CHAM, Schweiz und ALPHARETTA, Ga., 26. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Landis+Gyr Group AG (SIX: LAND), ein global führender Anbieter von Technologien im Energiebereich, gab heute den Gewinn eines bedeutenden Auftrags eines führenden US-Energieversorgers, eines sogenannten Investor-Owned Utility (IOU), bekannt. Die Vereinbarung umfasst mehr als 3 Millionen fortschrittliche Messendpunkte.
Im Rahmen der Vereinbarung wird Landis+Gyr Revelo-Zähler sowie die dazugehörigen Netzwerk- und Head-End-Systemtechnologien bereitstellen, ergänzt durch fortschrittliche Sicherheitslösungen, Premium-Support sowie Softwarewartung und weitere Dienstleistungen. Mit der Einführung werden die Ziele des Energieversorgers bei der Modernisierung des Stromnetzes unterstützt, indem Sicherheit, Netztransparenz und operative Leistungsfähigkeit verbessert werden.
„Dieser bedeutende Auftrag unterstreicht die starke Dynamik unseres Grid-Edge-Intelligence-Portfolios und das Vertrauen unserer Kunden in Landis+Gyr als Partner für gross angelegte Netzmodernisierungsprogramme. Durch die Kombination fortschrittlicher Messtechnologie, integrierten Technologielösungen sowie Sicherheits- und Supportkompetenzen freuen wir uns darauf, diesen Energieversorger dabei zu unterstützen, Netztransparenz, Zuverlässigkeit und operative Leistungsfähigkeit weiter zu verbessern", sagte Peter Mainz, Chief Executive Officer von Landis+Gyr.
Über Landis+Gyr
Landis+Gyr ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Energietechnologie und bietet intelligente Lösungen, die Geräte, Daten und Entscheidungen entlang des Energienetzes miteinander verbinden. Mehr als 2'000 Versorgungsunternehmen weltweit vertrauen auf uns. Wir wandeln traditionelle Geräte in intelligente, vernetzte Sensoren um und ermöglichen damit Echtzeit-Transparenz und -Steuerung des Netzes. Weitere Informationen finden Sie unter www.landisgyr.com.
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Die Innenministerkonferenz (IMK) der Länder hat ihr seit 1954 praktiziertes Einstimmigkeitsprinzip aufgegeben und setzt künftig auf Mehrheitsentscheidungen. Beschlüsse gelten nun als gemeinsame Linie der Länder, wenn mindestens 13 der 16 Innenministerinnen und Innenminister zustimmen. Die Neuregelung wurde nach Angaben eines Sprechers des Gremiums im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen und gilt ab sofort.
Auslöser für den Kurswechsel ist die Möglichkeit, dass in kommenden Landesregierungen die AfD das Innenressort übernehmen könnte. In Sachsen-Anhalt hatte ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund zuletzt erklärt, er wolle sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen – ein Schritt, der eine Regierungsbildung mit AfD-Beteiligung als realistische Option erscheinen lässt. Nach der bisherigen Praxis hätte ein Land mit einem AfD-Innenminister im Zweifel IMK-Beschlüsse blockieren können.
Mit der Abkehr von der Einstimmigkeit wollen die übrigen Länder nach übereinstimmenden Angaben verhindern, dass ein einzelnes Ressort – unabhängig von der parteipolitischen Farbe – zentrale Positionierungen in Fragen der inneren Sicherheit ausbremst. Bislang sollte die Einstimmigkeit sicherstellen, dass kein Land bei sensiblen Themen überstimmt wird; ein Veto oder auch eine Enthaltung konnten Beschlüsse stoppen, abweichende Positionen wurden im Protokoll dokumentiert. Künftig soll bereits eine breite, aber nicht mehr vollständige Zustimmung als ausreichend gelten, um einen länderübergreifenden Standpunkt zu formulieren.
Formal bleibt die IMK ein informelles Gremium ohne gesetzliche Grundlage. Sie ist weder im Grundgesetz noch in Bundes- oder Landesgesetzen verankert und verfügt über keine geschriebene Geschäftsordnung. Gleichwohl entfalten ihre Beschlüsse beträchtliche Wirkung, weil sie in den Ländern politisch aufgegriffen und umgesetzt werden. Mit der nun eingeführten Mehrheitsregel verschiebt sich das Machtgefüge innerhalb dieser Runde: Konsens bleibt möglich, ist aber nicht mehr Voraussetzung dafür, dass die Innenminister gemeinsam handeln.