GUANGZHOU, China, 24. April 2026 /PRNewswire/ -- Während der 139. Canton Fair zeigte die Kategorie Fahrzeuge und Zweiräder einige bemerkenswerte Trends bei der Konzeption von Produkten für die Leichtmobilität. Die Aussteller aus den Bereichen Elektrofahrzeuge, Zweiräder und neue Mobilitätsformen präsentierten Innovationen, die sich zunehmend an realen Nutzungsbedürfnissen, marktorientierten Systemen und integrierten Energieökosystemen orientieren.

Ein auffälliger Trend ist die Entwicklung hin zu einer szenariobasierten Produktentwicklung. Die Hersteller entwickeln Fahrzeuge, die den örtlichen Gegebenheiten und den realen Betriebsbedingungen angepasst sind. Die für den Einsatz im tropischen Regenwald konzipierten Modelle verfügten beispielsweise über verstärkte Antriebsstränge, spezielle Federungssysteme und geländespezifische Reifen, um schlammige Straßen, hohe Luftfeuchtigkeit und schwere Lasten zu bewältigen. Bei Elektro-Geländefahrrädern, Performance-Scootern und wasserbasierten Mobilitätsprodukten wurde besonderer Wert auf strukturelle Stärke, fortschrittliche Stoßdämpfung und verbesserte Wasserdichtigkeit gelegt. Bei den kompakten Elektrofahrzeugen für Kurzstreckenfahrten mit der Familie und für den städtischen Pendlerverkehr standen hingegen Alltagstauglichkeit, Komfort und Effizienz im Vordergrund. Zusammengenommen signalisieren diese Entwicklungen eine breitere Verlagerung hin zur Lösung konkreter, szenariospezifischer Mobilitätsprobleme.
Die Intelligenz in Produkten für die Leichtmobilität geht über die grundlegende Konnektivität hinaus und führt zu aktiver Wahrnehmung und Entscheidungsfindung in Echtzeit. Einige Aussteller stellten Fahrzeuge vor, die mit Multi-Sensor-Fusion und KI-gestützten Funktionen ein höheres Maß an Autonomie bieten. Ein neues Modell kombiniert zum Beispiel Mehrlinien-LiDAR, Einlinien-Radar und Tiefenkameras, um Verfolgungs-, Fernsteuerungs- und autonome Fahrmodi mit durchgängiger Routenplanung zu unterstützen. Es kann fahrerlos mit über 40 km/h fahren und S-Kurven mit einem Winkel von unter 90 Grad durchfahren. Mit einem gekoppelten Armband kann es dem Benutzer automatisch folgen. Diese Fähigkeiten, zusammen mit Hindernisvermeidung, Selbstbalancierung und intelligentem Tracking, signalisieren eine neue Stufe der unterstützten Autonomie bei Zweirädern.
Die Messe unterstrich auch die fortschreitende Konvergenz der Mobilitätskategorien. Mitfahrbares Handgepäck, von Robotern inspirierte Elektroroller und Fahrräder auf Wasserbasis verwischten die traditionellen Fahrzeuggrenzen. Die zunehmende Modularität und die kategorieübergreifende Integration deuten darauf hin, dass sich das Mobilitätsdesign der Zukunft mehr auf die Bewegungsfähigkeit als auf herkömmliche Klassifizierungen konzentrieren wird.
Neben den Elektrofahrzeugen zeigen die Aussteller auch Schnellladeinfrastrukturen, kabellose Ladelösungen und tragbare Stromversorgungsgeräte für Camping, Notfälle und Outdoor-Szenarien. Dies spiegelt den zunehmenden Wettbewerbsdruck auf Lösungen wider, die Fahrzeuge, Energiesysteme und Betriebsumgebungen miteinander verbinden.
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Porsche startet mit einem deutlichen Dämpfer ins Jahr, hält aber an seinen Zielen fest. Der Sport- und Geländewagenbauer setzte im ersten Quartal rund 8,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von etwa 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das operative Konzernergebnis sank um gut ein Fünftel auf 595 Millionen Euro, die operative Umsatzrendite ging von 8,6 auf 7,1 Prozent zurück. Unter dem Strich fiel der Gewinn nach Steuern um rund ein Viertel auf 391 Millionen Euro. An der Börse kamen die Zahlen dennoch vergleichsweise gut an: In einem schwachen Gesamtmarkt legte die Aktie um 1,6 Prozent auf 41,17 Euro zu.
Analysten hatten im Vorfeld bereits mit einem Gewinnrückgang gerechnet, unter anderem wegen des anhaltend schwierigen Umfelds in China und höherer Belastungen in den USA. Im Konsens war von einem Ergebnisminus von etwa 25 Prozent und einer niedrigeren Rendite ausgegangen worden. Citi-Analyst Harald Henrikse hob hervor, dass sich die operative Marge im Kerngeschäft ohne Sonderkosten bei rund 8 Prozent stabilisiere – angesichts des derzeitigen Absatzniveaus sei das bemerkenswert und deute darauf hin, dass Porsche die Talsohle bei der Profitabilität erreicht haben könnte. Jefferies verwies darauf, dass das operative Ergebnis rund sieben Prozent über den Markterwartungen gelegen habe, gestützt durch das Modellmix und eine disziplinierte Preisstrategie.
Das Management führt den Rückgang der Auslieferungen – minus 14,7 Prozent auf 60.991 Fahrzeuge – auf eine gezielte Volumensteuerung zurück. Die Strategie "Value over Volume" priorisiert Margen über Stückzahlen und wird durch eine stärkere Gewichtung renditestarker Modelle wie GT-Varianten untermauert. Gleichzeitig lasten Sondereffekte auf den Zahlen: Finanzchef Jochen Breckner bezifferte die im Quartal angefallenen Sonderkosten für den laufenden Strategiewechsel auf rund 100 Millionen Euro, für das Gesamtjahr werden 800 bis 900 Millionen Euro erwartet. Zusätzlich schlagen höhere US-Importzölle mit etwa 200 Millionen Euro allein im ersten Quartal zu Buche.
Vor diesem Hintergrund bestätigt Porsche seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet weiterhin mit einem Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro und einer operativen Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent. Die derzeitige Marge von 7,1 Prozent liegt damit am oberen Ende der Spanne, dürfte aber im weiteren Jahresverlauf stärker von Sonderkosten belastet werden. Der Umbau unter dem neuen Vorstandschef Michael Leiters, der das Unternehmen nach einem massiven Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr in den Krisenmodus geführt hat, könnte bereits vor dem für Oktober angesetzten Kapitalmarkttag weitere strategische Entscheidungen bringen. Mögliche Auswirkungen des Iran-Konflikts sind in der Prognose bislang nicht berücksichtigt.