Vierjährige Finanzierungszusage unterstützt beschleunigte Maßnahmen der Entwicklungsländer zur Erreichung der Umweltziele für 2030
WASHINGTON, April 10, 2026 /PRNewswire/ -- Die Geberländer haben der Globalen Umweltfazilität (GEF) für ihren neunten Auffüllungszyklus zunächst 3,9 Milliarden Dollar zugesagt und damit ihr Engagement für die Erreichung internationaler Umweltziele durch multilaterale Zusammenarbeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die beträchtlichen Mittel werden es der GEF ermöglichen, die Investitionen in eine naturverträgliche Entwicklung zu erhöhen und den Entwicklungsländern dabei zu helfen, ihre dringendsten Prioritäten anzugehen und globale Umweltvorteile zu erzielen, die sowohl den Menschen als auch den Ökosystemen zugute kommen.
Weitere Zusagen zur Unterstützung einer soliden und ehrgeizigen vierjährigen Finanzierungsrunde werden bis zur GEF-Ratssitzung Ende Mai erwartet, auf der das letzte Auffüllungspaket verabschiedet werden soll.
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"Diese Aufstockung sendet eine klare Botschaft: die Welt gibt die Natur auch in Zeiten konkurrierender Prioritäten nicht auf. Unsere Geberländer haben sich der Herausforderung gestellt und sind mutige Verpflichtungen im Hinblick auf eine positivere Zukunft für unseren Planeten eingegangen. Die kommenden vier Jahre des GEF-9-Zyklus werden diesen ehrgeizigen Vorstoß zur Erreichung der Umweltziele für 2030 widerspiegeln", sagte Claude Gascon, Interimsgeschäftsführer und Vorsitzender der GEF.
Der GEF-9-Investitionszyklus wird den Zeitraum von Juli 2026 bis Juni 2030 abdecken. Vier übergreifende Prioritäten werden die Ziele und den Ansatz der GEF für die nächsten vier Jahre bestimmen:
Die 71st GEF-Ratstagung wird vom 31. Mai bis 3. Juni 2026 in Samarkand, Usbekistan, stattfinden. Das Treffen findet im Vorfeld der Achten GEF-Versammlung statt, auf der die Zusagen der einzelnen Länder öffentlich bekannt gegeben werden.
Über die GEF
Die Globale Umweltfazilität (GEF) ist der weltweit größte multilaterale Fonds für die Umwelt. Die Fondsfamilie arbeitet zusammen, um die dringendsten Herausforderungen unseres Planeten auf integrierte Weise anzugehen. Ihre Finanzierung hilft den Entwicklungsländern bei der Bewältigung komplexer Herausforderungen und bei der Verwirklichung internationaler Umweltziele. In den letzten drei Jahrzehnten hat die GEF mehr als 27 Milliarden Dollar an Finanzmitteln bereitgestellt, hauptsächlich in Form von Zuschüssen, und weitere 155 Milliarden Dollar für länderspezifische Schwerpunktprojekte mobilisiert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.thegef.org
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Die Kraftstoffpreise in Deutschland ziehen kurz vor dem Start des staatlichen Tankrabatts wieder spürbar an. Nach einer längeren Phase sinkender oder stabiler Tarife hat sich der Aufwärtstrend über das vergangene Wochenende verfestigt. Nach Daten des ADAC lag der bundesweite Tagesdurchschnitt für einen Liter Super E10 am Sonntag bei 2,099 Euro – der fünfte Anstieg in Folge. Mitte der Woche hatte der Preis noch rund 4 Cent darunter gelegen.
Diesel verteuerte sich im gleichen Zeitraum noch deutlicher. Innerhalb von vier Tagen stieg der bundesweite Tagesdurchschnitt um 6,8 Cent auf 2,195 Euro je Liter. Damit kostet E10 derzeit rund 32 Cent mehr als vor Kriegsbeginn in der Ukraine, Diesel liegt sogar 45 Cent darüber. Gleichwohl bewegen sich die aktuellen Werte noch unter den Höchstständen rund um Ostern, als die Preise für beide Sorten deutlich stärker ausschlugen.
Marktbeobachter verweisen auf den Ölpreis als wichtigen Treiber der jüngsten Entwicklung. Der internationale Rohölmarkt steht wieder stärker unter Druck, nachdem geopolitische Spannungen zugenommen haben. Insbesondere die Schiffsblockade an der strategisch wichtigen Straße von Hormus hat die Notierungen für Rohöl zuletzt nach oben getrieben und damit die Kostenbasis für Raffinerien und Mineralölgesellschaften erhöht.
Für Verbraucher und Unternehmen bedeutet der jüngste Anstieg, dass die erwartete Entlastung an der Zapfsäule durch den ab 1. Mai vorgesehenen Tankrabatt begrenzt sein könnte. Beim Diesel, für den der Staat pro Liter auf 16,7 Cent Steuern verzichten will, zeichnet sich ab, dass der Preis trotz Entlastung wohl oberhalb von 2 Euro je Liter bleiben dürfte. Angesichts der hohen Volatilität am Ölmarkt und der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten bleibt jedoch offen, ob sich der aktuelle Aufwärtstrend fortsetzt oder die Preise in den kommenden Wochen erneut drehen.