen über die Versorgungssicherheit.

Der Konflikt im Nahen Osten trifft eine Branche, die schon zuvor unter strukturellem Gegenwind litt. Hohe Energiepreise, Überkapazitäten auf den Weltmärkten und eine schwache Industriekonjunktur in Europa haben die deutsche Chemie in den vergangenen Jahren belastet. Nach Verbandsangaben wurden in Europa innerhalb von vier Jahren rund zehn Prozent der chemischen Produktionskapazitäten stillgelegt. Viele Unternehmen reagierten mit harten Sparprogrammen, beim Branchenprimus BASF etwa sollen zwischen Ende 2023 und Ende 2025 rund 4.800 Stellen wegfallen. 2025 verzeichnete die Chemie- und Pharmabranche mit 478.000 Beschäftigten einen Umsatzrückgang um 1,4 Prozent auf 219,6 Milliarden Euro und kämpfte mit Nachfrageschwäche sowie preisgünstiger Konkurrenz aus China.

Die Kombination aus geopolitischen Risiken, volatilen Rohstoffpreisen und schwacher Nachfrage setzt die strategische Planung der Unternehmen zunehmend außer Kraft. „Strategische Planung ist immer weniger möglich. Stattdessen fahren die Unternehmen auf Sicht“, sagt Große Entrup. Je länger der Iran-Krieg andauere, desto stärker drohten sich die Effekte auf Preise, Versorgungssicherheit und Investitionsentscheidungen zu verstärken. Für viele Betriebe sei die Grenze der Belastbarkeit in Sicht, warnt der VCI – eine rasche Trendwende für die deutsche Chemie ist vorerst nicht in Sicht.