RIGA, Lettland, 29. April 2026 /PRNewswire/ -- Am Donnerstag, den 23. April, fand in Warschau das lettisch-polnische Wirtschaftsforum statt, das von der lettischen Investitions- und Entwicklungsagentur (LIAA) organisiert wurde. Das Forum wurde vom lettischen Wirtschaftsminister Viktors Valainis eröffnet und brachte Wirtschaftsführer, politische Entscheidungsträger und Branchenexperten aus beiden Ländern zusammen, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken und neue Partnerschaften in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie im Energiesektor zu fördern.

Bei der Eröffnung des Forums betonte der lettische Wirtschaftsminister Viktors Valainis:
„Polen ist ein strategisch wichtiger Partner für Lettland - sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch. Unsere Zusammenarbeit beruht auf dem gemeinsamen Interesse, die regionale Sicherheit zu stärken, die technologische Entwicklung voranzutreiben und widerstandsfähige Lieferketten aufzubauen. Das heutige Forum bietet die Gelegenheit, vom Dialog zu konkreten Projekten überzugehen, insbesondere in Bereichen, in denen lettische Unternehmen Lösungen mit hohem Mehrwert anbieten können."
An der Eröffnungssitzung nahmen auch Michał Baranowski, stellvertretender Minister im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie der Republik Polen (per Videoansprache), Aigars Rostovskis, Präsident der lettischen Industrie- und Handelskammer, und Marek Kłoczko, Präsident der polnischen Handelskammer (KIG - Nationale Handelskammer), teil.
Der stellvertretende Minister im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Technologie der Republik Polen, Michał Baranowski, merkte an:
„Polen ist ein wichtiger Partner für die baltischen Staaten, einschließlich Lettland. Unsere wirtschaftlichen Beziehungen sind bereits sehr eng - Polen ist einer der wichtigsten Handelspartner Lettlands. Der bilaterale Handel beläuft sich auf rund 3,1 Milliarden Euro, wovon mehr als 2,5 Milliarden Euro auf polnische Exporte entfallen. Gleichzeitig besteht ein erhebliches Potenzial für weiteres Wachstum, insbesondere durch die Steigerung der Einfuhren aus Lettland."
Das Programm des Forums wurde entwickelt, um konkrete Kooperationsmöglichkeiten durch thematische Podiumsdiskussionen zu Verteidigung und Sicherheit, IKT und Energie zu fördern.
Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Lettland und Polen sind durch ein hohes Handelsvolumen und eine enge industrielle Zusammenarbeit gekennzeichnet. Im Jahr 2025 belief sich der gesamte Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den beiden Ländern auf rund 3,9 Milliarden Euro. Die lettischen Ausfuhren nach Polen beliefen sich auf rund 1,06 Mrd. €, während die Einfuhren rund 2,88 Mrd. € betrugen, so dass sich ein Handelsdefizit von rund 1,8 Mrd. € ergab. Gleichzeitig zeigt dies ein erhebliches Potenzial für ein weiteres Wachstum der lettischen Ausfuhren auf den polnischen Markt.
Die amtierende Direktorin der Abteilung für Export und Innovation bei LIAA, Vita Balode-Andrews:
„Polen ist einer der vielversprechendsten Kooperationspartner für lettische Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Technologie und Energie. Wir sehen ein großes Potenzial für die Entwicklung gemeinsamer Projekte - in der Verteidigung Industrie, bei digitalen Lösungen und intelligenter Energie. Die Rolle der LIAA besteht darin, Unternehmen nicht nur bei der Aufnahme des Dialogs, sondern auch beim Abschluss konkreter Vereinbarungen und beim Aufbau langfristiger Partnerschaften innerhalb internationaler Lieferketten zu unterstützen."
Die Teilnahme an der internationalen Handelsmission wird von der LIAA im Rahmen eines von der EU kofinanzierten Programms zur Förderung des innovativen Unternehmertums in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) organisiert, das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und aus nationalen Mitteln unterstützt wird.
Erstellt von:
LIAA Abteilung für internationales Marketing und Kommunikation
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Adidas ist mit einem deutlichen Wachstum in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der Sportartikelhersteller steigerte seinen Umsatz im ersten Quartal um gut 7 Prozent auf rund 6,6 Milliarden Euro. Auf währungsbereinigter Basis lag das Plus sogar bei 14 Prozent, wie das Unternehmen in Herzogenaurach mitteilte. Analystenschätzungen, die im Schnitt von rund 6,3 Milliarden Euro ausgegangen waren, wurden damit klar übertroffen. Auch das operative Ergebnis lag mit 705 Millionen Euro über den Prognosen.
Das Unternehmen musste dabei spürbaren Gegenwind durch den starken Euro und Zölle verkraften. Der Währungseffekt belastete den Umsatz nach Unternehmensangaben mit rund 350 Millionen Euro. Dennoch legte Adidas währungsbereinigt in allen Regionen prozentual zweistellig zu – mit Ausnahme von Europa, wo ein Plus von 6 Prozent erreicht wurde. Beim auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 12,6 Prozent auf 482 Millionen Euro.
Ein wesentlicher Wachstumstreiber war die starke Nachfrage in den eigenen Verkaufskanälen, also in den eigenen Läden und im direkten Geschäft mit Endkunden. Im Großhandel fiel das Plus dagegen verhaltener aus. Vor dem Hintergrund eines unsicheren Konsumumfelds und einer ausgeprägten Rabattschlacht im Einzelhandel verkauft Adidas nach eigenen Angaben bewusst keine „übermäßigen Mengen“ an Handelspartner, um den Preisdruck zu begrenzen – insbesondere im Lifestyle-Segment. Analyst Piral Dadhania von RBC spricht von einer „gesunden Dynamik bei Marke und Umsatz“, die im aktuell herausfordernden und fragmentierten Sportbekleidungsmarkt zunehmend selten sei.
An der Prognose für das laufende Jahr hält der Konzern trotz der Unsicherheiten fest. Adidas rechnet weiterhin damit, den Umsatz währungsbereinigt im hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte am Vormittag zeitweise um fast sieben Prozent zu. Damit erhält ein Papier Rückenwind, das zuvor deutlich unter Druck stand – auf Sicht von zwölf Monaten hat der Titel fast ein Drittel an Wert verloren, und im laufenden Jahr liegt die Bilanz bislang im deutlichen Minus. Der bessere Jahresauftakt könnte nach Einschätzung von Marktteilnehmern ein Signal sein, dass der Konzern nach einer schwierigen Phase wieder stabileren Boden unter den Füßen gewinnt.