TAIPEI and LONDON, June 10, 2026 /PRNewswire/ -- KINGSTEEL recently visited D3O, a global leader in advanced protection materials, where the two companies officially initiated a strategic development partnership focused on next-generation SCF applications and advanced manufacturing solutions. The collaboration brings together complementary expertise in material science and manufacturing technology to explore future opportunities in high-performance protection applications.
D3O is internationally recognized for its advanced protective materials and impact protection technologies, with applications spanning sports, industrial, and other high-performance sectors. The company works closely with leading global brands in markets where protection, comfort, and performance are critical.
KINGSTEEL has continued to invest in physical foaming injection molding technologies, process innovation, equipment development, and scalable manufacturing integration. Through years of technical development and real-world production experience, KINGSTEEL has established strong capabilities in process control, equipment engineering, and manufacturing solutions for advanced material applications.
Both companies believe that the future of high-performance products will increasingly depend on deeper integration between advanced materials and advanced manufacturing technologies. This partnership combines D3O's expertise in material science and product performance with KINGSTEEL's strengths in process technology and scalable production capability to jointly accelerate next-generation SCF development.
The collaboration will focus on future applications involving impact protection, vibration management, shock absorption, and other high-performance product solutions, while continuing to explore new opportunities across emerging application areas.
According to KINGSTEEL, this partnership represents not only an important milestone between the two companies, but also reflects a broader industry trend toward closer collaboration between advanced materials and next-generation manufacturing technologies to deliver higher-value products and future-oriented manufacturing solutions.
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Im langjährigen Streit um ein Millionenbußgeld wegen Datenschutzverstößen hat das Landgericht Berlin die Strafe gegen die Wohnungsbaugesellschaft Deutsche Wohnen auf 900.000 Euro festgesetzt. Die Berliner Datenschutzbehörde hatte 2019 wegen Verstößen gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ursprünglich 14,5 Millionen Euro verhängt. Das Unternehmen, das inzwischen zum Immobilienkonzern Vonovia gehört, war gegen den Bescheid vorgegangen und hatte sich durch mehrere Instanzen gewehrt.
Aus Sicht der Kammer liegt ein Verstoß gegen die DSGVO vor, weil Deutsche Wohnen zwischen Ende Mai 2018 und Anfang März 2019 keine ausreichenden technischen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen hatte, um nicht mehr benötigte Mieterdaten regelmäßig zu löschen. Die Behörde stellte bei Stichproben unter anderem unrechtmäßig gespeicherte Kopien von Personalausweisen, Gehaltsabrechnungen und Mietschuldenfreiheitsbescheinigungen fest. Nach Angaben der Datenschutzaufsicht soll die Zahl der betroffenen Mieter im sechsstelligen Bereich gelegen haben.
Die Richter bewerteten den Verstoß jedoch „in einem milderen Licht“ und sahen die ursprünglich angesetzte Summe von rund 14 Millionen Euro als nicht gerechtfertigt an. Positiv wurde gewertet, dass das Unternehmen kooperiert und ein umfangreiches IT-Projekt zur Einführung eines datenschutzkonformen Archivsystems gestartet hatte. Gleichzeitig hielt das Gericht fest, dass Deutsche Wohnen die notwendigen Anpassungen schneller hätte umsetzen können. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer nach rund dreimonatiger Beweisaufnahme eine Geldbuße in Höhe von 7,3 Millionen Euro gefordert.
Der Fall hatte zwischenzeitlich grundsätzliche Bedeutung für die Sanktionierung von Unternehmen nach der DSGVO erlangt. Das Landgericht Berlin hatte das Verfahren 2021 zunächst wegen eines Verfahrenshindernisses eingestellt, weil die Behörde keine konkret verantwortliche natürliche Person benannt hatte. Auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft befasste sich das Berliner Kammergericht mit dem Fall und rief den Europäischen Gerichtshof (EuGH) an. Dieser entschied im Dezember 2023, dass Datenschutzbehörden Bußgelder auch dann direkt gegen Unternehmen verhängen dürfen, wenn keine individuelle Ordnungswidrigkeit einer Leitungsperson nachgewiesen ist – vorausgesetzt, der Verstoß wurde schuldhaft begangen. Auf dieser Grundlage musste das Landgericht nun erneut entscheiden und setzte das Bußgeld deutlich unterhalb der ursprünglichen Forderung fest.